Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Grünast weiß ...

Ekki, Saturday, 18.12.2010, 18:03 (vor 5507 Tagen)

..., was sie zu tun und zu lassen hat, um sich den grünen Ast nicht abzusägen, auf dem sie sitzt:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-735434,00.html

Begründet hatte Beck die Ablehnung damit, dass Benedikt XVI. homophob sei. "Der Papst hält mich für 'objektiv ungeordnet', so viel zur Toleranz des Papstes gegenüber Schwulen und Lesben", sagte Beck.

Abgesehen einmal davon, daß ich in der Homo-Frage - große Ausnahme! - mit der katholischen Kirche konform gehe, habe ich für das hier gar kein Verständnis:

Künast plädiert jetzt dafür, nach Benedikt XVI. auch anderen Glaubensführern Rederecht im Bundestag einzuräumen: "Uns liegt am Herzen, alle Religionsgemeinschaften gleich zu behandeln."

Von mir aus können religiöse und politische Funktionäre sich ja treffen - aber das Parlament ist dafür der ungeeignetste Ort.

Aber ich bin natürlich nicht so naiv, wie ich tue:

Wir leben mitnichten in einem säkularen oder laizistischen Staat, sondern in einer mittelmäßig getarnten Theokratie, wo die Kirchen sogar in den Rundfunkräten sitzen.

Und da die Grünast nach Höherem strebt, ist sie gut beraten, sich mit den Führern des Obskurantismus gutzustellen.

Wünscht sich für Deutschland einen wirklichen Laizismus à la Frankreich

Ekki

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Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Die Grünast weiß ...

Bünzli @, Sunday, 19.12.2010, 06:51 (vor 5506 Tagen) @ Ekki

Äh - irgendwie kann ich Deiner Argumentation nicht folgen. Kühnast hat gerade deshalb eine Zulassung anderer Glaubensträger gefordert, um den Katholenfürsten auszuboten

Die Grünast weiß ...

Ekki, Sunday, 19.12.2010, 10:44 (vor 5506 Tagen) @ Bünzli

Hallo Bünzli!

Äh - irgendwie kann ich Deiner Argumentation nicht folgen. Kühnast hat
gerade deshalb eine Zulassung anderer Glaubensträger gefordert, um den
Katholenfürsten auszuboten

Meine Argumentation ist, daß jegliche Religionsfürsten im Parlament nichts verloren haben.

Und ob besagter Katholenfürst sich ausgebootet fühlt, wenn nach ihm noch andere Obskurantistenführer im Bundestag reden dürfen?

Mal sehen, ob er das so sieht und verlangt, andere Religionsführer hätten gefälligst kein Rederecht im Bundestag zu erhalten.

Würde mich wundern, wenn er das sagte.

Gruß

Ekki

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