Mädchen brauchen ihre Unterstützung ...
Als Kind in einem Entwicklungsland geboren zu werden, bedeutet für die meisten von ihnen lebenslange Armut und Chancenlosigkeit. Noch schlimmer ist es, wenn diese Kinder Mädchen sind...
Sowas werfen die wohl auch in Briefkästen
http://wgvdl.com/forum/board_entry.php?id=157174&page=0&order=time&category=0
Plan B: "Mädchen haben es noch schwerer ..."
.. eine persönliche Nachricht für Sie:
<Name>
<Straße>
<PLZ Ort>
Mädchen brauchen ihre Unterstützung ...
ich habe denen auch eine Mail geschrieben.
Gespendet habe ich auch, allerdings für den Tigerschutz vom WVV
E-Mail geschrieben - Antwort bekommen.
Als Kind in einem Entwicklungsland geboren zu werden, bedeutet für die
meisten von ihnen lebenslange Armut und Chancenlosigkeit. Noch schlimmer
ist es, wenn diese Kinder Mädchen sind...
In der E-Mail schrieb ich, ich würde Plan kein Geld spenden, bis die Werbung in Wort und Bild kein Geschlecht in den Vordergrund stellt, die Spendengelder geschlechtsunabhängig eingesetzt werden und weiter, dass ich im Freundes- und Bekanntenkreis für meine Position werben würde. (Mit Erfolg, übrigens) Die Antwort:
Sehr geehrter xxx,
danke für ihre kritische Mail. Lassen Sie mich dazu meinen persönlichen Standpunkt darlegen:
In den Entwicklungsländern müssen viele Mädchen schon in jungen Jahren diverse Aufgaben im Haushalt erledigen und auf ihre Geschwister aufpassen. Sie können nicht regelmäßig zur Schule gehen, weil sie bei der Ernte oder, im Falle einer Krise, bei der Einkommenssicherung der Familie helfen müssen. Oft ist der Weg zur Schule zu weit oder zu gefährlich für Mädchen. Der Besuch einer weiterführenden Schule oder ein Schulabschluss sind die Ausnahme. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten Frauen als Erste entlassen.
Im Krankheitsfall erhalten Mädchen oftmals keine Medikamente. Sie sind häufiger körperlicher und psychischer Gewalt ausgesetzt. All zu oft werden Mädchen früh verheiratet und gebären viel zu jung Kinder. Kinderhandel sowie die wirtschaftliche und sexuelle Ausbeutung betreffen besonders Mädchen und junge Frauen. Andere kommen erst gar nicht zur Welt: In vielen Ländern werden weibliche Föten abgetrieben.
Fakt ist: Noch immer werden Mädchen in aller Welt doppelt benachteiligt - weil sie weiblich und weil sie jung sind. Doch das ist nicht einfach nur Pech: Es sind Menschenrechtsverletzungen.
Meine Reisen durch viele Länder der Erde - egal ob Asien, Lateinamerika oder Afrika haben mich genau diese Problematik sehen lassen. Im August/ Septemebr war ich in Tansania + Malawi unterwegs. Abseits aller Touristenpfade konnten wir in den Dörfer lange Gespräche mit den Menschen dort führen. Selbst die Dorfältesten sehen mittlerweile ein, dass sie ihre Mädchen besser unterstützen müssen - insbesondere im Bereich Bildung.
Wenn Sie durch diese Länder sehen Sie, dass die Hauptlast auf den Schultern der Frauen und Mädchen liegt. Ich habe viele alte Frauen getroffen, die ihre Enkel versorgen müssen. Die Töchter waren an Aids verstorben - diese Großmütter leben zumeist am Rande eines Dorfes, weil sie nicht genug für die Dorfgemeinschaft erwirtschaften können. Die Dorfgemeinschaft unterstützt - wenn überhaupt - höchsten die Jungen dieser Großmütter, aber so gut wie niemals die Mädchen. Diesen Mädchen bleibt die Schule versagt und alles was in meiner Einleitung steht.
Deshalb ist es auch mein ganz persönliches Anliegen die Mädchen besonders zu fördern.
