Modernen Frauen gehen die Männer aus
http://www.derbund.ch/leben/gesellschaft/Modernen-Frauen-gehen-die-Maenner-aus-/story/13776113/print.html
Erfolgreiche Frauen haben immer mehr Schwierigkeiten, einen passenden Mann zu finden. Das liegt vor allem am Wandel des traditionellen Rollenbildes. Auf weniger Probleme stossen hier die Männer.
Moderne junge Frauen haben nach Einschätzung des Sozialwissenschaftlers Klaus Hurrelmann immer mehr Schwierigkeiten, die passenden Männer zu finden. Sie verzichteten im Zweifelsfall auf Ehe und Kinder, wenn sie keinen Partner hätten, der seinen Teil der damit verbundenen Aufgaben übernehme, sagte Hurrelmann im dapd-Gespräch. Dieses Problem werde viel zu selten berücksichtigt, wenn es um die demografischen Folgen der Kinderlosigkeit gehe.
Das Rollenbild der jungen Frauen und Mädchen habe sich deutlich verändert, erklärte der Wissenschaftler. Zu den drei «K> - Kinder, Küche, Kirche - sei ein viertes dazugekommen: Karriere. Diese sei für viele inzwischen selbstverständlich.
Junge Männer bleiben beim traditionellen Rollenbild
Jungen und junge Männer seien dagegen viel stärker dem traditionellen Rollenbild verhaftet. Ihnen stünden nun starke Frauen mit grossen Ansprüchen in Bezug auf Kinder und Familie gegenüber. Deshalb zögerten vor allem Männer oft, eine Bindung einzugehen.
Den Grund für die unterschiedliche Entwicklung der Rollenbilder sieht Hurrelmann unter anderem darin, dass es kaum entsprechende Vorbilder bei Männern gebe. Innerhalb der Familie habe sich das Bild des Vaters nur wenig verändert, sagte er. Ganz anders das der Mütter: Deren Vorstellung von ihrer Lebensgestaltung habe sich spürbar bewegt, und die Töchter hätten dies mit grosser Selbstverständlichkeit übernommen. Zugleich würden Mädchen von der Gesellschaft in der Regel ermutigt und belohnt in ihrem Bestreben, Beruf und Familie miteinander vereinbaren zu wollen.
Ein starker Selbstbefreiungsimpuls
Jungen Männern fehle diese Ermutigung. Sie verspürten noch zu wenig Anreize, sich von ihrem Rollenbild zu lösen. Und auch wenn Beziehungen scheiterten, weil die Partnerin andere Erwartungen habe: Der Leidensdruck sei nicht gross genug, werde nicht als Anstoss wahrgenommen, die eigenen Vorstellungen zu verändern - möglicherweise auch, weil es noch Ausweichmöglichkeiten gebe.
Grundsätzlich aber sieht Hurrelmann Männer und Frauen auf dem richtigen Weg: Junge Männer ahnten bereits, dass sie sich verändern müssten, sagte er. Beide Geschlechter müssten hier Neuland betreten, könnten sich nicht mehr an vorgefertigten Rollenmustern orientieren. Das erfordere harte Arbeit an sich selbst und sei ein langer Prozess. Dass Frauen hier weiter seien als Männer, habe zum einen wirtschaftliche Gründe - «bei zwei Verdienern kommt mehr Geld in die Haushaltskasse>. Zum anderen habe es bei Frauen einen starken Selbstbefreiungsimpuls gegeben. Viele überlegten sich inzwischen dreimal, einen Schritt zurück zu gehen; sie verzichteten lieber auf Kinder.
Politisch seien mehr Massnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf am Arbeitsplatz und ein Ausbau der Kinderbetreuung wünschenswert, sagte der Sozialwissenschaftler. Er sprach sich ausserdem gegen Ehegatten-Splitting aus, die Besteuerung solle auf die einzelne Person abgestellt werden, ob verheiratet oder nicht. (ske/dapd)
Erstellt: 17.12.2010, 22:45 Uhr
Gruß
Flohgast
Modernen Frauen gehen die Männer aus
Erfolgreiche Frauen haben immer mehr Schwierigkeiten, einen passenden Mann
zu finden.
Die Betonung liegt auf PASSEND!
