Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der moderne feministische Mann – gibt es ihn wirklich?

Oliver, Monday, 27.12.2010, 08:12 (vor 5498 Tagen)

In viele Artikeln, Büchern, Zeitungen … wird darüber philosophiert, wie der moderne feministische Mann zu sein hat. Die prägnanten Eigenschaften sind recht überschaubar:

1. Er sollte Ähnlichkeit, je nach Geschmack, mit Brad Pitt oder Georg Clooney haben
2. Sein Bildungsgrad: mindestestens Diplom und höher

3. Sein Einkommen: >100.000,- € bei einer Arbeitszeit von 09.00 bis 15.30 Uhr
4. Er ist in seinem Wesen ausgeglichen, gefühlvoll und zuvorkommend
5. Er mag die Hausarbeit, Kindererziehung und beherrscht besondere Kochkünste
6. Er unterstützt seine feministische Auserwählte in ihrer beruflichen Selbstverwirklichung
7. Er ist ein guter Zuhörer, Freund und Ratgeber
8. Er ist einfach nur ein feministischer Mann, der weiß worauf es ankommt!

Nun kommt an diese Eigenschaften kaum ein Mann heran und so beschränken sich die Frauen erstmal auf das gute und hohe Einkommen. Männer mit den richtigen Berufen, Arzt oder Geschäftsführer großer Unternehmen, sind klar im Vorteil, aber auch besonders gefährdet. Ein kleiner Ausrutscher, d.h. die Freundin ist überglücklich schwanger, kann alles auf einem Schlag verändern. Das finanzielle Desaster trifft auch die vermeintlich Wohlhabenen und meistens trifft es diese Personengruppe sogar recht hart.

Die Forderungsliste der Feministinnen sind kaum zu erfüllen, aber es stellt sich eine berechtigte, andere Frage: Welche Qualitäten haben die Feministinnen? Natürlich außer den Nehmerqualitäten. Die Feminstinnen stellen Forderungen die sie selbst niemals erfüllen können und Schuld daran ist natürlich die Diskriminierung. Viel schlimmer ist der Mangel an Familiensinn, an gemeinsame Kinder und die Bereitschaft Krisen gemeinsam zu meistern. Und der letztere Grund ist die Hauptursache für Scheidungen. Kaum eine Frau ist mehr bereit sich auch für einen Mann einzusetzen. Höhen und Tiefen gehören zum Leben dazu und vielleicht schläft auch die Liebe ein wenig ein, aber nach einem Tief kann auch ein Hoch folgen. Wer gemeinsam daran arbeiten kann, ist hier klar im Vorteil. Die feministische Frau erscheint zu diesen Opfern nicht mehr bereit zu sein. Sie muss es auch nicht, aber dann sollte sie sich nicht beschweren, dass es kaum Männer für sie gibt. Auch die Männer müssen nicht so sein, wie die Frauen es wünschen. Sicherlich treibt der Feminismus mehr ein Keil zwischen Frau und Mann anstatt Gemeinsamkeiten zu entwickeln.

Man wird man aber das Gefühl nicht los, dass die Frauen anscheinend darunter leiden, dass sie ihren Traumprinzen nicht finden. Männer können auch ganz gut “ohne” leben und sind wir mal ehrlich: Ohne uns Männer können sich die meisten Frauen keinen anständigen Urlaub leisten oder ein menschenwürdiges Leben führen! Ohne uns Männer leben die meisten Frauen in der Unterschicht und sie versuchen durch eine gezielte Heirat nach “oben” ihrem wirtschaftlichen Desaster zu entfliehen.

Leutnant Dino on 27. Dezember 2010
http://www.leutnant-dino.com/?p=2083

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Liebe Grüße
Oliver


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Die eierlegende Wollmilchsau – gibt es sie wirklich?

Imageberater, Monday, 27.12.2010, 08:58 (vor 5498 Tagen) @ Oliver

Welche Qualitäten haben die
Feministinnen? Natürlich außer den Nehmerqualitäten.

Das ist der springende Punkt. Es gibt schon eine Menge Männer, die über die genannten Eigenschaften mehr oder minder verfügen - und sich dessen wohlbewusst sind. Und sich zu Recht fragen, wie eigentlich die Gegenleistung ausfällt in Zeiten der Emanzipation.

Denn welche Frau wird ihren eigenen Ansprüchen an den Partner denn gerecht?

In der Regel läuft es auf ein einseitiges Nehmen bzw. Geben hinaus. Einem intelligenten Mann ist das zu wenig.

Ich verfüge bis auf 6. und 8. weitgehend über die genannten Wunscheigenschaften, meine ich. Wenn aber eine von diesen tickenden Zeitbomben - beladen mit einem Rucksack selbsteingebrockter Probleme - an meiner Haustüre kratzt, dann bleibt die tunlichst geschlossen.

Sollen die sich ruhig selbstverwirklichen; aber nicht in meinen - im übertragenden Sinn - vier Wänden. Denn dort ist alles perfekt, das Allerletzte, was ich da gebrauchen kann, ist jemand, der mit seinen überzogenen Ansprüchen, seinem Egoismus und seiner Unfähigkeit nur Chaos zu stiften in der Lage ist.

Hier kommen nur Leute rein, die gelernt haben, "Bitte" und "Danke" zu sagen.

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Die eierlegende Wollmilchsau – gibt es sie wirklich?

DS unplugged, Monday, 27.12.2010, 15:21 (vor 5498 Tagen) @ Imageberater

Ja, es gibt sie, die typischen Opfer. Es gibt sie bei Männern und es gibt sie bei Frauen. Typische Opfer sind Menschen, die es zulassen von anderen Menschen ausgebeutet, ausgenutzt, benutzt zu werden. Das ist nicht gesund.
Wie die Volkswirtschaft lehrt, sind Bedürfnisse immer unbegrenzt. Die Begrenzung entsteht durch die Bedürfnisse der Mitmenschen. Niemand wird auf Dauer eine Dienstleistung ohne Gegenleistung anbieten. Jemand, der einen Parasiten mit sich herum trägt wird im Wettbewerb immer im Nachteil sein gegenüber einem parasitenfreien Mitbewerber. Altruismus hat evolutionär nur dort Bestand, wo zumindest der Fortbestand eng verwandter Gene gefördert wird. Ansonsten lockt Altruismus Parasiten an. Eine Blume, die Honig produziert, ohne irgendeinen Nutzen davon zu haben, wird nicht lange am Markt bleiben.
Frauen können Vieles fordern, aber d.h. noch lange nicht, dass Männer diesen Forderungen entsprechen müssen.
Es gibt wenig Dienstleistungen, die eine Frau einem Mann gewähren kann, die man heute nicht für einen angemessenen Betrag auch zukaufen kann.
Wer uneingeschränkt geliebt werden will, der lege sich einen Hund zu und behandle diesen freundlich. Wer tollen Sex will, der suche sich einen guten Escort-Service. Wer gut Essen will, kann Bofrost oder Eismann einschalten oder selber kochen und die Wäsche kann problemlos outgesourct werden.
Wer kostenlosen Sex will, kann auf die Jagd ziehen, bitte aber immer mit Kondom oder durchgeschnittenen Samenleitern.
Wer Kinder mag, kann eine Patenschaft übernehmen oder im Kindergarten ehrenamtlich aushelfen (Vorsicht! Pädophilieverdacht!)
Und wer nicht ganz versaut ist, der findet fürs Alter immer eine Tante, die sich ohne Mann noch einsamer fühlt als man selber.

Also ergo: das allgemeine Gelalle einfach ignorieren und das eigene Leben nach eigenem Geschmack leben.

DS

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