Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Fehlendes Vatermaterial

Zahlenzaubermeister, Sunday, 26.12.2010, 21:06 (vor 5499 Tagen)

Es fällt auffallend oft, dieses Wort, wenn Frauen Mitte 30 über gleichaltrige Männer sprechen: unreif. Und wenn die Rede von einem ausgeprägt unreifen Exemplar ist, dann wird aus dem Adjektiv ein Substantiv und aus dem Mann ein Bubi. Aus weiblicher Sicht ein vernichtendes Verdikt, weil es sehr konkrete Folgen hat. Zum Beispiel dann, wenn Frauen Kinder haben möchten.
«Fehlendes Vatermaterial>
Claudine T., 37, Grafikerin aus Zürich, befindet sich in ebendieser Situation. Dass sie noch kein Kind hat, liegt, wie sie sagt, am «fehlenden Vatermaterial>. Sie erzählt von Männern, die beruflich durchaus erfolgreich sein können, aber irgendwie mitten in der Adoleszenz stecken geblieben sind. Die sich immer noch mit dem grössten Vergnügen jedes Wochenende betrinken, im Rudel versteht sich, stundenlang kiffen, fernsehen oder Computerspiele spielen. Deren Wohnung immer noch dem Provisorium aus Studentenzeiten ähnelt, in dem es keinen Staubsauger gibt. Und bei den ganz schweren Fällen kommt Mama vorbei und putzt und wäscht und entsorgt die leeren Bierflaschen.
Verbindlichkeit? Verpflichtung? Verantwortung? Bei diesen Begriffen ergriffen sie die Flucht, sagt Claudine T. «Sie sind nicht einmal in der Lage, am Montag zu entscheiden, was sie am Freitagabend machen. Sie wollen sich nicht festlegen, auch nicht auf eine Frau. Sie wollen sich alle Optionen offenhalten. Und so machen sie das mit ihrem ganzen Leben.>
Unfähig zur Selbstreflexion
Soziologen und Psychologen haben das Problem ebenfalls erkannt. Child-Men oder Boy-Men nennen sie jene Männer, die bis über 30 in der Adoleszenz stecken bleiben und sich trotz ihres fortgeschrittenen Alters unerwachsen benehmen – und deren Anzahl immer grösser wird. Zum Vergleich: 1960 waren 95 Prozent aller Schweizer Männer unter 50 verheiratet, heute sind es noch 59 Prozent. Der renommierte amerikanische Soziologe Michael Kimmel etwa geht in seinem Buch «Guyland – The Perilous World Where Boys Become Men> hart mit dieser Spezies ins Gericht. Er beschreibt ein Geschlecht, dass gefangen ist in der Bubenwelt und unfähig zur Selbstreflexion, das sich weigert, erwachsen zu werden, weil es vor allem eines will: unverbindlichen Spass haben. Frauenkontakte beschränken sich auf One-Night-Stands, länger dauernde Beziehungen werden als Einschränkung der Freiheit empfunden. Und das mit Mitte dreissig, in einem Alter, in dem ihre Väter sich bereits mit Hypotheken, einer mehrköpfigen Familie und Schwiegereltern herumschlagen mussten.
Wenig verwunderlich sei das, sagt der Historiker Gary Cross in seinem Buch «Men to Boys – The Making of Modern Immaturity>, wenn Filme wie «Knocked up>, «40 Year Old Virgin> oder «Hangover> eine unerwachsene Männlichkeit geradezu zelebrierten. Man müsse nur die Helden von früher und heute vergleichen: Da waren einst Paul Newman und Gregory Peck, heute sind da Adam Sandler und Hugh Grant. Letzterer die Verkörperung des ewigen Jungen schlechthin: Mit der verstrubbelten Frisur eines Mittzwanzigers, locker-lässigem Jeans-T-Shirt-Outfit und einem ausgeprägten Widerstand gegen alles Verbindliche lebt er seine Rolle auch im richtigen Leben. Der Mann ist mittlerweile 50.
Kein harmloses Problem
