Frauen lassen sich eher von Vorurteilen beeinflussen als Männer
Frauen lassen sich offenbar eher sozial beeinflussen als Männer. Die hier vorgestellte Studie sollte auch in Gender Studies Seminaren wahrgenommen werden. Denn das Dogma des allein kulturell konstruierten sozialen Geschlechts wird durch diese Studie erneut ein Stück unglaubwürdiger. Ich gebe hier die Mitteilung der Forscher vom Universitätsklinikum Tübingen weitgehend unbearbeitet - nur sprachlich leicht verschönert - wieder:
In der ersten von zwei Studien zeigte sich, dass die Leistung von Frauen dramatisch von Vorurteilen („klischeehaften Verallgemeinerungen“) beeinflusst wird. Erstmals konnten damit Geschlechtsunterschiede bei der sozialen Wahrnehmung nachgewiesen werden (siehe 1).
In einer zweiten Studie (siehe 2) konnten die Forscher einen weiteren geschlechtsspezifischen Unterschied zeigen. Bei Frauen wird eine Gehirn-Region zur Bewertung von sozialen Wahrnehmungsinhalten deutlich früher als bei Männern aktiviert. Frauen erkennen also sozial relevante Inhalte schneller und benötigen weniger Informationen als Männer, um soziale Situationen bewerten zu können. Demgegenüber konnten bei den für die soziale Wahrnehmung selbst zuständigen Gehirnregionen keine Unterschiede festgestellt werden.
http://www.brainlogs.de/blogs/blog/geschlechtsverwirrung/2010-05-20/studie-in-t-bingen-frauen-lassen-sich-eher-von-vo...
Kommentar auf der Seite:
Interessant wäre auch die Frage, wie Frauen demnach durch den Feminismus beeinflusst werden. Dessen Aussagen sind ja, dass Frauen einer Glasdecke ausgesetzt sind, dass Frauen 23% weniger Gehalt bekommen etc.
Nach dieser Studie würde vieles dafür sprechen, dass diese Aussagen allein bei vielen Frauen schon eine Verschlechterung bewirken könnten.
Rainer
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