Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Was passierte, war für sie eine gefühlte Vergewaltigung!

Robin Hood, Sunday, 19.12.2010, 01:12 (vor 5507 Tagen)

Ulm / Göppingen.  Freispruch im Prozess um eine Vergewaltigung in Göppingen: Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Gericht waren sich einig - Murat Ü. ist unschuldig.
Am Schluss ging alles ganz schnell. Sah es um die Mittagszeit noch danach aus, dass womöglich ein dritter Verhandlungstag notwendig wird, war nach dem Vortrag einer Glaubwürdigkeits-Gutachterin klar: Die Vorwürfe gegen Murat Ü. (18) sind nicht länger zu halten. Demnach hat er im Juni nicht die heute 19-jährige Stefanie M. in Göppingen vergewaltigt. Er wurde freigesprochen, das Verfahren gegen seinen Freund Ferhat G. (19) wegen versuchter Nötigung wurde eingestellt.
Es kommt nicht alle Tage vor, dass vor Gericht alle Parteien einhelliger Meinung sind. Wenn dann der Vorsitzende Richter Reiner Gros noch das "brillante Plädoyer" von Oberstaatsanwältin Brigitte Lutz lobt und nicht einmal die Verteidigung widerspricht, sondern sich gar den Worten der Anklage anschließt, dann ist das durchaus denkwürdig. Doch den Verfahrensbeteiligten war am Freitag auch gar nichts anderes übrig geblieben. Zu sehr hatte sich das angebliche Opfer in Widersprüche verwickelt, konnte sich mal an dies, mal an jenes nicht mehr erinnern, machte plötzlich andere Angaben als bei der polizeilichen Vernehmung - um es mit den Worten der Staatsanwältin zu sagen: "Sie war einfach nicht glaubhaft."
Noch während die Gutachterin nichtöffentlich die Aussagen des vermeintlichen Opfers Stück für Stück seziert und schonungslos offenlegt, was alles nicht stimmen kann, stürmt Stefanie M. aus dem Gerichtssaal und rennt zu ihren Freundinnen. Empört berichtet sie vom Ergebnis des Gutachtens: "Ich hab also gelogen. Das gibt einen Freispruch." Die restlichen Ausführungen will sie nicht mehr hören. Die Urteilsverkündung verfolgt sie später aus der letzten Reihe. Ihr Stuhl am Tisch der Nebenklage neben ihrer Anwältin bleibt leer.
Dabei unterstellt ihr niemand eine böse Absicht. Ihre Anwältin Michaela Spandau warb vielmehr um Verständnis: "Irgendwie sind die Sachen hier aus dem Ruder gelaufen." Subjektiv sei mit ihrer Mandantin etwas passiert, was diese nicht wollte, "was passierte, war für sie eine gefühlte Vergewaltigung". An den Angeklagten Murat Ü. gewandt, sagte Spandau: "So, wie sie Frau M. behandelt haben, sowas tut man nicht." Zerknirscht nickte der 18-Jährige: "Ja, ich weiß."
Nach längerem Kontakt im Internet und einem Treffen bei Stefanie M. in Winnenden hatten sich die beiden schließlich im Juni in Göppingen verabredet. Er wollte Sex, sie wollte reden, Freundschaft. Murat Ü. hatte immer behauptet, dass es auch im Internet-Chat um Sex gegangen sei - die 19-Jährige hatte dies anfangs bestritten, später aber eingeräumt. Ein wichtiges Detail, denn: Konnte sie ahnen, auf was sie sich einlässt, wenn sie alleine mit Ü. in einem Zimmer ist? Die Freunde warteten vor dem Haus, die beiden hatten Verkehr und anschließend hat sich Ü. sofort wieder angezogen und ist gegangen. Dann kam sein Freund Ferhat G., wollte auch mit der jungen Frau schlafen - da ist sie durchgedreht, aus dem Haus gerannt, weinend zusammengebrochen. "Vielleicht wurde sie in ihrer Fraulichkeit schwer getroffen", sagte Richter Gros in seiner Urteilsbegründung. Und er stellte klar: "Dass sie nicht aus Böswilligkeit oder Rache gehandelt hat."

http://www.swp.de/geislingen/lokales/geislingen/art5573,744156

Was passierte, war für sie eine gefühlte Vergewaltigung!

der_quixote, Absurdistan, Sunday, 19.12.2010, 04:31 (vor 5506 Tagen) @ Robin Hood

"Gefühlte Vergewaltigung"....