Männer gäbe es genug, aber nein, sie müssen ja nach Auffassung unserer PauerWimmen vor allem mehr Einkommen erzielen als sie.
Damit sie jederzeit aufhören können um sich selbst zu verwirklichen.
Das Rollenbild der jungen Frauen und Mädchen habe sich deutlich
verändert, erklärte der Wissenschaftler. Zu den drei «K> - Kinder,
Küche, Kirche - sei ein viertes dazugekommen: Karriere. Diese sei für
viele inzwischen selbstverständlich.
Lächerlich!
Kinder? Fehlanzeige
Küche? Fehlanzeige
Kirche? Sowieso Fehlanzeige
Bliebe Karriere, die aber nur so weit gehen braucht, bis der PASSENDE Fisch (gutverdienender Haustrottel) am Haken ist!
Danach bleibt als rentierliche Option immer noch die Scheidung!

--
Liebe Grüße
Oliver
![[image]](http://img6.imagebanana.com/img/g0fnv3vg/warnhinweiskleiner.jpg)
So sorgt Mutter Natur dafür, dass der Femi-Faschismus-Wahnsinn wieder ein Ende findet... (nT)
- kein Text -
Link?
Link geht nicht
Sollen sie doch! Ich kann auf solche "moderne Frauen" gerne verzichten
Und zwar auf diese und jene bestimmte Sorte "Frau"
Erfolgreiche Frauen haben immer mehr Schwierigkeiten, einen passenden Mann
zu finden. Das liegt vor allem am Wandel des traditionellen Rollenbildes.
Auf weniger Probleme stossen hier die Männer.
Au weia - ganz, ganz schlimm. Da haben unsere gender-selbstbezogenen aber ein echtes Problem: Die Super-Pauer-Psychologin mit Nebenfach Philosophie und ähnliche Ablegerinnen bekommmen es nun mit Ablehnung bzw. ihren eigenen überzogenen Ansprüchen zu tun.
Das ist schröcklich und gar förchterlich: Da muss eine Quote her.
Aber Moooment: "Wir haben ja nur Angst vor denen" 
Die Revolution frisst langsam ihre eigenen KinderInnen und ich habe kein Mitleid mit diesen Damen, die kurz vor dem Klimakterium stehend ihren Wahnsinn nicht mit anderen teilen können.
Gut so, Kerle, verweigert euch den narzisstisch genährten und verwöhnten Anspruchsselbstunterhalterinnen!
Leser
Modernen Frauen gehen die Männer aus
Hatte auch im Männerhassbuch etwas dazu geschrieben:
http://www.wgvdl.com/info/feminismuskritiken/maennerhassbuch2010.htm#_T1415
Gruß, Kurti
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Modernen Frauen gehen die Männer aus
Grundsätzlich aber sieht Hurrelmann Männer und Frauen auf dem richtigen
Weg: Junge Männer ahnten bereits, dass sie sich verändern müssten, sagte
er.
Klar, nur Maenner muessen sich aendern und Frauen koennen so bleiben wie sie sind. Mal wieder ein frauenzentrierter Artikel..
Modernen Frauen gehen die Männer aus
.... Er sprach sich ausserdem gegen Ehegatten-Splitting
aus, die Besteuerung solle auf die einzelne Person abgestellt werden, ob
verheiratet oder nicht ...
Da hat er bloß vergessen, dass das Splitting seine Grundlage in der gegenseitigen Unterhaltsverpflichtung hat. Ich glaube kaum, dass er die weibliche Unterhaltsabzocke beenden will.
Viele Grüße
Wolfgang
Modernen Frauen gehen die Männer aus
neue Frauen braucht das Land.
Anpassen sollen sich immer nur die Männer, während die Frauen ihr seit Jahrtausenden gleiches Programm durchziehen.
Wenn die Frauen mal den Mut hätten nicht nur nach oben zu heiraten, aber da hat und wird sich wohl nichts ändern.
Der Titel müsste heissen, "modernen Frauen gehen die reichen Männer aus"
AW: Modernen Frauen gehen die Männer aus
Der Titel müsste heissen, "modernen Frauen gehen die reichen Männer aus"
Das könnte sich ändern, wenn sich z. B. das Familienrecht ändert. Hier mal ein symbolisches Beispiel für feministische Rechtssprechung im Familiengericht!
