Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Todesjob Gleisarbeiter. Zwei Männer tot.

der_quixote, Absurdistan, Tuesday, 21.12.2010, 07:14 (vor 5504 Tagen)

http://www.bz-berlin.de/archiv/s-bahner-stirbt-beim-kampf-gegen-das-eis-article1068998.html

Zug erfasst Arbeiter beim Entfrosten der Weichen in Blankenburg
S-Bahner stirbt beim Kampf gegen das Eis

Der zweite starb lt. Nachrichten auf dem Weg ins KKH

Denken wir an alle Gleisarbeiter und GleisarbeiterINNen, welche ihr Leben tagtäglich riskieren

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Todesjob Gleisarbeiter. Zwei Männer tot.

der_quixote, Absurdistan, Tuesday, 21.12.2010, 18:15 (vor 5504 Tagen) @ der_quixote

Denken wir an alle Gleisarbeiter und GleisarbeiterINNen, welche ihr Leben
tagtäglich riskieren

Gleisarbeiter vom Zug erfasst - tot

Ein Gleisarbeiter ist in der Nacht zu Sonntag bei seiner Arbeit von einem Zug erfasst und getötet worden. Wie die Polizei in Rosenheim berichtete, arbeitete der 41- Jährige an den Gleisen auf der Bahnlinie Salzburg- München in der Nähe von Tuntenhausen (Landkreis Rosenheim), als er von einem Güterzug erfasst wurde. Er wurde dabei so schwer verletzt, dass noch am Unfallort starb. Näheres zum Unfallhergang war zunächst nicht bekannt.

Die Bahnstrecke wurde mehrere Stunden gesperrt. (Quelle: Tuntenhausen/Rosenheim (dpa/lby))

Quelle

S-Bahn fährt Mann (45) bei Gleisarbeiten tot


Freising - Ein 45-jähriger Mann ist bei Arbeiten am S-Bahn-Gleis zum Flughafen von einem Zug überfahren worden. Er starb noch an der Unfallstelle.

Der 45-jähriger Bautrupparbeiter aus dem Landkreis Landshut wurde Mittwochmorgen bei Gleisbauarbeiten im Bereich der S-Bahnlinie S8 (Flughafen) von einer in Fahrtrichtung München ausfahrenden S-Bahn erfasst und getötet.

Der Bautrupparbeiter war zum Unglückszeitpunkt für Sicherungsarbeiten eingesetzt. Gegen 00.40 Uhr kam es dem Unfall. Der Mann erlag seinen schweren Verletzungen.

Die Bahnstrecke vom bzw. zum Flughafen wurde für eine Dauer von zwei Stunden gesperrt. Für die Zeit der Sperrung wurde ein Busersatzverkehr eingerichtet.

Die Kriminalpolizei Erding hat die Ermittlungen übernommen.

http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-freising/faehrt-mann-45-gleisarbeiten-320770.html

17. September 2010, 10:09 Uhr - Gleisarbeiter von Güterzug erfasst - Mann tot
Graben-Neudorf, Di, 21.12.10
Gesponsorte Nachricht
Die von Ihnen angefragte Nachricht mit der URL:
http://www.localxxl.com/de/lokal_nachrichten/graben-neudorf/17-september-2010-10-09-uhr-gleisarbeiter-von-gueterzug-e...
ist leider nicht mehr verfügbar.

http://www.localxxl.com/de/lokal_nachrichten/graben-neudorf/17-september-2010-10-09-uhr-gleisarbeiter-von-gueterzug-e...

Ebend, will keine Sau wissen wieviel Männer um ihren warmen, sicheren Arsch Willens krepieren.

Tod in der Nacht

Gleisarbeiter leben gefährlich: Die Züge fahren immer schneller, doch an den Bahnstrecken warnen weiter Fanfarenbläser vor der Gefahr.

Ein Mann steht am Bahndamm im orangeroten Wams. Eine Fanfare baumelt ihm am Halse. Jetzt nimmt er sie und bläst kraftvoll hinein: Ein Zug naht. Vom Gleis springen Bahnarbeiter nach rechts und nach links. Der Zug rast vorbei.

Manchmal aber läuft es auch nicht so ab. 5 Arbeiter wurden in diesem Jahr bereits von Lokomotiven überrollt und getötet. 16 waren es im vergangenen Jahr, 7 Tote gab es allein bei einem der schlimmsten Unglücke im Dezember 1992, als der Eurocity "Christian Morgenstern" bei Bad Oldesloe an Weiche 66 in einen Bautrupp fuhr.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13683010.html

Mehr muss ich wohl nicht zitieren

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Todesjob Gleisarbeiter. Tödliches Unglück in Wunstorf

Floh @, Wednesday, 22.12.2010, 00:29 (vor 5504 Tagen) @ der_quixote

ICE erfasst Bahn-Mitarbeiter beim Winterdienst

21.12.2010 13:06 Uhr

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Uebersicht/ICE-erfasst-Bahn-Mitarbeiter-beim-Winterdienst

Erneut ist es zu einem tödlichen Unfall an einer Bahnstrecke gekommen. Ein 56 Jahre alter Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG, der mit dem Winterdienst beschäftigt war, wurde am Wunstorfer Bahnhof von einem ICE erfasst und tödlich verletzt. Die Strecke musste stundenlang gesperrt werden.

