Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Gender-Stereotype bei Spielwaren: Sag. Einfach. Nein!

Christine ⌂, Sunday, 19.12.2010, 17:23 (vor 5506 Tagen)

Die britische Kampagne „Pink Stinks“ gegen Gender-Stereotype bei Spielwaren feiert nach einem bislang einjährigen Feldzug gegen die rosa Welle erste Erfolge

Hurra, überall Feministen! Die böse Prinzessin ist tot. Nun ja, nicht ganz, aber fast. Vor Kurzem hat die britische Kampagne "Pink Stinks" die Ergebnisse ihres mittlerweile einjährigen Anti-Pink-Feldzuges gegen die Spielwarenhersteller Early Learning Centre (ELC) veröffentlicht: Demnach scheint die rosa Welle etwas abgeebbt zu sein.

[..]Dennoch: Man kann mit ein wenig Wohlwollen einen Erfolg der Bewegung für feministische Erziehung (feminist parenting) konstatieren, zu der in Großbritannien und den USA mehrere Organisationen und viele Eltern in Blogs Anstöße geben. Die Blogs heißen Raising my Boychick (Untertitel: "Wie man einen voraussichtlich heterosexuellen weißen Mann erzieht"), Feminist Dad oder She Has My Eyes.

Du spielst doch gerne Fußball, oder?

"Ich habe in jüngster Zeit viele Veranstaltungen besucht und war erstaunt, wie viele Leute über feministische Erziehung und Konsum reden wollen", sagt Natasha Walter, Autorin eines Buchs namens Living Dolls – lebende Puppen. "Die Leute begreifen, dass wir an einem unguten Punkt angekommen sind", berichtet Walter. Sie werde von besorgten Eltern immer wieder gefragt: "Wie kann ich meinen Sohn oder meine Tochter davor" – also vor Gender-Klischeekonsum – "schützen?"

Tja. Wie?

Jan Williams, Mutter eines zehnjährigen Jungen und einer gleichaltrigen Tochter, leitete im Oktober bei der Konferenz "Feminism" in London einen Workshop zum Thema, an dem über 1.000 Leute teilnahmen. Eltern, sagt sie, suchten nach Lösungen, wie sie mit den permanenten Forderungen ihrer Kinder, die aus Marketingsicht ja auch nur kleine Konsumenten sind, umgehen sollten – insbesondere an Weihnachten. Williams’ Rat lautet: Wenn etwa Kinder in der Schule in eine bestimmte Rolle gedrängt würden – "Du spielst doch bestimmt gerne Fußball, oder?", "Du da, komm hier rüber und spiel mit den Puppen" – dann helfe "das alte Rezept gegen Drogen: Sag. Einfach. Nein."

http://www.freitag.de/alltag/1050-sag-einfach-nein

Kann sich jemand vorstellen, das Eltern scharenweise bei Feministinnen Rat holen, was sie ihren Kindern kaufen und schenken sollen/dürfen? Obwohl, wenn ich so sehe, was ich bzgl. Gender so alles auf Twitter lese, dann fange ich tatsächlich langsam an, das zu glauben.

Noch etwas, wofür ich keinen extra Beitrag aufmachen möchte. Kennt jemand yougle?

Über uns: Das yougle!-Redaktionsteam besteht zur Zeit aus rund 20 Redakteuren und Redakteurinnen. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Jugendarbeit und haben sich zu regionalen Redaktionsgruppen zusammengefunden. Daneben gibt es immer wieder Redaktionsgruppen zu speziellen Themen, die nur für einen bestimmten Zeitraum existieren. Damit ihr wisst, wer sich hinter yougle! verbirgt, stellen sich hier die Redaktionen und Redakteure vor. Hier

Ich wurde auf einen Gender-Thementag aufmerksam gemacht hier und habe mal reingehört bei dem Beitrag "Warum Jungenarbeit?

Interview mit Miguel Diaz (Neue Wege für Jungs)

Aufzeichnungsort

Rosa Strippe
Die Rosa Strippe unterhält ein Jugend- sowie Beratungszentrum und ist Träger der lesbisch-schwulen Aufklärungsgruppe in Bochum. Die Mitarbeiter sind da für vertrauliche Gespräche, telefonische Beratung, persönliche Einzel- und Paarberatung und es werden Gruppen zu verschiedenen Themen und für alle Altersgruppen, Wochenendseminare und Fortbildungen, sowie Freizeitveranstaltungen angeboten.

Vom Thema abgesehen, hat das Mädel? genauso eine Stimme wie seinerzeit Meredith Haaf beim Tagesgespräch auf WDR 5. Hier

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein


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