Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Die an Weihnachtsmann, den Osterhasen und die menschengemachte Klimaerwärmung glauben.

Oliver, Saturday, 25.12.2010, 21:09 (vor 5500 Tagen)

# Prosemit meint:
25.12.2010 um 17:27

Ein kleiner Beitrag für die Leser unter uns, die an den Weihnachtsmann, den Osterhasen und die menschengemachte Klimaerwärmung glauben.

Wer ein wenig Zeit und Lust hat, kann diese Tabelle fortsetzen.(*)

Ich weiß, daß ich immer den Fehler begehe, Wetter und Klima zu verwechseln. Auch wenn mir immer wieder eingehämmert wird, daß Kälte und Schnee lokale Wetterphänomene sind und warme Sommertage typische Klimazeichen.

Jetzt glaube ich, endlich etwas gefunden zu haben, das nun wirklich Klima ist : Die mittlere Jahrestemperatur. Ich fürchte aber, daß man mir auch wieder erklären wird, daß die unten angeführten Daten doch wieder Wetter sind und man sie nicht vergleichen kann, weil.. Ja weil man dort nicht die menschengemachte Klimaerwärmung herauslesen kann.

Dieser rechnerische Mittelwert hat einen großartigen Vorteil - er wird schon lange ermittelt und ist in alten Bäderführern zu finden, auch in alten Reiseführern überhaupt.

Mich wundert immer, wieso die Fachleute so dramatische Klimeerwärmungen berechnen. Meinen Verdacht, daß sie schlichtweg die Mathematik nicht verstehen und die Rechner nicht bedienen können, werden die Klimafolgeforscher weit von sich weisen.

Ich glaube aber den Schlüssel in der mangelnden Bildung gefunden zu haben. Im 19. Jahrhundert wurde die Temperatur in Deutschland vorwiegend in Grad Reaumur angezeigt.

Ein paar Beispiele mögen zu weiteren Forschungen anregen :

(Ich habe auf die ganze Anzahl Links verzichtet - wegen dem Kewilschen Filter, jeder kann aber versichert sein, daß ich nur nachprüfbare Daten angebe - ganz im Gegenteil zu vielen Klimaforschern)

Temperaturen alle auf Celsius umgerechnet, Jahreszahl ist immer Jahr der Veröffentlichung. Die mittlere Jahrestemperatur wird immer über viele Jahre gemittelt.

Aachen

Bäderführer 1875
Mittlere Jahrestemperatur 9,4 Grad

Heute
Mittlere Jahrestemperatur 9,5 Grad in Würselen
Mittlere Jahrestemperatur 10,1 Grad in Aachen (typisches Beispiel von UHI Urban Heat Island)

Berlin
Meyers 1911 (Zeno.org)
Die mittlere Temperatur beträgt 9,2°

Heute
Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone am Übergang vom maritimen zum kontinentalen Klima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Berlin-Dahlem beträgt 8,9 °C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 581 mm. (Wikipedia)

Prag
Pierer 1857
Die mittlere Temperatur beträgt 9,5°

Heute
Die mittlere Temperatur beträgt 9,4°

Bremen
Meyers 1911
Die mittlere Temperatur beträgt 8,7°

Heute
Die mittlere Temperatur beträgt 8,7° (Bremerhafen)

Venedig: Kein UHI Einfluß, da Venedig selber nicht gewachsen ist
Pierer 1857
Die mittlere Temperatur beträgt 13,6° (10,88° R) !!!

Heute
Die mittlere Temperatur beträgt 13,5° !!!

—————————————

Hamburg
Ein Beispiel für den UHI (Urban Heat Island = Lokale Erwärmung durch grössere Bevölkerungsdichte) Effekt.

Meyers 1911
Die mittlere Temperatur beträgt 8,4°

Heute in Hamburg
Die mittlere Temperatur beträgt 10,1°

Aber: Ahrensburg Entfernung von Hamburg 20 Kilometer
Die mittlere Temperatur beträgt 8,2°

Man suche einfach bei zeno.org nach “Jahrestemperatur” - und dann bei Wikipedia nach den korrespondierenden heutigen Werten.

http://fact-fiction.net/?p=5586#comment-252700

PS: Ein paar Messwerte verifiziert, alles im Bereich des statistischen Rauschens. Hier mit schönen alten Tafeln:
http://www.zeno.org/Meyers-1905/B/Lufttemperatur

--

Liebe Grüße
Oliver


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Die an Weihnachtsmann, den Osterhasen und die menschengemachte Klimaerwärmung glauben.