Cross verfällt nicht in Nostalgie oder wünscht sich gar die Geschlechterverhältnisse der Fünfzigerjahre zurück, wenn er die Helden von damals zum Vergleich heranzieht. Es geht ihm bloss um die Männlichkeit, die sie verkörperten: wie diese Männer ihren Mann standen; Verantwortung übernahmen. Und wie die heutige Männlichkeit von Buben verkörpert wird, die ihr Leben lang ein bisschen spielen wollen.
Das Problem ist bei weitem nicht so harmlos, wie es scheinen könnte. Kimmel spricht von den Männern, die sich als Väter aus ihrer Verantwortung stehlen, und von der verheerenden Wirkung einer vaterlosen Gesellschaft. Fachleute sind sich über deren negative Folgen, gerade für kleine Jungen, längst einig. Und auch darüber, dass ein ewiges Bubenleben kein gesundes Leben ist, was wiederum die Allgemeinheit belastet.
Verhätschelt in der Kindheit
Man versucht also, der verbreiteten männlichen Unreife auf den Grund zu gehen. Zum einen, so wird vermutet, hat es mit der Gesellschaft an sich zu tun. Damit, dass heute eben alle auf ewig jung bleiben wollen, dass «jugendlich> in jedem Fall ein Kompliment ist, wohingegen beim Begriff «erwachsen> gleichzeitig der Begriff «alt> mitschwingt. Niemand will heute «alt> sein. Und zum anderen liegt es an der veränderten Männerrolle. Den Mann als Ernährer im herkömmlichen Sinn gibt es nicht mehr, Frauen verdienen selbst genug Geld, sie sind sogar oft besser ausgebildet als Männer und verdrängen diese aus ihren angestammten Hoheitsgebieten. Es herrscht unter dem einst starken Geschlecht offenbar Ratlosigkeit bezüglich der eigenen Rolle, und solange man die nicht findet, verharrt man sicherheitshalber in der, die so viel Spass macht: in der des ewigen Buben.
Cross lässt diese Argumente durchaus gelten, gewichtet aber einen anderen Schluss weitaus schwerer: Der Hauptgrund, weshalb Männer sich weigerten, erwachsen zu werden, sei schlicht und einfach der, weil sie nicht müssten. Weil sie es seit ihrer Kindheit in den Siebziger- und Achtzigerjahren gewohnt seien, dass Buben halt einfach Buben seien, von denen man nichts erwarte, während Mädchen schon viel früher lernten, Verantwortung zu übernehmen. Und Kimmel sagt es so: «Diese Buben wurden für jeden normalen Entwicklungsschritt gelobt, als seien sie Mozart.>
Kein Respekt vor ewigen Buben
Eine gewisse Unbeschwertheit, eben das berühmte Kind im Manne, findet auch Claudine T. charmant. Aber auf Dauer, sagt sie, mache es einen Mann unattraktiv. Weil sich Überlegenheitsgefühle breitmachten: «Wenn ich 150 Prozent arbeite, den Haushalt schmeisse und mich nebenbei noch um meine gesundheitlich angeschlagene Mutter kümmere, während er es nicht einmal schafft, von sich aus an den Geburtstag seiner Schwester zu denken oder wenigstens einmal im Monat aufzuräumen, dann verliere ich den Respekt. Das ist kein Mann, das ist ein Bubi. Und ein Bubi taugt nicht als Vater. Denn ich will ein Kind mit einem Mann als Partner und nicht mit einem Mann, den ich wie ein zusätzliches Kind bemuttern muss.>
Und so tickt die Uhr für Claudine T. weiter. Für die ewigen Buben tut sie das nicht. Sie sind gesellschaftlich derart zur Selbstverständlichkeit geworden, dass es für sie keinen Grund gibt, ihr Verhalten zu ändern. So sagte der Manager von Tiger Woods, als im November des letzten Jahres die zahlreichen ausserehelichen Verhältnisse des Golfers publik wurden: «Let’s please give the kid a break.> The kid war damals 34.

