Leserbrief im Spiegel zu Singles
Margot Scholz aus Bad Bocklet (Bayern) schreibt:
Gratulation zu diesem treffenden Artikel! Nur einen Aspekt habe ich vermisst, der mir in meiner Beratungstätigkeit immer öfter begegnet: die Bindungsangst vorzugsweise bei Männern mit schwach ausgeprägtem Selbstwertgefühl. Diese können Verletzungen und Zurückweisungen schwer ertragen und also auch nicht verarbeiten - das heißt, sie projizieren sie unbewusst immer wieder in die Gegenwart und auf den jeweiligen Partner. Ein Spiel von Nähe und Distanz beginnt, bei dem die Partnerin langsam kirre wird.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75159774.html
Den typisch feministischen, maennerabwertenden Brief wollte ich euch nicht vorenthalten ;)
Alles wie gehabt
Eigentlich nichts Neues.
Alleinstehende Frau:
Variante 1: Selbstständige, großartige Pauerfrau, die keinen Scheißkerl mehr an ihrer Seite braucht.
Variante 2: Bedauernswertes Opfer, da sich die elenden Männer-Schlappschwänze alle vor ihrer Stärke fürchten.
Alleinstehender Mann:
Ein Vollversager, der keine abgekriegt hat.
Ergebnis von 40 Jahren feministischer Gehirnwäsche.
Das aus den Köpfen wieder rauszukriegen dürfte mindestens noch einmal 40 Jahre dauern.
Gruß, Kurti
Mein Gott Margot: Projezieren heißt das ... und nicht Meier, Müller oder Scholz
Den typisch feministischen, maennerabwertenden Brief wollte ich euch nicht
vorenthalten ;)
Danke, Margot Scholz wird trotzdem weiter projezieren
"Projizieren" ist schon richtig (nt)
- kein Text -
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![[image]](http://www.bilder-hochladen.net/files/bil5-1m.gif)
Nein, nach der neuen Rechtschreibung kommt es von Projektor => projezieren ;-)
früher war es allerdings anders, da hieß es tatsächlich projizieren
Gloob ick nich - Qualle bitte (nt)
- kein Text -
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![[image]](http://www.bilder-hochladen.net/files/bil5-1m.gif)
Nein, weder früher noch heute.
Es leitet sich weder früher noch heute von Projektor ab, sondern vom lat. „proicere“:
Keine 40 Jahre, sondern mindestens 2 Generationen!
kwt
Hast recht - da bin ich einem Irrtum aufgesessen
Das tolle an unserer Rechtschreibreform sind ja die vielen Sonderfälle. Damit meine ich nicht den "Litfaß", sondern das hier:
Wörter, die gegen dieses Stammprinzip verstießen, hat man bei der Rechtschreibreform berücksichtigt und angeglichen. So zum Beispiel:
* belämmert (Wortstamm: „lamm“)
* behände (Wortstamm: „hand“)
* Gämse (Wortstamm: „gams“)
* gräulich (Wortstamm: „grau“, so auch in grausam oder sich grausen)
* schnäuzen (Wortstamm: „schnauz“)
Wenn allerdings zwei unterschiedliche Wortstämme zugrundegelegt werden können, so sind auch beide Schreibweisen möglich:
* aufwendig (Wortstamm: „wend“ / aufwenden)
* aufwändig (Wortstamm „wand“ / Aufwand)
Insofern wäre projezieren auch richtig gewesen. Denn aus dem "hinwerfen", wie ein anderer schrieb leitet es sich für mich nicht ab. Und "Projiktoren" gibt es auch kaum zu kaufen 
Wie auch immer, hast recht gehabt, Imageberater
Ich! Will! Einen! Prügelknaben!
ertragen und also auch nicht verarbeiten - das heißt, sie projizieren sie
unbewusst immer wieder in die Gegenwart und auf den jeweiligen Partner. Ein
Spiel von Nähe und Distanz beginnt, bei dem die Partnerin langsam kirre
wird.
Männer machen hier halt das wofür Ulla Rahn eine kürzere Bezeichnung gefunden hat: "Fuck & Go".
Das liegt wohl an dem Euphemismus der Lesben..äh..Leserbriefschreiberin "Mangelnder Selbstwert und Angst vor Zuückweisung schwer ertragen", der übersetzt bedeutet: "Ich! Will! Einen! Prügelknaben!"
Denn wenn die Frauen Männer so sehr wollten (also jetzt nicht als Prügelknaben), warum haben die Männer innerhalb von einer Generation so eine "Angst vor Verletzungen und Zurückweisungen" also Fuck & Go entwickelt?
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.