[image]

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

"Dass sie nicht aus Böswilligkeit oder Rache gehandelt hat."

Steuerzahler, Sunday, 19.12.2010, 06:39 (vor 5506 Tagen) @ der_quixote

"Vielleicht wurde sie in ihrer Fraulichkeit schwer getroffen", sagte Richter Gros in seiner Urteilsbegründung. Und er stellte klar: "Dass sie nicht aus Böswilligkeit oder Rache gehandelt hat."

Wenn ich mich in meiner Männlichkeit schwer getroffen fühle schützt mich das aber NIE vor Verurteilung!

Schwachsinn!

Caligula, Sunday, 19.12.2010, 06:51 (vor 5506 Tagen) @ Robin Hood

Hier konkurrieren zwei Aspekte der politischen Korrektheit: Musel versus Fotze. Derzeit gewinnt Musel - wie auch schon bei den ""Ehrenmorden"", die ja als kulturell und ethisch vertretbar gelten, wenigstens in der deutschen Richterschaft. Ein Nichtmusel wäre gekachelmannt worden. Oder auch diskret assangsiert. Jede Wette! Außerdem wurde die ""Vergewaltigung"" dem Grunde nach anerkannt und mit schwedischer Begründung gerechtfertigt. Das Ergebnis ist fatal. Dass hier frohlockt wird, wirft ein düsteres Licht auf die Kommentatoren!

Jedes mal wenn ich mein Portmonai zücke...

Kritiker, Sunday, 19.12.2010, 06:56 (vor 5506 Tagen) @ Robin Hood

... habe ich das Gefühl man hätte mich bestohlen, denn tags zuvor, ja selbst vor ein paar Stunden, war es doch noch viel voller, da bin ich ganz sicher.

Mit dem Kontostand verhält es sich ähnlich, plötzlich alles weg, da steckt bestimmt einer von diesen Internetbetrügern dahinter, das habe ich im Gefühl, ganz sicher.

Mein Nachbar hat sich letzten Monat einen neuen Mercedes gekauft, wo hat der nur plötzlich das Geld her, der steckt bestimmt dahinter, der hat mich bestimmt bestohlen und betrogen, das fühle ich ganz genau, dieses Schwein, das zeige ich an, das lasse ich dem nicht durchgehen, gleich morgen gehe ich zur Polizei..

Was eine Schlampe

Imageberater, Sunday, 19.12.2010, 07:29 (vor 5506 Tagen) @ Robin Hood

Empört berichtet sie vom
Ergebnis des Gutachtens: "Ich hab also gelogen. Das gibt einen Freispruch."

Meine Güte, ein Freispruch, wenn gar keine Vergewaltigung statt gefunden hat. Empörend ist das, wenn eine Frau ihre Rache nicht kriegt, also echt...

Da zeigt sich doch sehr schön, was das Motiv der Guten war. Nicht etwa eine gefühlte, also subjektiv als solche wahrgenommene Vergewaltigung, sondern nur Rache dafür, dass sie verdientermaßen wie eine Schlampe behandelt wurde. Da wird schon mal gelogen, nicht wahr?

Naja, aber wenn sie nicht wie eine Nutte behandelt werden möchte, dann sollte sie sich eben entsprechend benehmen, anstatt andere hinterher dafür zu bestrafen.

Ich bin schon erschüttert, mit welcher Selbstverständlichkeit Frauen inzwischen behaupten, Opfer von Straftaten geworden zu sein, die nie statt gefunden haben.

Und welches Verständnis einem solchen Verhalten dann entgegen gebracht wird.

