Iris Radisch ueber Vaeter
Iris Radisch - bekannt durch ihre tolerante Sicht auf Maenner - hat ein sehr eigenartiges Bild ueber Vaeter:
Die zweite Wahrheit heißt deswegen: Ein Vater ist ein Vater – aber nur solange es ihm Spaß macht. Wenn das Kind oder die Mutter ihm keinen Spaß mehr macht, kann er für sein Kind auch per Bankdauerauftrag sorgen. Das kann er so oft wiederholen, wie sein Konto es ihm erlaubt. Für eine Frau sind diese Wiederholungschancen sehr beschränkt, und in den seltensten Fällen gelingt es ihr, per Online-Banking für ihr Kind zu sorgen.
http://anonym.to?http://www.zeit.de/2006/12/Titel_2fMtter_12
Auch wenn der Text von 2006 ist, zeigt er doch ein typisch feministisches Familienbild: Wenn der Vater keinen Kontakt mehr zu den Kindern hat, ist er selber Schuld und nicht etwa die Mutter, die mit einem 100%igen Sorgerecht darueber entscheiden kann.
Dass so eine radikale Emanze die Literaturchefin in der "Zeit" ist, sagt fuer mich schon viel uber die Zeitung und den Zeitgeist aus