Heute in der Welt: "Über den Mütterperfektionismus"
Viele Frauen sagen laut Studie: "Ich will keine so angestrengte und verbissene Mutter sein". Und dann sind sie es doch.
Immer wieder befasst sich das Kölner Institut Rheingold mit den Befindlichkeiten der Deutschen. Das Buch „Deutschland auf der Couch“ des Rheingold-Gründers Stephan Grünewald wurde zum Bestseller. Auf Initiative des Babynahrungsherstellers Milupa hat sich nun die Rheingold-Geschäftsführerin Ines Imdahl schwangere Frauen sowie junge und potenzielle Mütter vorgenommen...
Ines Imdahl: ... Es wird aber noch verrückter: Bevor sie Kinder hatten, sagten 87 Prozent unserer Befragten, dass sie unbedingt für eine gleichberechtigte Partnerschaft wären. Aber wenn Kinder da sind, sagen das nur noch 67 Prozent.
Welt am Sonntag: Und wie ist dieser plötzliche Meinungsumschwung zu erklären?
Ines Imdahl: Dahinter steckt die Vorstellung, dass das Projekt Kind nur gelingen kann, wenn die Frau sich selbst darum kümmert. Nicht einmal den eigenen Männern trauen sie zu, die Kinder zu versorgen. „Mein Mann kann die Kinder nicht richtig anziehen“ – dieser Satz fiel nicht nur einmal. Das finde ich wirklich dramatisch.
Tja, wir leben halt im Land des Mutterkultes. Da wir auch noch sowas wie Familienunrecht in Deutschland haben, bin ich mal gespannt, wann man Väter in spe nach ihren Gründen der Verweigerung fragt.
Bis dahin: Mein Samen gehört mir!
Und: Ob Kinder oder keine, entscheidet nicht ihr alleine!
Heute in der Welt: "Über den Mütterperfektionismus"
Und: Ob Kinder oder keine, entscheidet nicht ihr alleine!
Kommentar dazu:
Hier wird so getan, als ob die Entscheidung für Kinder nur die Entscheidung der Frauen sei. Auf Männer kommt es im Verständnis der Autorin dabei gar nicht an. Männer sollen widerspruchslos mitmachen, in jedem aber Fall die Unterhaltskosten tragen. Kein Wunder, dass Männer fast nur noch durch Verhütungsbetrug zu Vätern gezwungen werden. Das vergiftet das Verhältnis zwischen Männern und Frauen nachhaltig. Google Zwangsvaterschaft.
Zwangsvaterschaft
Freie Entscheidung gegen ein Kind auch für Männer
Heute in der Welt: "Über den Mütterperfektionismus"
Tja, wir leben halt im Land des Mutterkultes.
Das wird mMn durch den Feminismus insofern verstärkt, weil man den Frauen die zunächst alleinige Macht über Kleinkinder hatten, diese entzieht, dort konnten sie aber ihrer Mutterrolle gerecht werden.
Gerade durch diesen GM-Kram, "Pappa wickelt Kinder" fühlen sich dann viele Frauen in der Mutterrolle bedroht und überflüssig, auch wenn das in der eigenen Familie nicht stattfindet, erleben sie es als Bedrohung, wenn die Nachbarfamilie dies zelebriert und sehen sich gezwungen, sich als Mutter neu zu inszenieren. Das geht zunehmend in die Hose, weil ihnen die Basics fehlen bzw. die falschen Annahmen getroffen werden
Mutterkult bis heute.