http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Wenn-Maenner-nicht-erwachsen-werden-/story/15307863

Fehlendes Vatermaterial

Holger unplugged, Sunday, 26.12.2010, 21:50 (vor 5499 Tagen) @ Zahlenzaubermeister

Nicht geeignet zur Stellungnahme, da Schnee von gestern (13.9.).

Für Dich zum Troste:

Wir wollen die Uhr der Narzißtin Claudine ruhig weiterticken lassen: im Gegensatz zu ihr riskieren Männer in Zeiten des Femifaschismus ihre Existenz, wenn die Familie scheitert.
Männer, die heutzutage noch eine Familie gründen, können nicht ganz bei Troste sein: 'Vatermaterial', Nutzvieh.

Die Rache der Geschichte wird furchtbar sein

Fehlendes Vatermaterial

Puffbesucher, Sunday, 26.12.2010, 22:25 (vor 5499 Tagen) @ Zahlenzaubermeister
bearbeitet von Puffbesucher, Sunday, 26.12.2010, 22:30

Dazu bleibt mir nur zu sagen: "Heul' doch und kauf' dir 'nen Dauerlutscher!" (Achtung, Insiderwitz).

Logisch müssen sie derlei Verhalten sofort problematisieren. Für mich zeigt das nur auf, dass Frauen und ihre willfährigen Helfer Männer, die nicht in deren Sinne "ihren Mann stehen", negativ beschreiben müssen, um diese auf diese Weise "zurück auf Linie" zu bringen - was nichts weiter heißt, als dass die Männer so sein sollen, wie sie sie wollen!

Und diese Artikel sind, je mehr sie zunehmen und mit dieser Strategie zum Ziel kommen wollen, ein eindeutiger Beweis dafür, dass nicht wenige Männer offenbar nicht mehr ganz so wollen, wie diese Damen. Und das ist ein sehr sehr gutes Zeichen.

Männer sollen sich nur ändern, wenn es der Frauenwelt genehm ist. Bei den Privilegien bzw. Annehmlichkeiten, die Männer Frauen verschaffen, bleibt aber bitteschön alles beim Alten. Da wird selbst die progressivste emanzipierteste "starke Frau" plötzlich zur erzkonservativen "Werte"verteidigerin. Und da kann dann noch so viel betont werden, dass ja niemand zurück in die Fünfziger wolle. Tatsächlich ist das Jahrzehnt vollkommen egal, es soll einfach so sein, dass Männer dem Kinderwunsch nachkommen und ein Haus für Frau und Kind schaffen und abbezahlen sollen, weil, weil,....weil das einfach so geil ist! Wer da nicht mitzieht, ist ab sofort: Bubi, doof, rückständig, unreif uuuuuuuuund so weiter und so fort.

Gähn.

Da scheinen sich ja weite Teile der Frauenwelt mittlerweile mächtig in die Hose zu scheißen, dass sich DAS offenbar ändern könnte bzw. es sich schon ändern tut!

Kein Beileid. Im Gegenteil: danke für die Bestätigung! Das ist ja nicht der erste Heulsusentext dieser Art, der versucht, "störrische" Männer über ihr Ehrgefühl dazu zu veranlassen, den vielfältigen weiblichen Anforderungen nachzukommen und sie unter allen Umständen in die Tretmühle zu bringen.

Und lustig, dass sie es offenbar nötig haben: Kommen die Damen etwa nicht allein zurecht? Warum die doofen Jungs nicht einfach links liegen lassen?

Wir sind anscheinend doch noch gefragt, sonst bräuchten die uns ja nicht auf diese Weise hinterherzurennen; das ist doch ein interessantes, bezeichnendes Verhalten von denen - oder?

Keine neue Erkenntnis, aber: Männer können im Zweifel eben eher ohne Frauen als Frauen ohne Männer. Und das nenne ich einen echten Trumpf. Den muss man(n) beizeiten nur ausspielen. Und sei es, indem man sie auch weiterhin links liegen läßt.

Mal 'ne ganz neue Erfahrung für unsere selbstbestimmten Powerfrauen. Viel Spaß beim zu Tode masturbieren in den eigenen einsamen vier Wänden!

Recht so

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Die jungen Männer lernen ja, dass Familie keinen Wert hat

pappainaustria, Monday, 27.12.2010, 12:13 (vor 5498 Tagen) @ Puffbesucher

- kein Text -

Männer haben eben gelernt

jens_, Sunday, 26.12.2010, 22:42 (vor 5499 Tagen) @ Zahlenzaubermeister

Nach mehreren Jahrzehnten Feminismus wissen Männen nun, dass es sich nicht lohnt, Ressourcen in Frau und Familie zu stecken, da ihnen am Ende sowieso beides weggenommen wird. Und narzisstischen Powerfrauen den Hof zu machen lohnt sich sowieso nicht, stattdessen kann man auch alleine oder mit anderen Männern Spaß haben.

