Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

OT: „Gema“ kassiert nach Benefizkonzert kräftig ab

Dragman, Vogelsberg, Tuesday, 21.12.2010, 00:27 (vor 5504 Tagen) @ t (Fake)

Der Einwand ist grundsätzlich nicht falsch: Der Rechteinhaber, der keineswegs mit dem Komponisten bzw. Künstler identisch sein muss, hat berechtigte Ansprüche, die befriedigt werden sollen. Okay. Leider hat die GEMA das weniger im Auge, vielmehr kommt es ihr darauf an, möglichst hohe Gebühren zu kassieren. Regelmäßig kommt es daher zu Fehlern bei den Bemessungsgrundlagen. Hier: 950 Sitzplätze, die zum Höchstpreis berechnet wurden.

Als Mitglied einer Band, die auch veranstaltet, kann ich nur raten: Widerspruch einlegen und anregen, die Bemessungsgrundlage auf dem Rechtsweg ermitteln zu lassen. Bis dahin grundsätzlich Zahlungsbereitschaft erklären, aber Zahlungen bis zur rechtskräftigen Feststellung der Bemessungsgrundlage und eines darauf fußenden Gebührenbescheides aussetzen. Nach dem Motto: Wir würden ja gerne, aber...

Die GEMA wird erfahrungsgemäß erstaunlich geschmeidig und die Forderung sinkt rapide, was keinen Einzelfall darstellt. Wir und befreundete Bands haben das mehrfach erlebt. Grundsätzlich muss man natürlich willens und in der Lage sein, einen Prozess durchzuziehen. Der Versuch lohnt sich allerdings.

--
Vergil: "Varium et mutabile semper femina." (Immer schwankend und wechselnd ist das Weib.)


gesamter Thread:

 

powered by my little forum