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Hungerstreik http://www.facebook.com/event.php?eid=158489017529952
Zeit ab Mo., 20. Deze. um 01:00 - So., 20. März 2011 um 01:00
Ort Wien
von Gerhard Männl
Weitere Informationen siehe Ende des Beitrags
Am 20.12.2010 stellte ich die feste Nahrungsaufnahme ein. Mein Lebendgewicht: 104 kg
Ohne leuchtenden Kinderaugen schmecken die feinsten Keks nicht.
Der Vollzug des Familienrechts in Österreich widerspricht mM eklatant den Menschenrechten.
Die geplanten "Neuerungen" (von Verbesserungen kann man mM nicht sprechen) sind reine kosmetische Vertuschungen der Missstände.
Außerdem werden Väterrechtler als Betroffene von den "Beratungen" ausgeschlossen.
Ich wollte zuerst abwarten, wie ich diese Fastenkur vertrage. Es geht mir gut. Ich fastete früher schon bis zu 4 Wochen. Diesmal wird es wohl länger dauern.
Ich bin 56 und kenne die Misere nur als Großvater. Ich selbst war Alleinerzieher und kann mich an die behördlichen Hürden noch gut erinnern. Vielleicht bin ich deshalb etwas voreingenommen. Trotzdem geht es mir nicht um persönliche Vorteile. Ich zahle weder Unterhalt, noch möchte ich eine Sorgerecht.
Mich erinnert die Situation der Ex-Väter stark an die Situation der Homosexuellen vor einigen Jahrzehnten. Ein guter Bekannter von mir bekam 2 Jahre Haft, weil er als 19jähriger mit einem 17jährigen zusammen wohnte.
Wegen seiner Liebe wurde verurteilt und eingesperrt. Er hat es bis heute nicht verkraftet.
Damals durfte man seiner Natur nicht folgen, keine Partnerschaft gründen. Alles was Homosexuelle durften, war zahlen.
Männerliebe war strafbar.
Heute ist Vaterliebe uU strafbar.
Väter werden zu Besuchern, die nur zahlen dürfen.
Es gibt mM keinen Vater, der durch die Trennung von seinen Kindern nicht traumatisiert wird. Das mindeste ist eine Anpassungsstörung.
In diesem Zustand müssen sich Väter eine neue Existenz aufbauen.
Manche müssen mit einem Koffer in der Hand beginnen.
Statt ihnen zu helfen, werden sie angespannt.
Nicht einmal die Mafia berechnet ihr Schutzgeld nach dem, was jemand erwirtschaften könnte. Sie weiß, dass diese Strategie in die Obdachlosigkeit führen muss.
Oft erscheint mir ein Obsorgeverfahren wie ein ritualisiertes Racheopfer.
Vielleicht erweckt aber auch nur die weibliche Übermacht in den Jugendämter und Gerichten diesen Eindruck.
Egal wie auch immer. Der Kampf um die Kinder darf nicht weiter auf deren Rücken ausgetragen werden.
Was können Kinder dafür, dass ihre Eltern nicht mit einander können?
Jede Scheidung an sich (auch eine amikale) ist für Kinder furchtbar.
Eine Kampf-Scheidung verheerend.
Kinder, die bei einem Unfall einen Elternteil verlieren, werden "psychologisch" betreut. Kinder, die durch eine Scheidung einen Elternteil verlieren, müssen glücklich sein?
Nachtrag Forenleitungvom 28.12.2010: http://wgvdl.com/forum/index.php?id=163787
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Gerhard Männl,
26.12.2010, 12:16
- Hungerstreik - Hexer, 26.12.2010, 13:33
- Alles Gute und halte durch - zur Not die gleichnamige -Bremse ziehen - Mitleider, 26.12.2010, 15:00