Die Falle
Was gut für die Art oder gut für die Gesellschaft ist, muss noch lange nicht gut für das Individuum sein.
Es fällt mir auf, dass insbesondere im angelsächsischen Raum immer mehr Feministinnen ihre Vorliebe für die klassische Männerrolle entdecken, Männerrolle für Männer selbstverständlich.
Wenn jemand Appelle an dich richtet, an deine Ehre appelliert, dann hat er meist egoistische Interessen aber keine Gegenleistung zu bieten.
Die klassische Männerrolle macht nur einen Sinn, wenn die Regeln der Gesellschaft so sind, dass sie auch mit der entsprechenden Gegenleistung gewürdigt wird. Mir kommt es so vor, als wollte man ein totgerittenes Pferd nochmals aktivieren, um auch noch das allerletzte Quäntchen Leistung heraus zu quetschen.
Männer seid gewarnt. Das sind Sirenenklänge! Der alte Vertrag ist schon lange gekündigt.
DschinDschin
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Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.
Liar
http://www.youtube.com/watch?v=iaysTVcounI
Könnte Henry Rollins eine Frau zu diesem Text inspiriert haben?
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Die Falle
Klar. Auf Verrat wird nicht mit Treue geantwortet.
Zuerst die Wiedergutmachung, sonst bis dahin grundsätzlich der Feindstatus für Verräter.
Flint
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Der Maskulist
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Familienpolitik
Die Falle
Klar. Auf Verrat wird nicht mit Treue geantwortet.
Zuerst die Wiedergutmachung, sonst bis dahin grundsätzlich der
Feindstatus für Verräter.
"Verrätern" entzieht man Macht bis deren latenter "Feindstatus" zu einem produktiven Gleichgewicht führt.
So macht es die Natur vor
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Die Falle
"Verrätern" entzieht man Macht bis deren latenter "Feindstatus" zu einem
produktiven Gleichgewicht führt.
So macht es die Natur vor
Das Dumme: Die Feindkennung funktioniert bei Männern in der Regel nur gegenüber Männern gut.
Frauen fliegen unterhalb des Radars.
Die instinktive Disposition der Männer führt dazu, dass gerade der weibliche Feind lange Zeit nicht erkannt, nicht ernst genommen wird.
Auch ein wictiger Faktor für den Erfolg des Feminismus, neben der obsolet gewordenen, aber leider instinktiv und soziokulturell tief eingegrabenen Ritterlichkeit der Männer gegenüber Frauen.
Männer sind es nicht gewohnt, gegen Frauen zu konkurrieren.
Täten sie es, erkennten sie es, der Feminismus als Frauenprivilegierungsideologie hätte keine Chance.
Es sind ja Männer, die ihn durchsetzen, durchsetzen müssen gegenüber Männern
Die Falle
Das Dumme: Die Feindkennung funktioniert bei Männern in der Regel nur
gegenüber Männern gut.
Frauen fliegen unterhalb des Radars.
Genau darauf spielte ich mit "latenter Feindstatus" an. Jeder Mensch - auch die Frau - ist latenter Feind.
Beziehungen gehen zu ende, Freundschaften auch.
Männer sind es nicht gewohnt, gegen Frauen zu konkurrieren.
Täten sie es, erkennten sie es, der Feminismus als
Frauenprivilegierungsideologie hätte keine Chance.
Das sehe ich genau andersrum.
Gerade weil die Frauen aus Ihrer Rolle Familie und Kinder gestoßen wurden traten Sie in mehr Konkurrenz mit den Männern. Und das korreliert gut mit dem Aufkommen des Feminismus. Eine Art Frauengewerkschaft, der Feminismus. Frauen vereinen sich gegen den "übermächtigen Ausbeuter" Mann, der eigentlich zum Konkurrent wurde weil die Frauen ihre eigenen arbeitsteiligen Stärken, ihre Rolle, verloren.
Die übermäßige Frauenprivilegierung ist eine Folge der Entwertung Ihrer Rolle, denn dass ist die entscheidendste Wandlung in feministischen Gesellschaften.
Erziehung der Jungen war schon immer Frauenlastig, Frauen haben den Jungs schon immer Ihr mentales trojanisches Pferd mitgegeben. Der Mann wurde aus der Familie, aud dem Leben aus der Wahrnehmung gedrängt und das Machtverhältnis gestört.
Es sind ja Männer, die ihn durchsetzen, durchsetzen müssen gegenüber
Männern
Der "Frauenbonus" ist der Machtvorteil den ich ansprach. Er ist dem Jungen von Mutti anerzogen, es kann nicht sein (dass die Frau auch schlecht ist) was nicht sein darf, und er ist wohl schon biologisch angelegt. Ein Machtungleichgewicht zwischen den Geschlechtern mit dem Ergebnis was wir beobachten: Wir schaffen uns ab.
In der Natur oder in der Vergangenheit ist dieses Gleichgewicht eher erfüllt, denn was außer der Vermehrung sollte ein brauchbares Kriterium dafür sein?
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Die Falle
Das sehe ich genau andersrum.
Gerade weil die Frauen aus Ihrer Rolle Familie und Kinder gestoßen wurden
traten Sie in mehr Konkurrenz mit den Männern.
Da hast Du mich missverstanden.
Ich seh' das ähnlich, würde nur nicht sagen, dass Frauen "verstoßen" wurden, sondern dass dank technisch-zivilisatorischer Entwicklung ihre Rolle innerhalb der Familie (geringere Geburtenzahl NOTwendig dank dramatisch abgesenkter Kindersterblichkeit, Rentenversicherung und Entwertung der Haushaltsführung dank Technisierung und Industrialisierung- partes pro toto: Staubsauger und Konserven aus dem Supermarkt anstelle des Einkochens und der privaten Vorratshaltung) an "Know-How-Wert" verloren hat und damit auch der Mensch, der dafür zuständig war.
Er kann daraus nicht mehr viel Selbstbewusstsein ziehen, braucht dafür neue Quellen, muss Gelegenheit neuer Nützlichkeit suchen.
So mussten und konnten Frauen ihren traditionellen Bereich verlassen, weil sie dort nicht mehr so dringend gebraucht wurden und die männliche Arbeitswelt "erobern".
Dort sind sie aber, dank mangelnder Optimierung auf Konkurrenz hin, unter fairen, das heißt gleichberechtigten Bedingungen nicht gleich konkurreznfähig (im Schnitt) und "bewältigen" dieses Faktum durch die Behauptung, sie würden bösartig von Männern zurückgesetzt und diskriminiert, weshalb sie Schonung, Förderung, Privilegierung und die bösen Männer "Strafe" verdienten.
Ein von FeministInnen erfolgreich an den Mann gebrachter Mythos, weshalb Männer wieder einmal FÜR Frauen kämpfen, um deren "Rechte" gegenüber anderen Männern durchzusetzen, diesmal halt im "Lila-Pudel-Outfit" anstelle der klassischen Ritterrüstung.
Ansonsten ja alles wie gehabt: Männer agieren für Frauen, Frauen agieren gegen Männer durch Männer