Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Spendiert der Spiegel da etwa einen Festtagsartikel für Feministinnen?

vt, Thursday, 23.12.2010, 10:20 (vor 5502 Tagen)

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,734056,00.html

Jo, die Engländer... Vielleicht heuern die demnächste ja auch taffe Seefahrerinnen an um neue Nullsteuer-Oasen zu erschließen. Das Vorbild schlechthin. Krise...pahhh!

Aber son Text muß gedruckt werden, gerade nach den Desaster-Zahlen (typische Frauenjobs/Männerjobs)

Wollen die uns suggerieren: "Ja, mein KonzernchefIn kann auch ne bekloppte Feministin sein!"

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Thursday, 23.12.2010, 18:01 (vor 5502 Tagen) @ vt

Seiteneinsteiger? So ein Quatsch! Wozu gibt es Handwerksmeister? Ich raffe solch einen Quatsch nicht!

Mal ehrlich, wer würde einen Seiteneinsteiger z. B. als Sprengmeister arbeiten lassen? Der Erfolg wäre doch garantiert! Nun wollen die uns wohl hiermit klarmachen, dass auch eine Germanistikstudentin sowas wie Siemens oder Hochtief lenken könne. So ein Dünnschiss! Die generelle Frage, die sich aus diesem Artikel herleitet wäre doch: "Lohnt sich Bildung noch?"

--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

...wie es euch gefällt

rexxer, Thursday, 23.12.2010, 22:38 (vor 5502 Tagen) @ vt

Ich habe den Eindruck, es wird immer vergessen das die Medien nicht nur Meinungen manipulieren - sie spiegeln sie auch wieder.

Warum heisst das was im Fernsehen und sämtlichen öffentlichen Bühnen gespielt wird wohl Kultur??

Weil etwas kultiviert wird. Etwas - was bereits da ist. Filme, Artikel, Musik und dergleichen sind Handlungsvorlagen!

Was macht den ein Medienmacher? Er schaut sich in seiner Umwelt um, arbeitet eine Farcette besonders deutlich heraus, und gibt sie wieder auf seiner jeweiligen Bühne an die Umwelt zurück. Kultivierung.
Und wenn sein Werk gut getroffen ist - d.h. im Grunde besonders gut angepasst ist - wird es berühmt. Und dient wiederum als Vorlage für andere. Privat wie politisch.

Es ist immer alles das selbe. Nur das Ideologie die Auswahl der Vorlagen willkürlich einschränkt. Nach irgend einer fixen Idee eben. Das natürlich, kehrt die kulturelle Ausdifferenzierum um. Dekultivierung nennt man das.

Und deshalb ist der Spiegel nicht irgend ein verschwörerisches, manipulatives Blatt. Nein - er steht für den desaströsen Geisteszustand unserer abendländischen Kultur. Oder das was davon übrig geblieben ist...

...es ist schlimmer als ihr denkt.

rexxer

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