Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Rezension: "Tatort: Nie wieder frei sein"

Mirko, Friday, 24.12.2010, 22:45 (vor 5501 Tagen)

Der "Tatort: Nie wieder frei sein" ist ein sehr guter Film, und gleichzeitig feministische Propaganda. Es geht im Kern um einen (unzweifelhaften) Vergewaltiger und Mörder, der aufgrund von Paragrafenreiterei freigesprochen wird. Im folgendem entlädt sich ein Konflikt zwischen Mörder, Opfer, Freunde und Familienangehörige des Opfers und ermittelnden Kommissaren.

Maskulistische Kritik

Der Film stellt einen Angriff auf den Rechtsstaat und auf das Prinzip "Im Zweifel für den Angeklagten" dar, indem er eine Situation konstruiert, in der der offensichtliche Täter freigesprochen wird. So manch einer der Zuschauer wird gerne die Regelung, nur legal erhobene Beweismittel für das Urteil über einen Angeklagten verwenden zu dürfen, über Bord schmeißen.

Weiterhin interessant ist der Umstand, dass der Täter ein ziemlich kaputter Typ ist, der schon in jungen Jahren übergrifflich auf Frauen wurde. Hierzu eine Info: Besonders Männer von alleinerziehenden Müttern geraten in Gefahr, sich mal zu einem Vergewaltiger zu entwickeln. Und schaut man sich das familiäre Umfeld des fiktiven Täters an, so ist auf den ersten Blick klar: Zerrüttet. Verwahrlost. Aber Obacht! Die Familie des Täters ist nicht etwa ein alleinerziehende Frau sondern ein alleinerziehender Mann! Dass diese Konstellation äußerst selten in Deutschland anzutreffen ist, dürfte der Drehbuchautorin eigentlich klar sei; umso verwunderlicher, dass sie einen Mann als Erzieher des kaputten Typens ausgewählt hat.

Weiterhin hat mich als Maskulist gestört, dass bis auf die beiden ermittelnden Kommissare jede männliche Hauptfigur in dem Film negativ besetzt ist. Die Männer in diesem Film reichen von Vergewaltiger und Mörder bis zu Frauenschläger und schmieriger Wicht. Selbst der Vater des Vergewaltigungsopfers kommt negativ rüber, etwa wenn seine Frau ihm klarmacht, dass er den Fall nicht auf sich beruhen lässt (und damit seine Tochter quält), weil er selbst nicht damit klarkommt.

Frauen hingegen sind in dem Film über jeden Zweifel erhaben. Selbst die fiese Anwältin, die den Vergewaltiger vor einer Verurteilung schützt, wandelt sich zur edlen Heldin.

In Zeiten von Kachelmann und Assange also äußerst fragwürdig.

Fazit

Gut, soviel zur Kritik. Kommen wir zum Positiven: Es sind Männer, die Abscheu und Rachesucht gegenüber dem Frauenmörder empfinden und entsprechend aktiv werden, was im klaren Gegensatz zur von FeministInnen postulierten "rape culture" (Vergewaltigungskultur) steht.

Trotz allem also ein guter Film, der ein echtes Meisterwerk darstellt, und den ich somit wärmsten empfehle (einfach mal den Maskulisten-Prozessor ausschalten):

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Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche

kein guter Film

Heinrich, Saturday, 25.12.2010, 00:00 (vor 5501 Tagen) @ Mirko

Trotz allem also ein guter Film, der ein echtes Meisterwerk darstellt, und
den ich somit wärmsten empfehle (einfach mal den Maskulisten-Prozessor
ausschalten):

Warum soll ein Film, der offensichtlich von einem feministischen Pudelverein konzipiert wurde, empfehlenswert sein? Ausserdem: warum soll Rachesucht positiv sein? Das alles ist feministisch korrekt inszentiert. Ich sage dir, eine solche Kacke kommt mir nicht auf den LCD! Scheisse, Scheisse und nochmals Scheisse. Selbige sollen sich die Pudelregisseure in die Haare schmieren!

Femidogma

Borat Sagdijev, Saturday, 25.12.2010, 01:09 (vor 5501 Tagen) @ Mirko

Gut, soviel zur Kritik. Kommen wir zum Positiven: Es sind Männer, die
Abscheu und Rachesucht gegenüber dem Frauenmörder empfinden und
entsprechend aktiv werden, was im klaren Gegensatz zur von FeministInnen
postulierten "rape culture" (Vergewaltigungskultur) steht.

Ganz im Gegenteil. Einige Männer werden unüberlegt und wenig besonnen und den Grundsätzen des Rechtsstaats verpflichtet dargestellt. Sie werden von Sebstjustiz getrieben dargestellt.
Das scheint für Pudel die einzige Verhaltensoption gefangen in Ihrem feministischen Dogma, der "Rape Culture" zu sein.

Und die Anwältin, dem Grundsatz im Zweifel für den Angeklagten verpflichtet bezahlt Ihre Treue an diesen Grundsatz des Rechtsstaats mit einem Mord den Sie begeht. Sie wird auch zum Opfer des Täters.