Zum Vergleich: 1960 waren 95 Prozent aller Schweizer Männer unter 50 verheiratet, heute sind es noch 59 Prozent.

Tolles Argument! Die Zahl der verheirateten Frauen ist logischerweise genauso gesunken, weswegen man stattdessen auch den Frauen Unreifheit unterstellen könnte.

Kimmel spricht von den Männern, die sich als Väter aus ihrer Verantwortung stehlen, und von der verheerenden Wirkung einer vaterlosen Gesellschaft.

Das unfaire Sorgerecht und rachsüchtige Frauen passen wohl leider nicht in das Bild der "Journalistin".

Der Artikel ist jedenfalls nichts als substanzloses Männerbashing

Männer haben eben gelernt

Puffbesucher, Sunday, 26.12.2010, 22:55 (vor 5499 Tagen) @ jens_
bearbeitet von Puffbesucher, Sunday, 26.12.2010, 23:03

Kimmel spricht von den Männern, die sich als Väter aus ihrer
Verantwortung stehlen, und von der verheerenden Wirkung einer vaterlosen
Gesellschaft.

Na fein. Dürfen wir das Verhalten von Frauen, die freimütig auf Kinder verzichten, dann auch so benennen?

Kein weiterer Kommentar.

Der Artikel ist jedenfalls nichts als substanzloses Männerbashing

Dass der Mann der Frau gewissermaßen dienen soll, ist ja eigentlich nichts Neues und wird zum Beispiel schon in Zeichnungen Wilhelm Buschs gezeigt.

Aber das scheint nicht mehr zu laufen. Sonst gäbe es ja solche Plärrtexte nicht

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Männer haben eben gelernt

Puffbesucher, Monday, 27.12.2010, 00:23 (vor 5499 Tagen) @ Puffbesucher

Dürfen wir das Verhalten von Frauen, die freimütig auf Kinder
verzichten, dann auch so benennen?

Upsa, da hab ich falsch verstanden - wohl in der Rage über dieses weitere Beispiel endloser feministisch-frauenzentrierter Nabelschau. ;-)

Aber ändern tut das an den sonstigen Aussagen ja ohnehin nichts. Und wer hier unter Zuhilfenahme von Gesetzen und Behörden wirklich die Väter kaltstellt und aus der Verantwortung - außer der finanziellen natürlich - drängt, darüber braucht man hier ja kein Wort mehr zu verlieren

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Und erlöse uns von den Mösen! :)

Zauberküchenmeister, Abort(nung), Monday, 27.12.2010, 02:06 (vor 5499 Tagen) @ Puffbesucher

Und erlöse uns von den Mösen! :)

Und erlöse uns von den Mösen! :)

Puffbesucher, Monday, 27.12.2010, 02:19 (vor 5499 Tagen) @ Zauberküchenmeister

Sehr schlagfertig zur Geisterstunde ;-)

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Fehlendes Vatermaterial

Puffbesucher, Sunday, 26.12.2010, 23:27 (vor 5499 Tagen) @ Zahlenzaubermeister

Cross verfällt nicht in Nostalgie oder wünscht sich gar die
Geschlechterverhältnisse der Fünfzigerjahre zurück, wenn er die Helden
von damals zum Vergleich heranzieht. Es geht ihm bloss um die
Männlichkeit, die sie verkörperten: wie diese Männer ihren Mann standen;
Verantwortung übernahmen.

Soll heißen: wie diese Männer noch bereit waren, den Frauen den Arsch warmzuhalten.

Ist wohl vorbei, mein Süßer. Wenn der Mann die Frau nicht im Sinne von Heirat und Kinderkriegen an sich ranläßt, nützt auch das verruchteste Familienrecht nichts mehr.

Eine sehr wichtige Erkenntnis heutzutage

P.S. Sieh an, plötzlich sind es "Helden"! Manipulatorisches Gewäsch, nichts weiter

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Fehlendes Vatermaterial

Manifold ⌂, Monday, 27.12.2010, 12:40 (vor 5498 Tagen) @ Puffbesucher

P.S. Sieh an, plötzlich sind es "Helden"! Manipulatorisches Gewäsch,
nichts weiter

[Ironie]Und ich dachte immer, das wären patriarchale Schweine gewesen ...