![[image]](http://farm4.static.flickr.com/3261/2454691476_f522d2b972.jpg)
Link
Link geht nicht
Stimmt. :-#
"Moderne Frau" ist eine üble Beleidigung!
Denn es ist der Euphemismus für eine Frau die keiner haben will.
Und dem Wort Modern haftet auch etwas veraltetes, etwas Omahaftes an.
Welcher junge Mann gebraucht das Adjektiv "modern" für die Frau die er sucht / mit der er Lebt?
Moderne Frau ist für mich ein Synonym für "in die Jahre gekommene Frau"
--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
"Moderne Frau" ist eine üble Beleidigung!
Moderne Frau ist für mich ein Synonym für "in die Jahre gekommene Frau"
Schon komisch, wie jeglicher Klitzerkram, mit dem sich das Weib schmückt, nach kürzester Zeit abgenutzt ist und zum Synonym für irgendwelchen Dreck wird. Wie das nur kommt? :o
--
![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
Modernen Frauen gehen die Männer aus
Immer wieder der mit tadelndem Unterton vorgetragene Anspruch der Hurrelmänner dieser Republik an Männer, sich doch gefälligst den Wünschen der Frauen anzupassen.
Warum eigentlich?
Warum nicht der gleiche Anspruch an Frauen, sich den Wünschen der Männer anzupassen?
Warum soll das Begehren der Frauen Vorrang haben?
Wenn Männer nicht wollen, dann wollen sie eben nicht.
Fertig.
Wenn Frauen nicht wollen, dann wollen sie eben nicht.
Fertig.
Zwei Menschen, die zusammenleben wollen, haben sich unter Gleichberechtigten frei zu vereinbaren.
Gelingt ein Kompromiss, gut, gelingt keiner, auch gut.
Männer jedoch sind nicht einmal gleichberechtigt, das Ehe -, Familien -, Kindschaftsrecht diskriminiert sie, begünstigt de facto und de jure Frauen/Mütter.
Das obendrein.
Kein Geschlecht kann Anspruch darauf erheben, das andere habe sich seinen geänderten Lebensvorstellungen anzupassen.
Zumal die "neuen" Frauen nur ihre alten Pflichten aufgekündigt haben, von Männern jedoch erwarten, dass sie ihre alten plus neue Pflichten übernehmen, ohne sich selbst den mit ihren neuen Rechten eigentlich zu verbindenden Pflichten zu stellen.
Es ist das gute Recht der Männer, sich diesen narzisstisch-übersteigerten Vorstellungen "moderner" Frauen zu verweigern.
Wenn diese keine ADÄQUATEN Männer finden (und Männer keine adäquaten Frauen), dann ist das eben so.
Es ist nicht die Aufgabe des Herrn Hurrelmann oder des femizentrischen Staates (via Umerziehung), den Wunscherfüllungsweihnachtsmann für die empauerten Prinzessinnen zu spielen und ihnen jene Männer zuzutreiben, die diese wünschen.
Männer müssen definieren, wie sie leben wollen, mit welchen Frauen sie leben wollen.
Wenn sie sich, um adäquate Frauen zu finden, ändern wollen, gut.
Wenn nicht und sie finden keine adäquaten Frauen, auch gut.
DAS IST ALLEIN IHRE ENTSCHEIDUNG.
Und kein Hurrelmann und kein femizentrischer Staat hat ihnen da mit moralisierendem Tremolo dreinzureden.
Erst recht nicht, wenn er darauf verzichtet, in gleicher Weise Frauen zu ermahnen, sich gefälligst auch den Wünschen der Männer anzupassen.
Genau das aber tut Herr Hurrelmann nicht.
Und der femizentrische Staat auch nicht.
Beide billigen sie alleine der Frau die Richtlinienkompetenz für ihre UND die Lebensgestaltung der Männer zu.
Ich tue das nicht.
Weshalb mir diese einseitigen Jeremiaden gehörig auf die Eier gehen.
Es ist das gute Recht der Männer, die modernen Frauen nicht zu wollen, sowie es das gute Recht der Frauen ist, die "altmodischen" Männer nicht zu wollen.
Auch hier aber sind Männer nicht gleichberechtigt, nicht für Herrn Hurrelmann, nicht für den femizentrischen Staat, der auschließlich von der Frau her und zum Wohle der Frau hin denkt und handelt.
