Nicht ganz
Großbritannien trat ein, um die Deutschen-Französische Freundschaft zu
torpedieren, und ein uneiniges Europa zu schaffen.
Die Engländer traten ein, weil es die Amerikaner so wollten. Letztere hegten die Hoffnung, die Westeuropäer könnten dann allein ein Gegengewicht gegen die Sowjets bilden, was die USA entlastet hätte. Dazu sollten die Engländer beitragen und die Kontinanteleuropäer auf Linie halten, was die Amerikaner den renitenten Galliern nicht zutrauten. Die Politik der Balance of Power richtete sich gegen Moskau.
Deutschland-Politik der USA ist es seit Truman die "Energien" in "produktive" Bahnen zu lenken. Die deutschen "Energien" werden in Washington als sehr groß eingeschätzt, nur mit dem "produktiv" hatten sie so ihre Zweifel. Die Sinnhaftigkeit sollte fortan auch diesbezüglich aus London kommen.
Mein weiß, was daraus geworden ist. Ein Fehlschlag war es bislang beileibe nicht. Aber das Molekül ist instabil. Und die offizielle Retorik kaschiert die wahren Motive.
Gruß
Zeitgenosse
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- Die Schweiz ist ein geopolitisches Unding -
Zeitgenosse,
21.12.2010, 19:41
- Die Schweiz ist ein geopolitisches Unding - Manifold, 21.12.2010, 19:43
- PS -
Zeitgenosse,
21.12.2010, 19:47
- PS -
Wolfgang A. Gogolin,
21.12.2010, 20:11
- Nicht ganz -
Horsti,
21.12.2010, 21:07
- Nicht ganz - Zeitgenosse, 21.12.2010, 22:47
- Nicht ganz -
Horsti,
21.12.2010, 21:07
- PS -
Wolfgang A. Gogolin,
21.12.2010, 20:11
- Die Schweiz ist ein geopolitisches Unding - Pööhser Frauenfeind, 21.12.2010, 21:16