Komisch.[/Ironie]

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Andere be-urteilen zeugt eh nicht von großer Reife...ist halt eine kindliche Gesellschaft.(nT)

Swen, Monday, 27.12.2010, 00:00 (vor 5499 Tagen) @ Zahlenzaubermeister

- kein Text -

Logisch - Urteilskraft steht betaisierten Schafen nicht an.

DvB, Monday, 27.12.2010, 19:30 (vor 5498 Tagen) @ Swen

--
[image]

Fehlendes Vatermaterial

Puffbesucher, Monday, 27.12.2010, 00:50 (vor 5499 Tagen) @ Zahlenzaubermeister
bearbeitet von Puffbesucher, Monday, 27.12.2010, 01:02

Es stellt sich aber auch die Frage, inwieweit diese Texte die Wirklichkeit abbilden und ob wir nicht im Zuge dessen nur dem verkorksten Innenleben dieser Trullas zuhören und wie sie die Welt da draußen zu sehen wünschen. Von der potentiellen Bedürfnisbefriedigung für die LeserInnen, so etwas zu lesen, ganz zu schweigen.

Sicher ist nur, dass hier jedenfalls mal wieder am alten Feindbild Mann herumgenagt wird. Wie armselig, wenn man so etwas braucht

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Fehlendes Vatermaterial

Ekelator, Monday, 27.12.2010, 01:18 (vor 5499 Tagen) @ Puffbesucher

Es stellt sich aber auch die Frage, inwieweit diese Texte die Wirklichkeit
abbilden und ob wir nicht im Zuge dessen nur dem verkorksten Innenleben
dieser Trullas zuhören und wie sie die Welt da draußen zu sehen
wünschen. Von der potentiellen Bedürfnisbefriedigung für die LeserInnen,
so etwas zu lesen, ganz zu schweigen.

Jede Meinungsäusserung stellen eine Abbildung der Wirklichkeit dar wiss heissen - so und nicht anders denken diese Tussen. Die Frage nach der Korrektheit der Argumentationskette ist eine ganz andere. Imo wurden hier die Argumente auf den Kopf gestellt und eine übliche Opfermentalität an den Tag gelegt.

Sicher ist nur, dass hier jedenfalls mal wieder am alten Feindbild Mann
herumgenagt wird. Wie armselig, wenn man so etwas braucht.

Vor allem geht es um Verantwortungsverschiebung und Opfermentalität. Wir finden keine Männer mehr so wie wir sie uns vorstellen? Versager das

Fehlendes Vatermaterial

Nihümbullah, Monday, 27.12.2010, 01:36 (vor 5499 Tagen) @ Puffbesucher

Es stellt sich aber auch die Frage, inwieweit diese Texte die Wirklichkeit
abbilden und ob wir nicht im Zuge dessen nur dem verkorksten Innenleben
dieser Trullas zuhören und wie sie die Welt da draußen zu sehen
wünschen.

Korrrekt! Und es stellt sich vor allem die Frage, wer hier etwas zu verlieren hat, wer wem etwas wegnehmen kann. Alles, was Männerauer Frauen begehren, stellen sie auch selbst her. Der totale Frauenstreik wird Autofahrern, Motorradfahrern, Aquarianern und Terrarianern, Modellbau-Freunden, Inforamtiikern, Sportlern und Schachspielern, Lehrern und Beamten nur ein feines Lächel entlocken: ach, müssen wir das unnütze, dämliche, faule Pack nicht mehr mit durchschleifen?

Frauen sind in der Tat in aller Regel eine Last und nutzlos - soweit es nicht das Einzige betrifft, wofür sie tauglich sind. Sie sind eine Schmarotzerschicht - so wie ein Schimmelpilz bei Feuchtigkeit auf entsprechendem Substrat wächst. Die gegenwärtige Gesetzgebung verpflichtet Menschen, Schimmelpilze zu füttern und zu fördern. Sie ist in jeder Hinsicht so kraß: jede Leistung und Initiative muß gebremst, jede Faulheit und jedes Schmarotzertum gefördert werden.

