Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Zur Forderung der SPD nach kostenloser Verhütung für Frauen

Timothy, Thursday, 23.12.2010, 21:46 (vor 5502 Tagen)

Es sind die Frauen, die nach dem Sex sicher herausfinden können ob sie schwanger sind.

Es sind die Frauen, die nach der Empfängnis bestimmen können, ob sie die Schwangerschaft annehmen oder nicht.

Es sind die Frauen, die nach der Geburt die Wahl haben, ob sie das Kind aufziehen möchten oder nicht.

Und es sind die Männer, die bei alledem nahezu nichts gegen den Willen der Frau unternehmen können und deren finanzielles Schicksal auf Lebenszeit in die Hände der Frauen gelegt wird. Die, wenn sie arm sind, eigentlich niemals aus der Schuldenfalle Unterhalt rauskommen und die dadurch arm werden, falls sie es nicht vorher schon waren.

Man könnte nun meinen eine Partei die sich Gleichberechtigung, bzw sogar die totale Gleichstellung auf die Fahnen schreibt, würde zumindest ein bisschen Einsicht zeigen und kostenlose Verhütungsmittel, wenn nicht nur für Männer, so doch zumindest für beide Geschlechter gleichermassen fordern.

Und doch sind es nun wieder die Frauen, die bei der Schwangerschaftsverhütung das "Rundumsorglos-Paket" bekommen sollen. WELCH EIN HOHN!!!

Und: Es ist der Gesetzgeber, der genau bescheid weiß was für ein wertvolles Pfrund er den Frauen in die Hände legt. Wer noch daran zweifelt und glaubt, den Politikern wäre das nicht bewusst, der soll sich einmal die §§ 47 a und b des Arzneimittelgesetzes ansehen.

Diese Paragraphen bestimmen einen sogenannten Sondervertriebsweg, der sicherstellen soll, dass die von ihm erfassten Stoffe nur einem sehr sehr begrenztem Personenkreis und vertrauenswürdigem Personenkreis zugänglich sind.

Das sind bestimmt viele Stoffe, könnte man denken. Immerhin können nicht wenige hochwirksame Medikamente auch in geringen Dosen, beispielsweise zum Mord an Menschen verwendet werden. Man mag es kaum glauben, aber falsch Gedacht.

Nur 2 Arten von Medikamenten sind nach Ansicht des Staates derart gefährlich für eine funktionierende Gesellschaft, dass es einer besonderen gesetzlichen Regelung bedarf, um Missbrauch zu verhindern.

1.Diamorphinhaltige (Heroin) Medikamente zur Entzugsunterstützung.
- Abgabe nur an zugelassene Einrichtungen in Verbindung mit einer Verschreibung eines dort behandelnden Arztes
(Ende des Gesetzes)

2. Mittel zum medikamentösen Schwangerschaftsabbruch
Abgabe nur an:
1.1 Zugelassene Einrichtungen
1.2. Auf Verschreibung eines dort behandelnden Arztes
2.1. Jedes Medikament ist vom Hersteller fortlaufen zu numerieren
2.2. Über jede abgegebene Einheit ist genauestens Buch zu führen (wie bei einer Schusswaffe!)
2.2. Gegen unbefugten Zufriff gesondert zu sichern (wieder, wie bei einer Schusswaffe)
2.3. Über die Behandlungen und die Abgabe ist Buch zu führen und auf Verlangen der Behördern vorzulegen

Zufall? Wers glaubt...Die wissen ganz genau das mit Schwangerschaften und den daraus resultierenden Unterhaltsansprüchen männliche Existenzen Tag für Tag zerstört werden! Und anstatt einen Weg zu finden, die Rechte fair zu verteilen, verteidigen sie Unrecht bis zum äussersten!

Quelle: http://bundesrecht.juris.de/amg_1976/__47a.html

--
"In dubio pro femina - Im Zweifel für die Frau"

Grunsatz westlicher Gesetzgebung und Rechtsauslegung

Solange auf der ANGEBLICHEN Gegenseite ...

Ekki, Friday, 24.12.2010, 12:48 (vor 5501 Tagen) @ Timothy

sich Leute tummeln, die mindestens der nachfolgende Sätze für sich gelten lassen:

"Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als eine Frau, die mit mir Kinder zeugt und dann auch bei mir bleibt."

"Fortpflanzung ist eine gottgegebene Pflicht."

"Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft, ja der Zivilisation. Wer keine Familie gründet, der hat sein Leben verfehlt."

solange braucht der SPD nicht bange zu sein.

Bange muß ihr erst werden, wenn die Mehrheit der Männer folgende Ansagen macht:

"Ob Kinder oder keine, entscheidet nicht ihr Frauen alleine. Wir wollen Mitsprache bei der Familienplanung - und zwar sowohl darüber, ob überhaupt Kinder geboren werden sollen, als auch darüber, wenn ja, wie viele. Kinder sind entweder von beiden Partnern gewollt, oder sie werden erst gar nicht geboren."

Wie die obige Forderung umzusetzen ist angesichts der Tatsache, daß keine Pille für den Mann in Sicht ist, ist eine andere Frage.

Aber wenn die o.g. Haltung sich dursetzt, dann wird sie auch Mittel und Wege finden.

S. hierzu auch dieses Posting von mir:

http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=162433

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

powered by my little forum