Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Reportage über männliche Sexualität im "profil"

Kurti, Wien, Thursday, 16.12.2010, 13:39 (vor 5509 Tagen)

Ich kann es noch gar nicht glauben, was ich da eben in einer Reportage über männliche Sexualität im linksgerichteten österreichischen "profil" gelesen habe. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

"... Und widerlegt die gängige These vom Mann als trieb- und schwanzgesteuertem Wesen, dessen Hirn das Kommando abgibt, sobald sein Mittelstück in die Senkrechte geht. Das männliche Libidoempfinden ist genauso störanfällig wie das der Frau; seelenlose Rein-raus-Rituale besitzen bei Männern einen ähnlichen Irritationsfaktor, wie ihn Frauen seit dem Ausbruch der sexuellen Revolution beklagen.

Die männliche Sexualität erweist sich insgesamt – laut neuesten Forschungen – als weit komplexer und komplizierter als bisher angenommen. Und ist auch nicht so eindimensional orientiert, wie man annimmt."
http://www.profil.at/articles/1049/560/283987/der-stand-dinger

Gruß, Kurti

Jaja, Männer sind auch nur Frauen (=Menschen). Sehe ich nicht so positiv!

Informator, Thursday, 16.12.2010, 14:34 (vor 5509 Tagen) @ Kurti

Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

Nein, das liegt voll im Trend. Männer sind weiblicher, als wir dachten? Ja, wenn Frauen männlicher sind, als früher als normal galt, dann gilt das natürlich auch andersrum.

Ich habe nicht alles gelesen, das war mir zuviel. Aber daß eine Frau sagt: "Fick mich!", kenne ich aus Afrika sehr gut. Ich rede nicht von ausbeuterischen Sexverhältnissen (d.h. wo die Frau ein Geschäft macht), sondern von natürlichen und ehelichen Verhältnissen. Einmal im Bett, bin ich stets häufiger aufgefordert worden als umgekehrt.

Mit dem Genderismus gelangen wir jetzt wieder dorthin. Irgendwie ist das ja auch ganz angenehm.

Nur wird damit gleichzeitig auch die hierarchische Stellung des Mannes untergraben. Ein autochthones (erd-, urständiges) Matriarchat kann sich das leisten, ein Kulturvolk jedoch nicht. Wenigstens der Mann sollte seine Handlungen dem Diktat des Willens unterwerfen. Alle Kulturleistungen beruhen auf Selbstbeherrschung, Selbstunterdrückung, und dem Willen, den Untergebenen (Frauen, Kindern, usw.) Richtlinien zu geben. Im alten Preußen war das eine der höchsten Tugenden. Und darum war Deutschland damals weltweit führend im Bildungswesen, in der Rechtsstaatlichkeit, usw.

Ich weiß, ich spreche von einem Ideal, an das ich mich selbst oft genug nicht halte. Ich bin faul und schlampig, wo man mich nur läßt. Aber ein Ideal bleibt es trotzdem, und ihm sollten wir unsere Achtung bezeugen!

Gruß
trel

Jaja, Männer sind auch nur Frauen (=Menschen). Sehe ich nicht so positiv!

Kurti, Wien, Thursday, 16.12.2010, 20:43 (vor 5509 Tagen) @ Informator

Natürlich, rein zum Jubeln ist auch dieser Artikel nicht. Weiter unten wird dann kräftig abgenervt mit dem Gesülze von den angeblich verunsicherten Männern. Aber ich finde trotzdem, wir sollten uns über jeden noch so kleinen Lichtblick freuen!

Ich habe Dir übrigens weiter unten im Franziskaner-Orden-Thread geantwortet.

Gruß, Kurti

Reportage über männliche Sexualität im "profil"

jens_, Thursday, 16.12.2010, 22:27 (vor 5509 Tagen) @ Kurti

Die Schwierigkeit der Übung, sich neu zu positionieren, erweckt selbst in der feministischen Ecke Empathie: „Wir müssen Mitgefühl mit den Männern und Jungs zeigen!“, forderte Alice Schwarzer, im profil-Interview nach Strategien zur Bewältigung der Krise des Mannes befragt.

Sowas verlogenes hab ich schon lange nicht mehr gelesen! Und dass die Autorin das so unkommentiert stehen laesst, zeigt auch, auf welcher Seite sie sich befindet

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