Sicher ist nur, dass hier jedenfalls mal wieder am alten Feindbild Mann
herumgenagt wird. Wie armselig, wenn man so etwas braucht

Sooo armselig ist das gar nicht. Es ist eher eine totale Unterwerfung. Überlaß es den Menschen, sich als armselig oder nicht armselig zu erweisen. Überlaß es den Frauen, den Zucker von ihrem Image-Antlitz zu entfernen. Es gibt zweifellos positiv weiblich-konnotiertes. Aber man muß es finden

Fehlendes Vatermaterial

Puffbesucher, Monday, 27.12.2010, 04:48 (vor 5499 Tagen) @ Nihümbullah
bearbeitet von Puffbesucher, Monday, 27.12.2010, 04:52

Korrrekt!

Danke und ich denke, ich hab's: Frauen sollen, wenn der Mann und potentielle Partner/Kindsvater/Häuslebauer/Geldbeschaffer etcpp. nicht so will wie sie, den Mann genauso sehen, wie in dem Artikel beschrieben.

Der Mann hat dann nicht einfach eine andere Konzeption, sondern er ist halt all das, was in dem Artikel ausgebreitet wurde

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Fehlendes Vatermaterial

Zauberküchenmeister, Abort(nung), Monday, 27.12.2010, 02:15 (vor 5499 Tagen) @ Puffbesucher

Sicher ist nur, dass hier jedenfalls mal wieder am alten Feindbild Mann
herumgenagt wird. Wie armselig, wenn man so etwas braucht

Vielleicht zeigt es auch nur wie mächtig wir eigentlich sein könnten bzw. sind.

Wir müssen es den Trullas nur zu verstehen geben.

"Das Recht des Stärkeren und nicht der StärkerIn!
Ähnlich hat das mal eine blonde und großgewachsene Mitstu(t)dentIn formuliert.
Sie wusste, dass sei die Knute braucht und hat trotzdem auf pseudoemanzipierte
Endhure gemacht

Fehlendes Vatermaterial

Oliver, Monday, 27.12.2010, 07:29 (vor 5499 Tagen) @ Zauberküchenmeister

"Das Recht des Stärkeren und nicht der StärkerIn!


falsch!

"Das Recht des Stärkeren und nicht der StänkererIn!

So muss das heißen bei heutigen jammer-nölenden PauerWimmen!
;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

Fehlendes Vatermaterial - Ach was!

Caligula, Monday, 27.12.2010, 03:16 (vor 5499 Tagen) @ Zahlenzaubermeister

Wieder eine ganz gewöhnliche miesmösige Schuldzuweisung an uns. Ja, leckt uns doch am Arsch! Wer spielt schon russisches Roulette (Ehe+Kinder), wenn drei Kammern geladen sind? Eben: Keiner! Naja, noch nicht so ganz. Aber es werden immer weniger. Die Madame darf sich doch Kraft eigener Entscheidung und auf der Grundlage eigener Kohle und Verantwortung jederzeit institutionell befruchten lassen. Dafür braucht's uns doch wirklich nicht mehr. Eine Graphikerin ist per se keine Intellektuelle. Aber das könnte doch angekommen sein, ein bisschen professionelle Informiertheit wird man wohl noch erwarten dürfen, oder?

Nein, was derlei Dämlichkeiten umtreibt ist etwas ganz Anderes. Man will sich wenigstens für den Anfang was gönnen, Tradition ausleben, sich wohl und behütet fühlen, im Mutter- und Familienglück schwelgen, zeitgeistgemäß dem Partner die eigenen Pflichten auch noch auf's Auge drücken, den mütterlichen Sekundärgewinn kassieren und so weiter und so fort. Wenn der Befruchter und Finanzier sich allmählich verbraucht hat, man des Idylls überdrüssig zu werden beginnt, entdeckt man plötzlich wie sehr man sich selbst unterdrückt, zurückgenommen und Verzicht geleistet hat. Das muss "frau" ändern! Dann kommt der Scheidungskrieg, der in "unendlichen" Reparationszahlungen mündet: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr hat zu gehen, allerdings nicht ohne bis ans Ende seiner Tage zu blechen.

Aber hallo, werte Tussipussys! Haltet ihr uns für so blöd, dass wir das nicht irgendwann einmal durchschauen? Zugegeben, es hat lange lange, eigentlich zu lange gedauert. Nun haben wir es geschnackelt, dass das mit dem Schnakseln nix bringt und wir werden immer mehr. Zieht euch warm an. Wir werden spät kommen, dafür aber viel gewaltiger als ihr. Wir waren besser als ihr, wir sind besser als ihr und wir werden es immer bleiben. Ihr seid nur die zweite Garnitur. Gewöhnt euch gefälligst wieder daran. Vielleicht werden wir dann wieder etwas für euch tun wollen. Aber nur vielleicht!