Die Alte sollte jeden Pfennig löhnen, den das Verfahren gekostet hat plus Schadenersatz sowie selber wegen Falschbeschuldigung dran gekriegt werden - diese hat nämlich eindeutig stattgefunden, im Gegensatz zu einer Vergewaltigung.

Aber nicht in diesem Land. Hierzulande werden weibliche Lügen als subjektive Wahrheiten begriffen.

Pervers ist das.

--
[image]

Jaja, der böse Musel soll BLUTEN

Gaius, Sunday, 19.12.2010, 11:45 (vor 5506 Tagen) @ Caligula

Hier konkurrieren zwei Aspekte der politischen Korrektheit: Musel versus
Fotze. Derzeit gewinnt Musel -

Und, was hätten die denn Deiner Meinung nach machen sollen? Einsperren? WEIL er kein Deutscher oder wie du es nennst,....ein Musel ist?

Ein Nichtmusel wäre gekachelmannt worden. Oder auch diskret
assangsiert. Jede Wette!

Und da hätte sich ein gewisser Caligula sicher schrecklich aufgereg. Wenn es aber um die Konstellation "Fotze vs Musel" geht, da scheint einkacheln geradezu geboten, nicht wahr?

Dass hier frohlockt wird, wirft ein düsteres Licht auf
die Kommentatoren!

Hier wird "frohlockt", weil diese Dame mit ihrer gefühlten vergewaltigung nicht durchkam. Was ist daran falsch? Es gab nämlich keine Vergewaltigung. Dass es um einvernehmlichen Sex ging, war schon vor dem Treffen, im Netz, ausgemacht worden. Ach ja, es war ja ein Musel, den sollte man natürlich trotzdem einkacheln, ganz einfach, weil er ein MUSEL ist!

Mit zweierlei Maß zu messen, gerade in einem solchen Fall,ist genau so verachtenswert wie die Falschaussage an sich

Das wirst Du bald...

Flint ⌂, Sunday, 19.12.2010, 12:31 (vor 5506 Tagen) @ Imageberater

Was eine Schlampe

Holger, Sunday, 19.12.2010, 19:42 (vor 5506 Tagen) @ Imageberater

Da zeigt sich doch sehr schön, was das Motiv der Guten war. Nicht etwa
eine gefühlte, also subjektiv als solche wahrgenommene Vergewaltigung,
sondern nur Rache dafür, dass sie verdientermaßen wie eine Schlampe
behandelt wurde. Da wird schon mal gelogen, nicht wahr?

Naja, aber wenn sie nicht wie eine Nutte behandelt werden möchte, dann
sollte sie sich eben entsprechend benehmen, anstatt andere hinterher dafür
zu bestrafen.

Nur darum geht es, nicht um Musel oder sonstige.

Ich bin in der Nachkriegszeit in einer süddeutschen Kleinstadt aufgewachsen.
Da gab es die eine oder andere Schlampe, die sich ficken ließ für einen sündigen Abend mit Schnaps, Zigaretten, Schokolade und so, die meisten dieser Nutten wurden nach Amerika weggeheiratet.
Daß die 'Creamer' sich an einem Abend durchaus auch mal abwechselten, war nicht selten und jene Damen fanden nicht so viel dabei, waren jedoch von nun an Parias in der Gemeinschaft.

Ein Schwachsinniger wie Richter Gros, der beleidigte 'Fraulichkeit' ausmacht als Grund für die Nichtahndung einer Falschbeschuldigung, hätte dort, in ehemals Hardcore- Süddeutschland keine große Zukunft gehabt.
So er denn nicht einem Jagdunfall zum Opfer gefallen wäre, hätten ihn zumindest dauerplatte Reifen, unerklärliche Brände und Mobbing seiner Brut im Ort zum Umzug beispielsweise nach Berlin bewegt.
Ich denke, meinem geliebten deutschen Süden wären bei konsequenter Umsetzung derlei Maßnahmen eine Menge erspart geblieben..

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