Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Frohe Weihnachten an alle Mitstreiter! :-)

Müller ⌂, Friday, 24.12.2010, 04:23 (vor 5501 Tagen)

Weihnachten ist doch das Fest...

Bombe 20, Friday, 24.12.2010, 05:48 (vor 5501 Tagen) @ Müller

...an dem gefeiert wird, daß die definierende Religion Deutschlands damit begann, daß einem verheirateten Handwerker das Kind eines anderen untergejubelt wurde.
Dem leiblichen Vater -ein reichlicher Alpha übrigens- ist immerhin zugutezuhalten, daß er einiges unternommen hat, um dem "sozialen Vater" mitzuteilen, daß das Baby in der Krippe nicht sein eigenes ist, trotzdem hat sich die Mutter offenbar nie um Unterhalt bemüht*. So mußte der Zimmermann aus seinem sicher nicht allzu reichlichen Einkommen für das untergeschobene Kind sorgen, aber als sich herausstellte, daß der Junge berühmt und einflußreich werden würde, war es plötzlich doch wieder wichtig, daß der prominente Vater genannt wurde. Allerdings hatte der auch einen unschlagbaren Vorteil: Er wußte nicht nur, daß die Mutter schwanger war, er konnte auch sicher sein, daß das Kind tatsächlich von ihm stammte; heute wäre sowas strafbar.

Die Mutter selbst hatte die längste Zeit zu dem ganzen offenbar keine Meinung. Zwar konnte sie kaum behaupten, der Handwerker sei der leibliche Vater, da sie ihm offenbar direkt ab der Hochzeit die Erfüllung der ehelichen Pflicht verweigert hatte, aber sie hatte offenbar auch kein Problem damit, sich und ihr Kind von ihm, da er nunmal greifbar war, durchfüttern zu lassen. (Ob sie überhaupt etwas gesagt hätte, wenn die Lüge nicht so offensichtlich gewesen wäre, halte ich für fraglich. Gut möglich auch, daß sie, als es opportun war, den prominenten leiblichen Vater wieder ins Spiel brachte.)

"Vater, warum hast Du mich verlassen?" Manchmal frage ich mich, welchen er da wohl meinte; gerüchteweise soll er ja jetzt bei seinem leiblichen Vater leben - allerdings wurde diese Entscheidung auch nicht von einem Familiengericht getroffen.

Wirre Gedanken spät in der Nacht:
Bombe 20

* Man sollte allerdings auch so fair sein, ihr zugute zu halten, daß sie einen Umgang des leiblichen Vaters kaum hätte verhindern können. Quasi ist also der EGMR sowas wie ein vorgezogenes jüngstes Gericht

--
Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesgynokratie Deutschland:
(1) Die Würde der Frau ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(1a) Männer? Ach...

Genial;-) [kt]

Rainer ⌂, Friday, 24.12.2010, 11:07 (vor 5501 Tagen) @ Bombe 20

- kein Text -

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[image]
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Jesus Vater: Gabriel

H.-Norbert ⌂, Nordhessen und an (auf) der Ostsee, Friday, 24.12.2010, 12:47 (vor 5501 Tagen) @ Bombe 20

Sicher, die Geschichte ist schön. Aber:

Wer die Bibel aufmerksam und ohne die verordneten Scheuklappen der Kirche liest, kommt zu einem ganz anderen Schluss:
Der "reichliche Alpha" ist nicht in der Lage, ein leiblicher Vater zu sein, da er nur eine virtuelle Persönlichkeit ist.

Und noch mal aber: Laut Bibel, neues Testament, Evangelium nach Lukas, passierte Maria dies:

... Der Engel trat bei ihr ein und sagte: "Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir." Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: "Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und der Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der HERR, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben." Maria sagte zu dem Engel: "Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?" Der Engel antwortete: "Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und der Sohn Gottes genannt werden." ...

... Da sagte Maria: "Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast." ...

In einer Bibel in ungeschönter Sprache würde dann zu lesen sein:

Der leibliche Vater von Jesus hieß Gabriel. Er hat sich als heiliger Geist ausgegeben. Dass er das Kind als Sohn Gottes ausgegeben hat, ist auch nicht ungewöhnlich. Schließlich hat Jesus selbst später immer wieder betont, dass alle Menschen die Kinder Gottes sind. Also darf er das auch für sich selbst in Anspruch nehmen.

Der Knabe aus der Krippe hat demnach drei Väter: einen virtuellen, einen leiblichen und einen Stiefvater.

Frohe Weihnachten

Norbert

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www.NUlb.de
www.Stiefkindadoption.de

Ich zitiere mal Mirkos Signatur ...

Müller ⌂, Friday, 24.12.2010, 13:02 (vor 5501 Tagen) @ Bombe 20

... "Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche"

;-)

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