Fehlendes Vatermaterial

Expat unplugged live aus Angeles, Monday, 27.12.2010, 05:25 (vor 5499 Tagen) @ Zahlenzaubermeister

Die sich immer noch mit dem grössten Vergnügen jedes
Wochenende betrinken, im Rudel versteht sich, stundenlang kiffen,

Yup, da stoert eine Frau nur. Und solange man Promotion oder Beruf gut auf die Reihe kriegt, ist das doch okay.

Sie wollen
sich nicht festlegen, auch nicht auf eine Frau. Sie wollen sich alle
Optionen offenhalten. Und so machen sie das mit ihrem ganzen Leben.

Kann ich aus eigener Erfahrung bestaetigen.
Macht auch viel mehr Spass so.

Und so tickt die Uhr für Claudine T. weiter. Für die ewigen Buben tut
sie das nicht.

Ooooh, wie schade. Dann hat Claudine ein Problem.
Aber ich nicht.

Und die Party hier geht weiter......
Cheers!

Is´ mein Hamster tod...kauf` ich mir `nen Neuen!

Michi @, Monday, 27.12.2010, 13:15 (vor 5498 Tagen) @ Zahlenzaubermeister

..hatte ich letztens gelesen...und fand ich richtig PRIMA! `Lebe jetzt viel besser!

SG
Michi
Excalibur
GWG-Jäger

Unfährig zur Selbstreflexion?

Gack, Monday, 27.12.2010, 13:18 (vor 5498 Tagen) @ Zahlenzaubermeister

Unfähig zur Selbstreflexion also? Aha.
Vielleicht ja aber auch das Gegenteil?
Vielleicht haben wir reflektiert, intensiv, und nicht nur über den eigenen Bauchnabel, und sind zur Erkenntnis gekommen, dass das Geld, dass man für ebenso "unverbindliche" Frauen ausgeben könnte, in einer nagelneuen Playstation 3 besser angelegt ist. Und siehe - das Leben kann so viel Spaß machen .

Alte Jungfer projiziert

Borat Sagdijev, Monday, 27.12.2010, 15:36 (vor 5498 Tagen) @ Zahlenzaubermeister

Gebrauchtfrauenmarkt für historische Modelle:

Ab 30 Jahren werden Frauen ja langsam zu historischen Modellen auf dem Gebrauchtfrauenmarkt.
Liebhaberstücke eben: Wartungsintensiv, Teuer, Unzuverlässig, Kommt nicht bei neueren mit, braucht komplette teure Restauration, braucht eine optimal beheizte und klimatisierte Garage, wird höchstens an einem Sonntag mit perfektem Wetter gefahren, damit der neue Lack nicht abbröckelt (denn der war teuer).

Wer will noch eine Frau als Mutter die 3/4 Ihrer fruchtbaren Zeit schon (ohne Kinder) hinter sich brachte?

Könnte man da nicht bei solchen Frauen von Unreife sprechen?
Ein Mädchen dass immer nur "Fun" wollte und auf einmal merkt sie ist zu alt dafür und den Absprung in die "Familie" nicht geschafft hat?

Alles was die alte Jungfer hier den "unreifen Männern" vorwirft ist Projektion

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

So isses

Red Snapper, Monday, 27.12.2010, 17:08 (vor 5498 Tagen) @ Borat Sagdijev


Alles was die alte Jungfer hier den "unreifen Männern" vorwirft ist
Projektion

Genau so isses.

Wo gibts denn einen Mann, Ende 30, der seine Wohnung von Mutti aufräumen lässt?

Sowas mag gelegentlich mal vorkommen, aber eben im Promille-Bereich und nicht der Rede wert. Macht sich als Story aber immer gut, "meine Freundin kennt da einen, der...."

Die alte Tussi hat einfach nichts an Attraktivität zu bieten, daher hat sie keinen Mann

Knitterfaltenfresse auf der Zielgeraden... So isses

Zauberküchenmeister, Abort(nung), Tuesday, 28.12.2010, 16:14 (vor 5497 Tagen) @ Red Snapper

Die alte Tussi hat einfach nichts an Attraktivität zu bieten, daher hat
sie keinen Mann

Jetzt kann Mann nur hoffen, dass sie in "Torsch(l)uss-Vertrocknungspanik"
nicht doch einen mittels KO-Tropfen "dazu bewegen kann" Ihr die Seuchen-KLO-ake :) zu bestäuben damit sie ihre überlegenen XX-Mutationen weitergeben kann.

