Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Heute in der Welt: "Über den Mütterperfektionismus"

Info, Sunday, 26.12.2010, 10:54 (vor 5499 Tagen)

Viele Frauen sagen laut Studie: "Ich will keine so angestrengte und verbissene Mutter sein". Und dann sind sie es doch.

Immer wieder befasst sich das Kölner Institut Rheingold mit den Befindlichkeiten der Deutschen. Das Buch „Deutschland auf der Couch“ des Rheingold-Gründers Stephan Grünewald wurde zum Bestseller. Auf Initiative des Babynahrungsherstellers Milupa hat sich nun die Rheingold-Geschäftsführerin Ines Imdahl schwangere Frauen sowie junge und potenzielle Mütter vorgenommen...

Ines Imdahl: ... Es wird aber noch verrückter: Bevor sie Kinder hatten, sagten 87 Prozent unserer Befragten, dass sie unbedingt für eine gleichberechtigte Partnerschaft wären. Aber wenn Kinder da sind, sagen das nur noch 67 Prozent.

Welt am Sonntag: Und wie ist dieser plötzliche Meinungsumschwung zu erklären?

Ines Imdahl: Dahinter steckt die Vorstellung, dass das Projekt Kind nur gelingen kann, wenn die Frau sich selbst darum kümmert. Nicht einmal den eigenen Männern trauen sie zu, die Kinder zu versorgen. „Mein Mann kann die Kinder nicht richtig anziehen“ – dieser Satz fiel nicht nur einmal. Das finde ich wirklich dramatisch.

http://www.welt.de/vermischtes/partnerschaft/article11787151/Frauen-von-heute-und-ihre-Angst-vorm-Kinderkriegen.html

Tja, wir leben halt im Land des Mutterkultes. Da wir auch noch sowas wie Familienunrecht in Deutschland haben, bin ich mal gespannt, wann man Väter in spe nach ihren Gründen der Verweigerung fragt.

Bis dahin: Mein Samen gehört mir!
Und: Ob Kinder oder keine, entscheidet nicht ihr alleine!


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