Frauen dürfen die "altmodischen" Männer nicht wollen, werden darin unterstützt, dafür als emanzipiert und modern gelobt.
Männer dürfen die "modernen" Pauernarzisstinnen nicht nicht wollen.
Sie werden dafür getadelt, sollen sich gefälligst den Frauen anpassen, sollen sich ändern.
Männern wird das Recht, die Frauen, die sich auf dem Partnermarkt anbieten, nicht zu wollen, nicht zugestanden.
Frauen wird das Recht, die Männer, die sich auf dem Partnermarkt anbieten, nicht zu wollen, sehr wohl zugestanden.
Wenn Frauen keine ADÄQUATEN Männer finden, ja, dann sind natürlich nicht die Wünsche der Frauen schuld, sondern, wer hätte das gedacht, DIE MÄNNER, die nicht so sein wollen wie Frauen sie wünschen
Modernen Frauen gehen die Männer aus
... Zum anderen habe es bei
Frauen einen starken Selbstbefreiungsimpuls gegeben. Viele überlegten sich
inzwischen dreimal, einen Schritt zurück zu gehen; sie verzichteten lieber
auf Kinder.
Wenn so das weibliche Glück aussieht - viel Spaß damit!
Viele Grüße
Wolfgang
Modernen Frauen gehen die Männer aus
Wenn so das weibliche Glück aussieht - viel Spaß damit!
Viele Grüße
Wolfgang
So ist es.
Viel Spaß und gute Reise
Zwangsverheiratung wäre eine Lösung
40% der männlichen Vorstände müssen eine Pauerwumme heiraten
Zwangsverheiratung wäre eine Lösung
40% der männlichen Vorstände müssen eine Pauerwumme heiraten
Wer die Quotenplanwirtschaft für grundsätzlich sinnvoll hält, wird sich der Quote auch auf diesem Feld nicht verweigern können.
Natürlich, bitte beachten: Männer werden müssen, Frauen dürfen.
Männer müssen also den zugewiesenen Partner nehmen, Frauen, selbstverständlich, dürfen den ihnen vom noch zu schaffenden "Zentralamt zur Bewirtschaftung der Fortpflanzungswilligen" Zugeteilten ablehnen.
Alles andere gefährdete ja die umfassende WEIBLICHE SELBSTVERWIRKLICHUNG.
Und deren Vorrang wird doch wohl niemand in Frage stellen.
Schon gar kein Mann, indem er sich etwa erdreistete, EIGENE ANSPRÜCHE anzumelden, es gar wagte, SEINE SELBSTVERWIRKLICHUNG nach SEINEN VORSTELLUNGEN zu betreiben
Wortmissbrauch von Weibern wrackt Sprache ab
Schon komisch, wie jeglicher Klitzerkram, mit dem sich das Weib schmückt,
nach kürzester Zeit abgenutzt ist und zum Synonym für irgendwelchen Dreck
wird. Wie das nur kommt? :o
Frauen neigen halt zum Missbrauch, gerne auch Wortmissbrauch. Deswegen ist Missbrauch ein Thema das Frauen brennend interessiert, vor allem wenn man es Männern anhängen kann
--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Chapeau - dem kann man kommentarlos zustimmen, danke Roslin /kwT
- kein Text -
--
Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)
Modernen Frauen gehen die Männer aus
sehr gut,
abgespeichert!

--
Liebe Grüße
Oliver
![[image]](http://img6.imagebanana.com/img/g0fnv3vg/warnhinweiskleiner.jpg)
Männern gehen die Frauen aus
wenn immer mehr Frauen zu modernen starken (also unattraktiv, aber trotz Frustration Contenance wahrend) Pauerwimmen werden, dann bleiben Männern immer weniger attraktive Frauen übrig. So schafft sich Deutschland ab
Modernen Frauen gehen die Männer aus
Hallo Floh!
Der übliche Dummschwatz.
Jungen und junge Männer seien dagegen viel stärker dem traditionellen Rollenbild verhaftet.