"Kein Zeuge ist so gut, wie die eigenen Augen" sagt ein äthiopisches Sprichwort. Das kann ich nur bestätigen.
Es wäre schön, wenn Sie auch meine Sichtweise an Ihre Freunde , Bekannten und Kollegen weitergeben.
Ich wünsche Ihnen frohe Festtage und für das kommende Jahr Gesundheit und Glück.
herzliche Grüße
Mara Bossert
Wieviel davon aus der Femi-Faschismus-Gehirnwäsche enstammt, weiss leider kein Mensch ... (nT)
- kein Text -
E-Mail geschrieben - Antwort bekommen.
Sehr geehrter xxx,
... Es wäre schön, wenn Sie auch meine Sichtweise an Ihre Freunde,
Bekannten und Kollegen weitergeben.
Paradoxe Sichtweise. Ungleiche geschlechtliche Behandlung anprangern und gleichzeitig ungleiche geschlechtliche Behandlung praktizieren.
Rainer
--
![[image]](Info/Img/feminismus-gegen-frau-kl-1.png)
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
Nee
Paradoxe Sichtweise. Ungleiche geschlechtliche Behandlung anprangern und
gleichzeitig ungleiche geschlechtliche Behandlung praktizieren.
Schade mit Diskussion ist da nichts!
Mara Bossert erhält einen Bürgerpreis
http://plan-aktionsgruppen.de/2010/10/08/mara-bossert-erhaelt-einen-buergerpreis/
E-Mail geschrieben - Antwort bekommen.
"Kein Zeuge ist so gut, wie die eigenen Augen" sagt ein äthiopisches
Sprichwort. Das kann ich nur bestätigen.
Eigene Augen sind beste Zeugen, solange sie nicht der graue Star trübt.
(Wiki: Hauptsymptom ist ein langsamer, schmerzloser Sehverlust. Es kommt zu einer als „Verschwommensehen“ beschriebenen Abnahme der Sehschärfe und zunehmender Blendempfindlichkeit, da durch die Linsentrübung eine diffuse Brechung auftritt. Ebenfalls reduziert sich das Sehvermögen bei geringem Kontrast, sodass die Patienten die Welt „wie durch einen Nebel“ oder durch eine stark verschmutzte, leicht bräunlich getönte Sonnenbrille sehen.)
Holger hat auch etwas gesehen, soweit ich weiß, mit sehr geschärftem Blick. Und zwar 2004 in Indonesien:
"Ich durfte tröstend tätig sein auf einer Art Verbandsplatz à la WK II Abteilung Stalingrad, auf dem fast ausschließlich zerschmetterte Männerkörper ihr Leben aushauchten. Die Phalanx der professionellen 'Helfer' widmete sich indes 'Frauenundkindern'. Ich habe es einfach nicht geglaubt. Es war nur ich da als einziger Weißer, schreiende Angehörige und ein paar muslimische Geistliche. Mit unbändigem Zorn verwiesen diese mich des Feldes."
Hier
Vermutlich wüssten Reisende aus der 3.Welt mehr von solchen Nebensächlichkeiten zu berichten, wenn sie dafür denn Raum in der Öffentlichkeit erhielten. Und nicht durch eine feministisch gefärbte Brille die Welt betrachteten.
Es wäre schön, wenn Sie auch meine Sichtweise an Ihre Freunde ,
Bekannten und Kollegen weitergeben.
Schön, dass Du die, äh, etwas verschwommene Sichtweise der Planerin hier weiter gegeben hast. Hoffentlich verweigern sich möglichst viele Menschen den unmoralischen Angeboten der Wanderbettler von den NGO`s, - nicht nur von Plan. Ich wiederhole mich: Powerwimmen bringen es einfach nicht, selbst aus dem Elend der Welt saugen sie unter Nutzung fadenscheiniger Argumenten Honig für das "Weltreich der Frauen".
Es wird Zeit zur Gründung einer NGO, die sich ausschließlich für die Förderung von Jungen einsetzt.
Warum machen wir das eigentlich nicht?
Zugegeben: eine rhetorische Frage...
© ![[image]](http://smiles.kolobok.us/rpg/jester.gif)
--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.