Wie schnell man beim Thema Gewalt als Mann in die Bredoullie geraten kann
Wie schnell man beim Thema Gewalt als Mann in die Bredoullie geraten kann
Es ist schon sehr eigenartig. Als ich so um das Jahr 2000 herum begann, mich mit dem Thema Maskulismus zu beschäftigen, hielt ich das für eine reine Angelegenheit von einer kleinen Gruppe Internet-Freaks - mal respektlos formuliert. Inzwischen jedoch haben die "Einschläge im realen Leben" eine Häufigkeit und Frequenz angenommen, dass mir nur noch die Ohren schlackern.
So erst gestern Nachmittag wieder. Und zwar hat mich da mein Schulfreund angerufen, von dem ich hier schon einmal berichtet hatte (der mit dem Talent für kaputte Frauen-Beziehungen). Er war völlig von der Rolle und berichtete mir von einem Ereignis, welches sich am Tag zuvor, also am Freitag, bei ihm zuhause abgespielt hatte. Es war eine Geschichte, die könnte aus einem Maskulisten-Lehrbuch stammen!!!!!
Und zwar hatte am späteren Abend, so gegen Neun, eine Frau aus seinem Bekanntenkreis, in leicht angetrunkenem Zustand bei ihm geklingelt und ihn gefragt, ob er Lust auf ein paar SM-Spiele hätte, bei denen er den Sklaven geben müsste.
In dem Moment sei bei meinem Freund "eine Sicherung durchgebrannt", wie er es formulierte. Ich muss dazu erklären, dass er aus ziemlich kaputten Familienverhältnissen kommt und in seiner Kindheit oft körperlich misshandelt worden ist. Das SM-Angebot der Frau musste daher irgendein Flashback bei ihm ausgelöst haben.
Jedenfalls berichtete er, er habe, wie von einer fremden Macht gelenkt einen Ledergürtel ergriffen und die Frau damit zur Wohnungstür hinausgepeitscht. Er erzählte, er sei irgendwie von Sinnen gewesen in dem Moment. Er habe nicht gewusst, was er tut.
Es sollte nicht der letzte Besuch gewesen sein, den er in dieser Nacht bekam. Und zwar hat noch in derselben Nacht um halb Elf (!!!) ein Überfallkommando der Polizei (!!!) seine Bude gestürmt (eine Einzimmerwohnung in einem Neubaublock am nördlichen Rande Wiens). Ohne viel Federlesens kamen sie reingestürmt und stellten seine ganze Wohnung auf den Kopf. In ihrer Begleitung war die bewusste Frau. Gleich nach dem Rauswurf war sie zur Polizei gerannt und hatte die abenteuerlichsten Lügengeschichten über meinen Freund erzählt. Er selbst hatte nicht einmal begriffen, was man ihm g e n a u vorwarf, so verrückt und zusammengesponnen waren die Anschuldigungen der Frau.
Die Polizisten konnten jedoch nichts Verdächtiges entdecken und zogen wieder von dannen.
Am nächsten Vormittag hatte er dann zunächst seine Eltern draußen in Niederösterreich angerufen und ihnen von der Sache erzählt. Diese waren etwas misstrauisch und reserviert, konnten sich irgendwie nicht vorstellen, dass die Polizei wegen Nichts ein solches Aufhebens veranstaltet. (So etwas glaubt man eben erst dann, wenn es einen selber trifft.)
Als er mich dann kontaktierte, war er daher auch ziemlich mit den Nerven fertig, dass ihm niemand glaubte, dass er sich außer der kleinen Peitscherei rein gar nichts hatte zu Schulden kommen lassen.
So schnell kannst du heute als Mann in irgendeinen Schlamassel geraten.
Gruß, Kurti
Wie schnell man beim Thema Gewalt als Mann in die Bredoullie geraten kann
Wären die beiden ein Paar gewesen, wäre er aus SEINEM Haus entfernt worden.
Und je nach schauspielerischem Talent säße er noch diverse Jahre im Gefängnis
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Liebe Grüße
Oliver
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Tabuisiert aus Angst. Was in Japan manchmal abläuft.
war er daher auch ziemlich mit den Nerven
fertig, dass ihm niemand glaubte, dass er sich außer der kleinen
Peitscherei rein gar nichts hatte zu Schulden kommen lassen.
Das ist typisch für die Tabus der Angst.
In einem Buch über Japan, geschrieben von einem Deutschen, der dort schon seit vielen Jahren lebt, findet sich ein Kapitel über ein Phänomen, das in Japan alltäglich ist, das zu kennen aber jeder Japaner abstreitet. Gleichwohl hat es einen bestimmten Namen. Es bezeichnet Überfälle durch Auftragstäter u.a. auf Geschäftsleute.
Nun war der Autor zufällig einmal Zeuge eines solchen Überfalles auf offener Straße. Da er mit einem Freund zusammen war und beide auch etwas angetrunken waren, wagten sie es, dem Opfer zuhilfe zu eilen. Sie hatten sogar Erfolg. Der Schläger ließ ab; der Niedergeschlagene erhob sich, dankte und verschwand so rasch er konnte.
Als er mit seinen japanischen Freunden später darüber reden wollte, wurde er verlacht.
Gruß
trel
Wie schnell man beim Thema Gewalt als Mann in die Bredoullie geraten kann
Jedenfalls berichtete er, er habe, wie von einer fremden Macht gelenkt
einen Ledergürtel ergriffen und die Frau damit zur Wohnungstür
hinausgepeitscht. Er erzählte, er sei irgendwie von Sinnen gewesen in dem
Moment. Er habe nicht gewusst, was er tut.
Das hat er richtig gemacht. Die Alte hätte ihn so oder so angezeigt, was in feministisch logischer Konsequenz sowieso zu einer Abstrafung des unschuldigen Mannes geführt hätte. Man liest ja in dem Bericht, dass die Polizei kam, also hat er der Alten nur die Tracht verpasst, die sie auch sowieso gefühlt hätte. Insofern hat der gute Mann einfach nur darauf geachtet, dass die Reihenfolge "Tat und Strafe" auch eingehalten wird. Ich rufe hier ausdrücklich nicht zu Hass und Gewalt auf, ich wiederhole nur laut das Zitat von AS: "Einer hat es getan, jetzt kann es Jeder!"
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Und zwar hatte am späteren Abend, so gegen Neun, eine Frau aus seinem
Bekanntenkreis, in leicht angetrunkenem Zustand bei ihm geklingelt und ihn
gefragt, ob er Lust auf ein paar SM-Spiele hätte, bei denen er den Sklaven
geben müsste.
Ich stelle mir gerade vor, er hätte am späteren Abend, so gegen Neun, bei einer Frau aus seinem Bekanntenkreis, in leicht angetrunkenem Zustand geklingelt, und sie gefragt, ob sie Lust auf ein paar SM-Spiele hätte, bei denen sie die Sklavin geben müsste. Da wäre doch bestimmt die Polizei bei ihm aufgetaucht
Das wäre fast schon "gefühlte Vergewaltigung" (n. t.)
- kein Text -
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Tut mir leid, Kurti, irgendwie hatte ich schon immer den Eindruck, daß Du und Deine Freunde vielleicht etwas komisch sind
Wenn wir alle bloß "normal" wären, wär's doch langweilig, oder? (n. t)
- kein Text -
Dem kann ich nur beipflichten! (k.T.)
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