Red Snapper, Sunday, 26.12.2010, 13:07 (vor 5499 Tagen) @ Oliver

Vor kurzem hat das einer im Fernsehen so erklärt:

Weil ja überall wegen der Hitze die Gletscher und die Antarktis abschmelzen, kommt massenhaft Wasser in die Luft.

Das Wasser muss aber irgendwie wieder runter.

Das ist genau der Schnee, den wir überall haben. Also der Beweis für die Klimaerwärmung.

(Nein, ich bin nicht besoffen, nehme keine Drogen und erzähle nur das, was ich gehört habe)

Partytaugliche Weisheiten für Nonkonformist_innen!

Oliverr, Sunday, 26.12.2010, 14:40 (vor 5499 Tagen) @ Red Snapper

Partytaugliche Weisheiten für Nonkonformist_innen!

Oliver, Monday, 27.12.2010, 23:17 (vor 5498 Tagen) @ Oliverr

Politisch-korrekte Propaganda, wohin du auch blickst!
Gilt auch für den EURO, der alle 2 Wochen gerettet werden muss. Mit unseren Milliarden. Danach ist er immer SO was von stabil, wow.

Danke EU

Und die USA erlebt gerade den dritten Eis-Winter in Folge, alles lokale Wettersingularitäten!!
;-)

Im Jahr 2000 verkündete der Klimaforscher Mojib Latif:

“Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”

Nachdem schon der letzte Winter bundesweit um ein halbes Grad zu kalt ausgefallen ist überrascht auch der diesjährige Winter wieder mit viel Schnee und Eis. In der Woche vor Weihnachten hatte uns bereits die erste Kältewelle in Deutschland erfasst. Auch der Osten der USA war kurz vor Weihnachten von einer Kältewelle betroffen.

Aktuell ist nun das Sturm-Tief “Daisy” im Anzug. tagesschau.de titelt “Daisys” eisiger Atem erreicht Deutschland“.

Aber nicht nur Deutschland ist betroffen. In ganz Nordeuropa, dem Osten und Süden der USA, und in Asien hat die Kälte erneut Einzug gehalten.

In Teilen Englands fielen am Mittwoch bis zu 30 Zentimeter Neuschnee; auf Straßen, Schienen und im Luftverkehr herrschte Chaos, Tausende Schulen wurden geschlossen und mehrere Sportveranstaltungen abgesagt. Ganz Großbritannien ist mit Schnee bedeckt. Der Wetterdienst sprach vom kältesten Winter seit fast 30 Jahren. Eine ähnlich lang anhaltende Kälte- und Schneewelle gab es in Großbritannien zuletzt 1981. In Folge des bittersten Winters seit drei Jahrzehnten starben Medienberichten zufolge bislang 22 Menschen. In den schottischen Highlands froren die Menschen in der Nacht bei bis zu minus 21,6 Grad, teilte der Wetterdienst mit. Zur Neige gehen auch die Gasvorräte. Wegen der Rekordnachfrage warnte der Energieversorger National Grid vor weiteren Engpässen. Schon im letztem Winter gab es ein Schneechaos im Südwesten Englands und in London. Heftiger Blizzards zogen über das Land. Meteorologen warnten vor dem heftigsten Schneefall seit sechs Jahren. In Großbritannien wurde in letztem Jahr der bisher kälteste Winter seit 13 Jahren registriert.

Rekordkälte wurde auch in Norwegen verzeichnet, wo das Quecksilber in der Stadt Roeros auf minus 41 Grad fiel. Auch Schweden hat der Winter fest im Griff. Die anhaltende Kälte treibt den Stromverbrauch in Schweden in die Höhe. Der nationale Übertragungsnetzbetreiber Svenska Kraftnät warnte vor einer “angestrengten Situation” insbesondere am Freitag. Da die Stromproduktion derzeit nicht ausreiche, müsse für den Verbrauch auf Reserven zurückgegriffen werden, die eigentlich für Störungsfälle vorgesehen seien. Die Betreibersicherheit werde dadurch eingeschränkt. Schon in den vergangenen Tagen hatte es landesweit mehrfach Stromausfälle gegeben.