Das hitler-germanische Muttertier überlebte nach dem letzten Krieg und war etwas, was sich viele Frauen als ideologische Krücke bis in die Jetzt-Zeit gerettet haben. Vergessen wird, dass nicht der Feminismus mit der Studenten-Bewegung zu neuer Blüte kam. Die Frauen und Mütter waren in Deutschland seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in unzähligen weltanschaulichen, religiösen und politischen Vereinen organisiert. Allen gemeinsam war eine starke Fixierung auf den Nachwuchs und die fast heilige Mutterschaft - da gab es untereinander keine großen Differenzen. Die Bonierung von Müttern durch das Mutterkreuz und Privilegien durch die Nazis nahmen diese Vereine in ihren Forderungen schon vorweg. Da konnte Hitler, der immer auch von einflussreichen Frauen gefördert wurde, sich ins gemachte Nest setzen. Die Gleichschaltung der Vereine in einer Reichsfrauenschaft war ein leichtes Unterfangen; die Frauen haben sich im Angesicht versprochener Privilegien nicht groß zieren wollen. Es ist auch kein Zufall, dass dazu von den feministischen Historikerinnen, Psychologinnen und Soziologinnen nicht groß geforscht (was man weiß, wird schamhaft verschwiegen) wird. Lieber lügt man die Vorgänge im Dienste der großen Mutter zu einer feindlichen Übernahme durch die Nazis um, die die armen Frauen in national-sozialistische Strukturen gezwungen hätten. Mit Freude sind diese brünstigen Kühe unter begeisterten Muhen zu den Nazis übergelaufen und haben sich die Euter vergolden lassen. Mit Begeisterung haben sie Hitler gewählt. Mit Begeisterung haben sie an den Straßenrändern gestanden und sind im Angesicht Hitlers vor (sexueller und empfängnis-geiler) Ekstase zusammengebrochen. Und der große Verführer hat sich erkenntlich gezeigt, indem er die Mutterrolle glorifiziert und gratifiziert hat, samt "unbefleckter" Empfängnis für ledige Frauen
Hierzu zwei aktuelle DLF-Sendungen:
Sendereihe:
"Essay und Diskurs"
Mini-Serie:
"Die heilige Familie"
Links:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/12/25/dlf_20101225_0930_b83cf47b.mp3
("Die doppeldeutige Rolle des Vaters", gesendet am 25.12.2010)
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/12/26/dlf_20101226_0930_5b75c779.mp3
("Die Ambivalenz der Mutterschaft", gesendet am 26.12.2010)
Ich habe noch nicht beim DLF nachgefragt, ob er mir eventuell die Skripte beider Interviews zusenden würde. Sollte das möglich sein, werde ich auch die Skripte hier verlinken.
Frohe Festtage wünscht
Ekkki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
Mutterkult bis heute. - Standing ovations - ernsthaft!
Hallo Latex-Tester!
Dein Posting ist ein erneutes Beispiel dafür, daß man zu verschiedenen Themen ganz unterschiedlicher Ansicht sein kann.
Zu den Wulff-Äußerungen hatten wir uns gefetzt.
Zu diesem Posting kann ich nur gratulieren.
Gruß
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
Mütterperfektionismus
Viele Frauen sagen laut Studie: "Ich will keine so angestrengte und
verbissene Mutter sein". Und dann sind sie es doch.
vor ein paar Tagen durfte ich wieder so ein Exemplar beobachten:
die spassbefreite Mutter, die wohl nur dann lacht oder lächelt, wenn aus es dem Kontext ersichtlich ist, dass es das Gegenüber erwartet, instruierte ihr Einzelkind mit strenger, ernster Stimme 15x eine eintönige Hüpfbewegung in eine Richtung mit ihr durchzuführen. Vermutlich hat sie in einem Buch gelesen, dass man so die Motorik trainieren kann. Daneben wartete ihr gestylter aber betaisierte Mann mit dem Kinderwagen.
Danach gingen sie über Englisch zu reden und dem Kind (hahnebüchen) zu erklären warum man nicht weiter als zur Haltelinie gehen soll.
Die Mutter erschien mir überfordert und verkrampft.
Mit dem armen Kind hatte ich Mitleid.
Vermutlich wird es nie die Erfahrung machen dürfen, einfach mal unbeschwert und ohne konkreten Zweck spielen zu können
Mutterkult bis heute. - Standing ovations - ernsthaft!
Hallo Ekki, wir haben uns nicht gefetzt.
Was ich vorsichtshalber noch ergänzen möchte: Die Einschätzung in dem kleinen Beitrag ist nicht polemisch gemeint. Sie ist anhand der Schriften, die Frauen weit vor, bis und während der Hitler-Zeit hinterließen schlüssig belegbar. Es ist eben auch nicht verwunderlich, warum sich der Feminismus als sozialistische Bewegung auf Frauen wie Alice Salomon stürzt, die 1900 dem „Bund Deutscher Frauenvereine“ beitrat und den Feministinnen als Vorzeigefrau dient.
Mutterkult bis heute. - Standing ovations - ernsthaft!
Hallo LatexTester!
Was ich vorsichtshalber noch ergänzen möchte: Die Einschätzung in dem
kleinen Beitrag ist nicht polemisch gemeint. Sie ist anhand der Schriften,
die Frauen weit vor, bis und während der Hitler-Zeit hinterließen
schlüssig belegbar. Es ist eben auch nicht verwunderlich, warum sich der
Feminismus als sozialistische Bewegung auf Frauen wie Alice Salomon
stürzt, die 1900 dem „Bund Deutscher Frauenvereine“ beitrat und den
Feministinnen als Vorzeigefrau dient.
Ob polemisch oder nicht - ich halte den Beitrag für klarsichtig und unwiderlegbar.
Gruß
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
Guter Text für WikiMANNia
Ich habe mir erlaubt deinen Text für WikiMANNia zu übernehmen. Ich hoffe du hast nichts dagegen.
http://wikimannia.org/index.php?title=Mutterkult
Rainer
--
![[image]](Info/Img/feminismus-gegen-frau-kl-1.png)
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