Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wieder Gender-Unfug bei der WELT_in

WELT Leser, Wednesday, 22.12.2010, 13:45 (vor 5503 Tagen)

Wenige Frauen haben Männerjobs – und umgekehrt

Maurer sind meistens Männer, Erzieher mehrheitlich Frauen: An der traditionellen Berufswahl hat sich trotz Emanzipation nicht viel geändert.
Allen Bemühungen um die Gleichberechtigung zum Trotz wählen die meisten ihren Beruf weiterhin nach eher traditionellen Vorstellungen aus.

Selbst einem gutmeinendem Leser dürfte verborgen bleiben, was Emanzipation und Gleichberechtigung mit geschlechtsspezifischer Berufswahl zu tun haben. Allen nach ihren Wünschen. Daß die sich kaum ideologisch steuern lassen, ist etwas anderes.

Auch hier haben die Kommentatoren den besseren Durchblick. Vielleicht sollte es auch hoffnungsvoll stimmen, daß sich niemand traut, seinen Namen für diesen recycelten Unsinn herzugeben.

Hier

Wieder Gender-Unfug bei der WELT_in

Roslin, Wednesday, 22.12.2010, 14:54 (vor 5503 Tagen) @ WELT Leser

Solche Formulierungen gelingen halt nur jenen, die GLEICHBERECHTIGUNG und GLEICHSTELLUNG für dasselbe halten.

Diese "Verwechslung" wird von FeministInnen systematisch gefördert, um zu verschleiern, dass Gleichstellung nur möglich ist, wenn man Gleichberechtigung abschafft (für Männer) bzw. gar nicht erst einführt.

Leider sind sie damit erfolgreich in unserer femizentrisch "denkenden" Riege der Medienschaffenden, der "Wirklichkeitskonstrukteure", die so überaus frauendienlisch bzw. gleich feministische Frauen sind

Gleichstellung und Genderismus

Mus Lim ⌂, Wednesday, 22.12.2010, 15:41 (vor 5503 Tagen) @ WELT Leser

Selbst einem gutmeinendem Leser dürfte verborgen bleiben, was Emanzipation und Gleichberechtigung mit geschlechtsspezifischer Berufswahl zu tun haben. Allen nach ihren Wünschen. Daß die sich kaum ideologisch steuern lassen, ist etwas anderes.

Gleichstellung meint, dass der Staat sich anmaßt, auch gegen den Willen und den Wünschen für Ergebnisgleichheit sorgt. Das bedeutet voll konkret, dass Frauen auch dann dasselbe verdienen, auch wenn Männer die Drecksarbeit machen und weiterhin für die Todesberufe zuständig bleiben.
Genderismus ist die dazu passende Ideologie für die nötige Gehirnwäsche

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AW

TMerten, Wednesday, 22.12.2010, 16:02 (vor 5503 Tagen) @ Mus Lim

meint, dass der Staat sich anmaßt, auch gegen den Willen und den Wünschen
für Ergebnisgleichheit sorgt. Das bedeutet voll konkret, dass
Frauen auch dann dasselbe verdienen, auch wenn Männer die Drecksarbeit
machen und weiterhin für die Todesberufe zuständig bleiben.

Wie machen die das wenn man sich plötzlich als Frau "fühlt"? Kommen dann über Nacht die FrauenRechte? Sind die einklagbar und erkennt die GleichstellungsbeauftragtIn die gefühlte Frauenschaft für die Förderung auch an? Man wird ja nicht als Frau geboren und wenn mir morgen so ist, dann will ich halt auch mal "schlitzpinkeln", wenns einfacher ist und ich dafür 5 h am Tag bei gleichem Geld weniger arbeiten muss. Wer würde da nicht zur Frau werden wollen?

Gibt es schon anerkannte Verfahren, ohne zwingende kosmetische Nachbesserung, die zur gefühlten und förderungswürdigen Frauenschaft führen? Also auf dem Einwohnermeldeamt mal für 2 Jahre hinterlegen, dass man(n) sich jetzt temporär, wg. der Vorteile (praktizierende Antriebsarmut bei vollem Lohnausgleich), als Frau fühlt, ist doch kein Problem! Eine Änderung im Ausweis ist da auch nicht nötig, meines Wissens gibts auch Frauen mit Bart, also alles kein Problem! Die Vorteile sind ja echt verlockend!

SIE sind offensichtlich keine Frau ;-)

Mus Lim ⌂, Thursday, 23.12.2010, 05:51 (vor 5503 Tagen) @ TMerten

Wie machen die das, wenn man sich plötzlich als Frau "fühlt"? Kommen dann über Nacht die FrauenRechte? Sind die einklagbar und ...

Wenn Sie sich als Frau fühlen wollen (nach der Gender-Ideologie ist das soziale Geschlecht ja frei wählbar), dann müssen Sie aufhören, wie ein Mann logisch und rational zu denken.
Sie müssen auch Ihre praktischen Fähigkeiten ablegen und sich angewöhnen, beim Aufkommen von Problemen hilflos wirkend um sich zu schauen und von anderen die Lösung Ihres Problems erwarten. Wenden Sie sich dazu vertrauensvoll an die Helferinnenindustrie, die ist dankbar für jedes Opfer, ähem, Kunden.
Sie sind nicht etwa ein unproduktives Mitglied der Gesellschaft, sondern Sie schaffen und sichern Arbeitsplätze, wenn Sie zum Sozialfall werden.
Würden Familien funktionieren und ihre Probleme und Lebensaufgaben selbst lösen, es wären Millionen in der Helferindustrie Tätiger arbeitslos. Das werden Sie doch nicht wirklich wollen, oder?

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Wieder Gender-Unfug bei der WELT_in

Puffbesucher, Wednesday, 22.12.2010, 17:22 (vor 5503 Tagen) @ WELT Leser

Allen Bemühungen um die Gleichberechtigung zum Trotz wählen die meisten
ihren Beruf weiterhin nach eher traditionellen Vorstellungen aus.

Solche Resultate sind vor allem gefährlich für die Mär, dass man zur Frau gemacht werde und den ganzen "alles nur soziale Konstrukte" und Unterdrückungsmärchen. Fazit: Realität schlägt feministisches Wunschdenken Folge 145.087

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Dabei wäre alles so einfach

klox, Thursday, 23.12.2010, 12:14 (vor 5502 Tagen) @ WELT Leser

Die traditionelle Berufswahl der Frauen erfolgt ja nicht, weil sie "dorthin gedrängt" würden. Neben individueller Interessen wählen Männer Berufe oft auch auf Grund äußerer Notwendigkeiten, z.B. um Familien zu ernähren. Frauen müssen das nicht, haben sie einen Mann, verdient er für sie mit, lassen sie sich scheiden, sorgt das deutsche Scheidungsunrecht dafür, dass sie auch so noch rundum versorgt werden. Der ideologische Gedanke geht - wie üblich - am Kern vorbei. Wenn man will, dass mehr Frauen in andere Berufe gehen, müsste man die Notwendigkeit dafür schaffen. Die Möglichkeit, auch im Scheidungsfall groß abzusahnen, komplett zu verbauen, würde eine größere Zunahme weiblicher Ingenieure zeitigen als alle Gleichstellungsmaßnahmen zusammen - ever! Doch das ist zugleich auch das größte Tabu - Zwang auszuüben auf sie, die alles wollen. Die Option der Rosinenpickerei führt eben dazu, dass man Rosinen pickt, statt Kohlen zu schaufeln. Feminismus ist sich selbst verhindernde Ideologie - als Prinzip!

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