Schnee und Eis machten ebenfalls den Menschen im Westen Frankreichs zu schaffen. Betroffen waren 14 Départements, unter anderem in der Normandie. In einigen Regionen durften weder Lastwagen noch Schulbusse fahren. Die Bretagne ist zudem von Stromausfällen bedroht. Dort wird ebenfalls mit weiteren Schneefällen gerechnet. Schon der letzte Winter war in Frankreich schneereich und kalt ausgefallen. Marseille lag vor genau einem Jahr im Schnee versunken. In Mailand und Marseille mussten die Flughäfen geschlossen werden. In Südfrankreich wurden alle TGVs gestoppt.

Selbst in Spanien behinderten derzeit Schnee und Eisglätte in weiten Teilen des Landes den Verkehr.

http://www.readers-edition.de/2010/01/09/leguane-fallen-in-kaeltestarre

--

Liebe Grüße
Oliver


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Partytaugliche Weisheiten für Nonkonformist_innen!

Rainer ⌂, Monday, 27.12.2010, 23:47 (vor 5498 Tagen) @ Oliver

Politisch-korrekte Propaganda, wohin du auch blickst!
Gilt auch für den EURO, der alle 2 Wochen gerettet werden muss. Mit
unseren Milliarden. Danach ist er immer SO was von stabil, wow.

Zwangswährung Euro: Keine Rettung, sondern ein Schrecken ohne Ende
von Dr. Bruno Bandulet

Als die Abgeordneten des Deutschen Bundestages im vergangenen Mai dem sogenannten Euro- Rettungsschirm zustimmten, ohne die Details und ohne die endgültigen Kosten zu kennen, gaben sie sich noch der Illusion hin, mit dem blossen Vorzeigen der Instrumente erübrige sich deren Einsatz. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die Krise der Einheitswährung damals mitnichten beigelegt wurde. Sie hatte gerade erst begonnen.

Bevor wir uns der Frage zuwenden, ob und wie der Euro die nächsten Jahre überleben wird, muss festgestellt werden, dass wir es seit dem Frühjahr 2010 mit einem anderen Euro zu tun haben – nicht mehr mit einem Ersatz für die frühere europäische Leitwährung D-Mark, sondern mit einem europäischen Notgeld, bestenfalls mit einem Wiedergänger des französischen Franc.
In einem von den massgebenden Regierungen, der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank inszenierten Putsch wurden die drei Pfeiler, auf denen ein stabiler Euro ruhen sollte, demoliert. Damit ist die im Vertrag von Maastricht vereinbarte Geschäftsgrundlage hinfällig. Europäisches Recht wurde skrupellos gebrochen.

Drei Prinzipien, auf denen der Euro beruhte
Die Idee eines starken Euro beruhte bekanntlich auf drei Prinzipien. Erstens darauf, dass klare Obergrenzen für die Staatsverschuldung eingehalten wurden, nämlich 3% des Bruttoinlandsproduktes bezüglich der jährlichen Neuverschuldung und 60% bezüglich der insgesamt aufgelaufenen Staatsschulden. (Unter Beachtung dieser Schuldenkriterien hätte der Euro funktionieren können, aber sie wurden schon 1999 bei seiner Einführung als Buchgeld nicht ernst genommen.) Zweitens enthielt und enthält der Vertrag die sogenannte No-bailout-Klausel, wonach kein Euro-Land für die Schulden eines anderen haftet. Und drittens sollte die Europäische Zentralbank völlig unabhängig von politischem Einfluss sein. Es war und ist ihr untersagt, Staatsanleihen aufzukaufen und damit frisches Geld in Umlauf zu bringen, d.h. zu «drucken>. Alle drei Prinzipien wurden der politischen Opportunität geopfert. Wären die Regierungen vertragstreu geblieben, dann wäre die Euro-Zone vermutlich schon im vergangenen Frühjahr auseinandergebrochen.

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2010/nr4950-vom-23122010/zwangswaehrung-euro-keine-rettung-sondern-ein-schrecken-o...

Rainer

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Partytaugliche Weisheiten für Nonkonformist_innen!

DvB, Tuesday, 28.12.2010, 12:41 (vor 5497 Tagen) @ Rainer

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