In der DDR, wo nie von Rollenbildern geredet wurde, hatte ich eine Mitschülerin, deren Vater - wie auch in der DDR üblich - voll berufstätig war. Sie hatte noch eine jüngere Schwester. Ihre Mutter hat zunächst gar nicht gearbeitet; später nahm sie einen gemütlichen Teilzeitjob in einer Bibliothek an. Die Mutter dieser Mitschülerin war immer stark geschminkt, und an ihren lackierten Fingernägeln sah man immer gut, daß sie sich nicht gern mit Arbeit die Hände schmutzig machte. Als die Töchter noch klein waren, mußte der Mann in der Mittagspause immer nach Hause kommen. Dann lag seine Gattin im Garten in der Sonne, und die Kinder liefen mit vollen Windeln herum. Die hat er ihnen dann gewechselt und ist danach wieder zur Arbeit gefahren.
Das war zwar ein Extremfall, aber es hat eben auch schon früher Männer gegeben, deren privates Rollenbild so aussah. Das ging auch, und es würde auch heute gehen. Die Probleme liegen ganz woanders:
Ihnen stünden nun starke Frauen mit grossen Ansprüchen in Bezug auf Kinder und Familie gegenüber. Deshalb zögerten vor allem Männer oft, eine Bindung einzugehen.
Diese überzogenen Ansprüche vieler Frauen sind das Problem. Der Mann soll sich zwar auch um Kinder und Haushalt kümmern, aber bitteschön kein Hausmann sein. Er soll eine gute berufliche Position haben und idealerweise mehr verdienen als die Frau. Wenn sie gut verdient, muß er also sehr gut verdienen.
Jungen Männern fehle diese Ermutigung. Sie verspürten noch zu wenig Anreize, sich von ihrem Rollenbild zu lösen.
Nein, sie werden weiterhin von den real existierenden Frauen in dieses Rollenbild hinein gedrängt. Ohne Moos nix los - das lernen schon männliche Jugendliche, z.B. wenn sich ein Mädel nach der ersten Verabredung nicht mehr meldet, nur weil er den Fehler gemacht hat, nicht für sie mit zu bezahlen.
Also strampeln sie sich ab, um möglichst viel Geld zu verdienen, und da bleibt dann oft nicht viel Zeit für die Familie.
Dass Frauen hier weiter seien als Männer, habe zum einen wirtschaftliche Gründe - «bei zwei Verdienern kommt mehr Geld in die Haushaltskasse>.
Ja, weil die Löhne in den letzten Jahrzehnten gesunken sind. Wenn ein Paar heute ein Haus abzuzahlen hat, dann arbeiten dafür entweder beide Partner, oder einer der beiden hat ein sehr hohes Einkommen (was immer seltener vorkommt), oder aber sie leben auf Hartz IV-Niveau. Das hält viele Frauen im Beruf. Und es trägt dazu bei, daß die Ansprüche der Frauen an die Männer sicher nicht sinken werden.
Er sprach sich ausserdem gegen Ehegatten-Splitting aus, die Besteuerung solle auf die einzelne Person abgestellt werden, ob verheiratet oder nicht.
Ja, also arbeitet er wahrscheinlich im Auftrag irgendwelcher Stiftungen, die aus der Wirtschaft finanziert werden. Das Ehegatten-Splitting ist den Firmen ein Dorn im Auge, weil es dazu beiträgt, Frauen in der Hausfrauen-Rolle zu halten. Die sollen aber auch auf den Arbeitsmarkt drängen.
Den heutigen Frauen gehen die Männer aus, weil sie aufgrund ihrer überzogenen Ansprüche immer mehr Männer überhaupt nicht mehr als potenzielle Partner wahrnehmen.
Freundliche Grüße
von Garfield
Modernen Frauen gehen die Männer aus
Da hat er bloß vergessen, dass das Splitting seine Grundlage in der
gegenseitigen Unterhaltsverpflichtung hat. Ich glaube kaum, dass er die
weibliche Unterhaltsabzocke beenden will.
Meine Lösung wäre: geleisteter Unterhalt wird vom Brutto abgezogen und beim Unterhaltsempfänger versteuert. Auch Unterhalt an die Ehefrau (wenn sie sehr viel weniger verdient) sowie der Unterhalt für die Kinder (auch eheliche!). Wobei man bei Familien mit Kindern das Gesamteinkommen auf alle Personen (Ehegatten und (!) Kinder) entsprechend aufteilen kann.
Dann brauchts so Krücken wie "Splitting" nicht ...
Robert