Trotz allem also ein guter Film, der ein echtes Meisterwerk darstellt, und
den ich somit wärmsten empfehle (einfach mal den Maskulisten-Prozessor
ausschalten):

Dogmatischer Femizeitgeistfilm.

Unter dem Strich die Botschaft:

Männer sind gewalttätig, unbeherrscht, arrogant, Mörder, sich Selbstjustiz anmaßend, Gestört, Täter.

Frauen sind schwach, gezeichnet, kontrolliert, Karriere, erfolgreich, und doch von Männern an der Karriere gehindert, gezwungen, Opfer.

Nix neues

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Femidogma

Ekki, Saturday, 25.12.2010, 13:48 (vor 5500 Tagen) @ Borat Sagdijev

Hallo Borat!

Du schreibst selbst:

Und die Anwältin, dem Grundsatz im Zweifel für den Angeklagten
verpflichtet bezahlt Ihre Treue an diesen Grundsatz des Rechtsstaats mit
einem Mord den Sie begeht. Sie wird auch zum Opfer des Täters.

Wie dann anschließend das:

Unter dem Strich die Botschaft:

Männer sind gewalttätig, unbeherrscht, arrogant, Mörder, sich
Selbstjustiz anmaßend, Gestört, Täter.

Frauen sind schwach, gezeichnet, kontrolliert, Karriere, erfolgreich, und
doch von Männern an der Karriere gehindert, gezwungen, Opfer.

Die Anwältin hätte mitnichten diesen Mord begehen müssen.

Und die, die sie verhaften, sind auch Männer.

Wie umgekehrt die Staatsanwältin, die anfangs recht unsympathisch erscheint, sich dann aber letzten Endes als die Hellsichtigere erweist eine Frau ist.

Beeindruckend fand ich auch die Rolle der Frau, deren Angehöriger bereits früher von dem Täter umgebracht worden war.

In ihrem ganzen Agieren - sie kommt zu den Eltern des neuen Opfers, um ihnen klarzumachen, daß sie sich mit dem Verlust ihrer Tochter abzufinden haben, und entschuldigt sich später für diesen Auftritt - wird deutlich:

Jede Tat hinterläßt Narben in den Seelen der Opfer, die nie wieder richtig verheilen, wodurch möglicherweise auch andere zu Schaden kommen.

Mein Gesamteindruck war positiv.

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
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Femidogma

Horsti, Saturday, 25.12.2010, 14:11 (vor 5500 Tagen) @ Ekki

Mein Gesamteindruck war positiv.

Weil du feministisch vernebelt bist

Femidogma

Ekki, Saturday, 25.12.2010, 17:35 (vor 5500 Tagen) @ Horsti

Mein Gesamteindruck war positiv.
Weil du feministisch vernebelt bist

Wäre die Frau, die über den Tod ihres Angehörigen nicht hinwegkommt, lt. Drehbuch ein Mann gewesen,

hättest Du dann gejubelt:

"Endlich mal zeigt ein mutiger Regisseur, welch unauslöschliche Narben weibliche Untaten in der Seele von Männern hinterlassen?"

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Femidogma

Borat Sagdijev, Saturday, 25.12.2010, 18:01 (vor 5500 Tagen) @ Ekki

Und die, die sie verhaften, sind auch Männer.

Und dann das "Flehen" bei Ihrer Verhaftung: "Aber das war doch bestimmt Notwehr!". Wenn das kein Opfer ist. Doppeltes Opfer. Ein Opfer des Täters und dann von zwei Männern die in diesem Moment nicht mit Ihrem "Gewissen" hadern und Impulse zur Selbstjustiz verspüren wie bei dem Freispruch des Täters.

Beeindruckend fand ich auch die Rolle der Frau, deren Angehöriger bereits
früher von dem Täter umgebracht worden war.

Die war mir zu psycho. Ein Opferpsycho.

Jede Tat hinterläßt Narben in den Seelen der Opfer, die nie wieder
richtig verheilen, wodurch möglicherweise auch andere zu Schaden kommen.

Und Frauen sind eher Opfer und Männer eher Täter, welch lehrreiche Botschaft!

--
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Femidogma

Ekki, Saturday, 25.12.2010, 18:20 (vor 5500 Tagen) @ Borat Sagdijev

Die Anwältin hätte mitnichten diesen Mord begehen
müssen.

Und die, die sie verhaften, sind auch Männer.

Und dann das "Flehen" bei Ihrer Verhaftung: "Aber das war doch bestimmt
Notwehr!".

Daraufhin einer der Kommissare - wörtliches Zitat:

"Nein, das war keine Notwehr. Und das wissen Sie auch."

Wenn das kein Opfer ist. Doppeltes Opfer. Ein Opfer des Täters
und dann von zwei Männern die in diesem Moment nicht mit Ihrem "Gewissen"
hadern und Impulse zur Selbstjustiz verspüren wie bei dem Freispruch des
Täters.

