Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Grauzonen in dem Bereich? Vater Tochter?

Kurti, Wien, Monday, 20.12.2010, 01:19 (vor 5505 Tagen) @ Antifeminist adaG

Von dem Standpunkt aus gesehen hast Du natürlich Recht.

Worauf ich hinaus wollte, war folgendes: "Der da unten" führt nun mal ein Eigenleben. Ich darf als wissenschaftliche Untermauerung für die Unkontrollierbarkeit sexueller Reflexe ein sehr bekanntes Zitat der prominenten amerikanischen Sexualtherapeutin Ruth Westenheimer heranziehen. Und zwar meinte sie mal zu den Mythen über sonstwie lange Orgasmen: "Der Orgasmus ist ein Reflex, wie das Niesen."

Daher finde ich, muss es keinem Vater peinlich sein, wenn ihm beim Anblick der nackten Tochter "Er" mal hoch geht. Solange daraus keinerlei pädophile Handlungen resultieren.
Ich finde nämlich, erst wenn man solche Anwandlungen sich selbst gegenüber dämonisiert und sich für sie zu Tode schämt, werden sie erst richtig interessant! Alles, was verboten ist, ist interessant. Und dann erst könnte es für Töchterlein wirklich gefährlich werden ...

Wie schon gesagt, worauf ich mit diesem Thread hinaus wollte, war, dass es bei sexuellen Phantasien mitunter riesengroße Unterschiede zwischen Phantasie und Realität gibt.
Habe da vor kurzem ein ganz extremes Beispiel erlebt. Ich war in einer Buchhandlung, und dort entdeckte ich ein Buch, das von masochistischen Sex-Phantasien von Frauen handelte.
Nun, meine voyeristische Neugier war geweckt und ich begann darin zu blättern. Es wurden zunächst die ganzen Standardpraktiken beschrieben wie Spanking, BDSM und Ähnliches.
Dann aber entdeckte ich ein Kapitel, in dem wurde es echt krank. Mir stockte nur noch der Atem. Und zwar handelte es von so genannten "Todesfetischistinnen". Das sind Frauen, so erfuhr ich, die der Gedanke an ihre eigene Hinrichtung aufgeilt.
Die Lieblingsphantasie einer Frau zum Beispiel war, dass sie von einem Menschenopfer-Stamm in Afrika rituell geopfert wird. Sie beschrieb in allen Details, wie sie sich vorstellte, dass sie splitternackt auf einem Opferstein liegt. Ringsum rituelle Gesänge. Über sie beugt sich ein muskulöser, leicht bekleideter, schwarzer Häuptling, der ihr ein Messer in den Oberkörper rammelt, um sie hernach auszuweiden. Diese Vorstellung würde sie sexuell extrem erregen, schrieb sie.
Die Lieblingsphantasie einer anderen Frau war eine mittelalterliche Hexenverbrennung. Es erregte sie der Gedanke, auf einem Marktplatz vor lauter gaffenden Zuschauern auf einem Scheiterhaufen vernichtet zu werden. Wörtlich schrieb sie (den Satz habe ich mir hinterher notiert): "Also, ich stelle mir das total geil vor, wenn man das mit mir machen würde."
Und ich glaube kaum, dass auch nur eine dieser Frauen sich auch in der Realität lynchen lassen würde. Auf diesen Unterschied wollte ich hinaus.

Gruß, Kurti


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