Ich kenne übrigens eine ähnliche FällIn aus meinem privaten Umfeld, die mir
ähnlichen Stuss erzählte, das gleiche Alter hat, innerhalb der letzten zwei Jahre intensive Klapsenerfahrung gemacht hat und alle Männer die sie kennt/gevögelt hat... sind ja Alkoholiker, Bubies, Spinner,...... und jetzt möchte sie langsam mal ein Kind haben mit dem Richtigen natürlich, mit dem
frau auch mal zusammen daheim Essen/Kochen kann.
Ach ja, und jetzt der Hammer!:"An Angeboten mangelt es mir ja nicht nur....!"

Ich habe nach diesem Statement einfach mal die "Freundschaft" für beendet erklärt.

Letztens hat sie nach längerem mal wieder einen Massenaufruf per Email gestartet, wer denn Bock hätte (und die Kohle versteht sich) auf ein zweitägiges Punkevent zu gehen. Sie versucht es halt auch bis zum Schluss diese erwachsene und überaus gereifte FrauIn! Sie gehört übrigens aus zu dem
widerlichen Heer der PsychosozialarbeiterInnenschlampenschaft.
Alte scheiß Drecks-Bratze!

Zu gerne würde ich ein Pranger-Foto veröffentlichen für soviel infantil-unverschämte-fotzenmännerhass-gülle aber .....

Allein das Wort "Vatermaterial"

Timothy, Monday, 27.12.2010, 20:28 (vor 5498 Tagen) @ Zahlenzaubermeister

Da ergreift doch jeder normaldenkende Mann die Flucht, und die Wortwahl zeigt auch deutlich, was solche Frauen von Männern halten. Sie sollen in erster Linie nicht Partner sondern Nutzvieh sein.

Frauen wie die dort rumheulende wollen alles haben aber nichts bieten. Sie meinen der Zustand ihrer Erwartungen sei gottgegeben, ein unumstößliches Naturgesetz und so bleiben sie halt allein. Den Frauen, die keine Kinder bekommen wollen wenn sie dafür im Job kürzer treten müssten und staatliche Vollbetreuung kostenfrei erwarten darf niemand einen Vorwurf machen. Diejenigen Männer, die ihre Lebensweise nicht für eine Frau aufgeben wollen, die sollen nun jedoch zur Raison gerufen werden, denn die seien ja kindisch.

Hier treten typisch feministische Rechtfertigungsmuster zutage. Sämtliche Schuld liegt bei unreifen Männern, Frauen mit astronomischen Ansprüchen (was man schon an der masslos übertriebenen runtermachung der Männer erkennt, und an der bereits ohne Kinder vorhandenen 3fach Belastung) trifft keine Verantwortung.

Natürlich fragt man sich dann, warum die emanzipierte Frau nicht auf die Samenbank zurückgreift... Männer scheinen doch noch für was nutze zu sein. Klar, von Kindesunterhalt und nachehelichem Unterhalt + Betreuungsunterhalt lebt es sich, wenn sich die Ehe "auseinandergelebt" hat, einfach besser als von Kindergeld allein. "Das steht mir aber zu" kann sie der Samenbank schlecht sagen..

--
"In dubio pro femina - Im Zweifel für die Frau"

Grunsatz westlicher Gesetzgebung und Rechtsauslegung

Und wo ist das passende "Muttermaterial"?

Guildo, Monday, 27.12.2010, 23:49 (vor 5498 Tagen) @ Zahlenzaubermeister

Jedenfalls nicht hier in Deutschland! Und auch nicht in Europa, Nordamerika und Australien/Neuseeland. Selbst in Japan, Korea und China wird es schwierig. Es scheint der Fluch unserer westlichen Zivilisation (oder deren asiatischer Kopie) zu sein...

Gruß -Guildo

--
Most places where we all come from we can have a date, pay over $100 and not even get a goodnight kiss from some broad-ass feminazi who thinks her shit doesn't stink.
(unbekannter Fan von Angeles City)

powered by my little forum