Warum hätten die Film-Kommissare mit ihrem Gewissen hadern sollen?

Die handeln doch ganz so, wie Du - und jeder vernünftig denkende Mensch - es erwartet:

Sie lassen sich von Frau-Opfer-Status nicht beeindrucken und führen die Anwältin ab.

Gruß

Ekki

--
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Femidogma

Borat Sagdijev, Sunday, 26.12.2010, 01:21 (vor 5500 Tagen) @ Ekki

Sie lassen sich von Frau-Opfer-Status nicht beeindrucken und führen die
Anwältin ab.

Sie handeln widersprüchlich. Sie handelten voreingenommen. Als Sie den Freispruch erreicht hat mussten Sie sich gegenseitig zur Vernunft bringen um den zum Zeitpunkt vermeintlichen Täter nicht selbst zu richten.
Da läge es nur nahe der Anwältin Verständnis entgegenzubringen, denn Sie hat ja das getan was die Kommissare und manch anderer tun wollte oder versuchte.
Doch die Kommissare sagten: "Das ist keine Notwehr..."

Der Täter war ab Anfang schuldig, die Anwältin ab Anfang unsympathisch.

Klischeehafte, zeitgeistige Voreingenommenheit.

Aber der Film hatte Erfolg, ich habs gesehen.

Aber wie wärs mal mit einem Tatort in dem ein vermeintlicher Kinderficker auf tragische Weise Selbstmord begeht und der Zuschauer mit diesem Ende lebt: Seine Mutter betreibt weiter einen Kinderpuff für solvente Männer mit Kindern die Ihr von H4-Müttern zur "Kinderarbeit" vermietet werden und hat Ihn "geopfert", des Geschäfts wegen und auf Druck der Kindervermieterinnen, denn er wurde trotz seiner Minderbemittlung zum Risiko

--
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Deine Phantasie wurde bereits Wirklichkeit:

Ekki, Sunday, 26.12.2010, 13:24 (vor 5499 Tagen) @ Borat Sagdijev

Aber wie wärs mal mit einem Tatort in dem ein vermeintlicher Kinderficker
auf tragische Weise Selbstmord begeht und der Zuschauer mit diesem Ende
lebt: Seine Mutter betreibt weiter einen Kinderpuff für solvente Männer
mit Kindern die Ihr von H4-Müttern zur "Kinderarbeit" vermietet werden und
hat Ihn "geopfert", des Geschäfts wegen und auf Druck der
Kindervermieterinnen, denn er wurde trotz seiner Minderbemittlung zum
Risiko

Die Kampagne (©SWR)
Erstausstrahlung: 05.03.1995

[image] Bildunterschrift: Lena Odenthal, Thorsten Meier-Brecht und Silke Tennenbaum]

Im Stadtwald wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Er wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Hauptkommissarin Lena Odenthal soll den Fall lösen. Sie wird von Stefan Tries unterstützt, ihrem neuen Assistenten. Er ist ihr noch bestens vertraut und hat sich vom unsicheren Dorfpolizisten zum ehrgeizigen Jung-Kommissar gemausert.

Die Mutter des toten Jungen, Silke Tennenbaum, ist erfolgreiche Chefin einer großen Werbe-Agentur. Die Werbefrau mißtraut der Polizei, schaltet eine Privatdetektei ein und startet eine skrupellose Werbekampagne mit Plakaten, Spots und Rundfunkdurchsagen. Und dabei bleibt es nicht: Ein Sponsor steigt ein, weitet die Kampagne bundesweit aus. Es werden TV-Spots und Auftritte in Reality-Shows geplant. Silke Tennenbaums Medienspektakel scheint erfolgreich zu verlaufen. Nach kaum drei Tagen können ihre Privatdetektive den vermeintlichen Täter präsentieren.

Die Werbe-Agentur und der Sponsor triumphieren. Die Polizei - und vor allem Lena Odenthal - sind blamiert; für die Öffentlichkeit ist der Fall geklärt. Doch Lena Odenthal ermittelt weiter.

Soweit die Online-Inhaltsangabe. Hier die Fortsetzung:

Der vermeintliche Täter erhängt sich in der Haft.

Als wahrer Täter stellt sich am Ende der Ehemann der Mutter heraus.

Diese Mutter, die Agenturchefin, hatte von Anfang an die Ermordung ihres Sohnes auf unterkühlte Weise als PR-Event inszeniert und so viel zum Tod des zu Unrecht Verdächtigten beigetragen.

Der Film endet damit, daß die Mutter, die noch nichts von der Überführung und Verhaftung ihres Mannes weiß, ihr Haus betritt und nach ihrem Mann ruft.

Gruß

Ekki

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Tatort (Familien- und Unterhaltsrecht): "Nie wieder frei sein" (ohne Worte)

Info, Saturday, 25.12.2010, 13:25 (vor 5500 Tagen) @ Mirko

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