Die Polizei sichert Spuren am Triebwagen.
© dapd

Es ist einer der folgenschwersten Bahnunfälle der vergangenen Jahre in Hannover. Am Dienstagvormittag wurde ein 56-jähriger Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG in Wunstorf von einem ICE, der in Richtung Hannover unterwegs war, erfasst und tödlich verletzt. Das Opfer war gerade damit beschäftigt, gemeinsam mit seinem zwei Jahre älteren Kollegen die Weiche Nummer 101, die sich etwa 200 Meter vor dem Bahnhof befindet, vom Schnee zu befreien. Die genauen Umstände des Unglücks sind noch unklar. Fest steht bislang nur, dass der Zug den 56-Jährigen mit Tempo 160 erfasste. Der Bahnmitarbeiter war sofort tot. Der mit 60 Reisenden besetzte ICE kam trotz Vollbremsung erst 1000 Meter hinter dem Bahnhof zum Stehen.

Der Kollege des Verunglückten blieb körperlich unversehrt. Allerdings erlitt er, wie der Zugführer des ICE, einen Schock. Die Männer mussten vor Ort von einem Notfallseelsorger betreut werden. Zunächst hatte die Polizei die Bahnstrecke nach dem Überlebenden des Unglücks absuchen müssen. „Wahrscheinlich ist er aufgrund des Schockzustandes ziellos in der Gegend umhergeirrt“, sagte Bundespolizeisprecher Detlef Lenger.
Tödliches Unglück in Wunstorf

Klicken Sie auf ein Bild, um zur Galerie zu gelangen. (7 Bilder)

Die Polizei prüft jetzt, ob die beiden Mitarbeiter während des Winterdienstes an der Weiche ordnungsgemäß abgesichert waren. Die Deutsche Bahn wollte sich gestern nicht dazu äußern, welche Sicherheitsvorkehrungen grundsätzlich bei derartigen Arbeiten zu treffen sind. „Das hängt immer vom Regelwerk und den örtlichen Gegebenheiten ab“, sagte Bahnsprecher Hans-Georg Zimmermann. In jedem Fall müssen sich die Mitarbeiter beim Fahrdienstleiter vor der Arbeitsaufnahme anmelden. Dann besteht nach den Vorschriften der Bahn die Möglichkeit, die betroffene Strecke komplett zu sperren oder die Züge mit reduzierter Geschwindigkeit durchfahren zu lassen, wobei ein Sicherungsposten die Arbeiter vor den heranfahrenden Zügen per akustischem Signal warnt. Nach Angaben der Bundespolizei gab es am Dienstag in Wunstorf keinen Sicherungsposten auf der Strecke. Unklar ist, ob der Fahrdienstleiter über den Eiseinsatz an der Weiche informiert war. Nach Angaben der Ermittler sollte zum Unfallzeitpunkt eigentlich ein Interregio den Wunstorfer Bahnhof passieren. Warum die Bahn an diesem Vormittag außerplanmäßig einen schnelleren ICE einsetzte, ist Teil der Untersuchungen.

Wegen des Unglücks war die Strecke zwischen Wunstorf und Hannover bis gegen 13.30 Uhr voll gesperrt. Davon waren vor allem die Fernzüge betroffen. Die Bahn leitete die Züge zwar über die Deister-Strecke, also über Haste, um. Doch weil diese Strecke nicht mit so hohen Geschwindigkeiten befahren werden kann, kam es zu Verzögerungen. Teilweise mussten Reisende auf der viel befahrenen West-Ost-Strecke Verspätungen von bis zu zwei Stunden in Kauf nehmen. Erst am frühen Abend normalisierte sich der Bahnverkehr.

Das Unglück von Wunstorf ist nicht das erste in diesem Winter. In der Nacht zu Dienstag wurden in Köln zwei weitere Mitarbeiter des Winterdienstes von einer Regionalbahn überrollt. Für Oliver Kaufhold, Sprecher der Bahngewerkschaft EVG, sind die Ursachen für die Häufung der tragischen Unfälle auch in der derzeitigen Arbeitsbelastung des Personals zu suchen: „Alle arbeiten an der Kante, in den Zügen und auf der Strecke“, sagte er. Die Situation sei dermaßen angespannt, dass sich jetzt auch bei Abläufen, die millionenfach erprobt seien wie die Sicherungsvorkehrungen auf den Gleisen unter Umständen Fehler einschlichen, die nicht passieren dürfen, so Kaufhold weiter.

Tobias Morchner
Kommentare im Forum

PH1303

#1

Heute
So schlimm das ganze ist erst ...

So schlimm das ganze ist erst recht jetzt kurz vor Weihnachten. So stellt sich mir aber die Frage;wissen die denn nicht wann da ein Zug durchfährt?bzw.werden die Mitarbeiter nicht gewarnt-ein Zug kommt?????

Siegfried Zynzek

#2

Heute
Üblicherweise wird bei Gleisa...

Üblicherweise wird bei Gleisarbeiten die Arbeit durch zwei Streckenposten gesichert.

Die Umleitung über Haste und Weetzen ist nicht einfach. Die Strecke ist eigentlich nur für S-Bahnen geeignet (teilweise eingleisig, mit engen Kurvenradien und Neigungen)

Gruß
Flohgast

Todesjob Gleisarbeiter. Tödliches Unglück in Wunstorf

der_quixote, Absurdistan, Wednesday, 22.12.2010, 06:43 (vor 5503 Tagen) @ Floh

Um da einen Komemntar zu hinterlassen musst Du Dir in die Hose pinkeln und das ganze noch aussaufen..

Danke!

Für die Anonymen weiterhin anonym...

MfG Frank

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