Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Feministin heult wegen generischem Maskulinum rum

Manifold ⌂, Thursday, 16.12.2010, 11:45 (vor 5509 Tagen)

Und formuliert die "Rechtfertigung" für feministische Sprachzerstörung um die "Ewiggestrigen" umzuerziehen:

http://anonym.to/?http://www.lautsprecherin.ch/2010/12/15/quod-erat-demonstrandum/

Zur Information: Das generische Maskulinum bezieht sich nicht auf den Sexus, sondern auf den Genus (deshalb wohl auch "generisch"), so dass automatisch Männer und Frauen mitgemeint sind.

Feministinnen können einfach nicht Genus und Sexus unterscheiden .

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Feministin heult wegen generischem Maskulinum rum

Gismatis, Basel, Thursday, 16.12.2010, 12:48 (vor 5509 Tagen) @ Manifold

«Dass das generische Maskulinum als solches nicht funktioniert und entgegen aller Beteuerungen von Ewiggestrigen nicht geschlechtsneutral gedacht werden kann, ist ja eigentlich schon lange bekannt.>

Geschlechtsneutral gedacht werden, kann es schon, nur offenbar nicht von einer Feministin. Wer ist hier ewiggestrig?

Feministinnen können einfach nicht Genus und Sexus unterscheiden .

Leider offenbar auch «20 Minuten> nicht:

«Ausserdem ist er bereits Arbeitnehmer und wohnt mit seiner Freundin zusammen.>

Der Satz müsste bei konsequenter Verwendung des generischen Maskulinums lauten: «Außerdem ist er bereits Arbeitnehmer und wohnt mit seinem Freund zusammen.>

Das Problem hier besteht darin, dass die Einzahl suggeriert, es handle sich um einen bestimmten Jugendlichen. Dabei handelt es sich um einen imaginären Durchschnittsjugendlichen, der auch weiblich sein kann. Hier kann ich den Ärger dieser Feministin nachvollziehen.

Doch es bleibt dabei: Das generische Maskulinum ist zwar nicht unproblematisch, aber es gibt keine sinnvollere Alternative.

Nur eine Abschaffung der weiblichen Formen könnte das Problem der fehlenden Symmetrie lösen.

Gismatis

--
www.subitas.ch

Feministin heult wegen generischem Maskulinum rum

Manifold ⌂, Thursday, 16.12.2010, 13:39 (vor 5509 Tagen) @ Gismatis

Der Satz müsste bei konsequenter Verwendung des generischen Maskulinums
lauten: «Außerdem ist er bereits Arbeitnehmer und wohnt mit seinem Freund
zusammen.>

Äh? Es ist ja klar, dass es seine Freundin ist, also ist das generische Maskulinum hier nicht nötig.

Aber korrigiere mich, ich bin kein Sprachwissenschaftler

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Feministin heult wegen generischem Maskulinum rum

Sam, Thursday, 16.12.2010, 18:49 (vor 5509 Tagen) @ Manifold

Äh? Es ist ja klar, dass es seine Freundin ist, also ist das generische
Maskulinum hier nicht nötig.

Aber korrigiere mich, ich bin kein Sprachwissenschaftler

Es geht darum, dass in dem Text vermutlich nicht explizit ein männlicher Jugendlicher beschrieben werden soll. Das generische Maskulinum passt ja auch zu EINEM weiblichEN JugendlichEN. Denn DER kann ja auch auf Popmusik stehen etc..
Irritierend ist dann aber "seiner Freundin", da hier rückwirkend der ein männliches Geschlecht des beschriebenen Jugendlichen impliziert wird. Neutraler wäre da eben "Partner".

Es sei denn 20 Minuten wollte uns hier mitteilen, dass es typisch für männliche Jugendliche ist, mit ihrer Freundin zusammen zu ziehen, und für weibliche Jugendliche ebenfalls (mit ihrer Freundin zusammenzuziehen). :P

Freundlicher Partnerin

Rainer ⌂, Thursday, 16.12.2010, 20:55 (vor 5509 Tagen) @ Sam

Neutraler wäre da eben "Partner".

Oder Partnerin.

Rainer;-)

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Mitgemeint

Potentieller Vergewaltiger, Thursday, 16.12.2010, 14:19 (vor 5509 Tagen) @ Manifold

so dass
automatisch Männer und Frauen mitgemeint sind.

Dieses "Mitgemeint" ist doch gerade das Problem der Feministen. Sie fassen das als Reduzierung des Weiblichen, als dessen Verdrängung aus den Gedanken auf. Das stimmt sogar. Wenn man von einem Kongress von "Ärzten" und nicht von "Ärztinnen und Ärzten" hört, wird man mit höherer Wahrscheinlichkeit nur männliche Ärzte visualisieren.

Ist das nicht ungerecht? Wie damit umgehen?

So:

Betrachtet man aber unter diesem Prinzip die Welt diesseits des imaginären Landes Egalia, befindet man sich auf einer Erde, auf welcher nahezu alles, was nicht von der Natur geschaffen wurde, vom Mann errichtet worden ist; "auf einer Erde, auf welcher seine Städte stehen und von welcher aus seine Visionen bereits das All bereisen", wie es schon in der Einleitung zu diesen Seiten richtig hieß. Demnach aber wäre jede auch noch so 'patriarchale Sprache' nicht nur nicht zu revidieren, sondern als geradezu legitim und goldrichtig anzusehen!

http://www.maskulist.de/BEGRIFFE/Beitrag-vom-05.03.2001/Sprach-Gewalt,eine-feministische-Tugend.

Gegenprobe

Sam, Thursday, 16.12.2010, 19:50 (vor 5509 Tagen) @ Manifold

Interessant wird es doch bei einem Gegenversuch. Wenn z.B. ein Betrieb explizit weibliche Beschäftige sucht, dann reicht es aus zu schreiben "Wir suchen neue Mitarbeiterinnen".

Sucht der Betrieb aber explizit männliche Verstärkung, reicht es dann aus zu schreiben "Wir suchen neue Mitarbeiter"? Doch wohl nicht, denn da würden sich dann auch munter "mitgemeinte" Frauen bewerben, und Feministinnen vermutlich allen vorran. ;)

Gegenprobe

Explizit Männlich, Thursday, 16.12.2010, 19:57 (vor 5509 Tagen) @ Sam

Sucht der Betrieb aber explizit männliche Verstärkung, reicht es dann
aus zu schreiben "Wir suchen neue Mitarbeiter"? Doch wohl nicht, denn da
würden sich dann auch munter "mitgemeinte" Frauen bewerben, und
Feministinnen vermutlich allen vorran. ;)

In einem Betrieb? Aber nur, wenn Kaffeemaschinen- und Laberkoeffizient passen. Das ist mehr im öffentlichen Dienst der Fall

Gegenprobe

Sam, Thursday, 16.12.2010, 20:07 (vor 5509 Tagen) @ Explizit Männlich

In einem Betrieb? Aber nur, wenn Kaffeemaschinen- und Laberkoeffizient
passen. Das ist mehr im öffentlichen Dienst der Fall

Dann meinetwegen Thekenkräfte für die Poolbar in einem Club auf Ibiza... Es geht mir hier um das sprachliche Prinzip

Das Binnen-I ist die Erektion mitten im Wort

Schland, LandSchland, Thursday, 16.12.2010, 20:29 (vor 5509 Tagen) @ Manifold

- kein Text -

Ob das FeministInnen verstehen? (k/T)

Potentieller Vergewaltiger, Thursday, 16.12.2010, 22:10 (vor 5508 Tagen) @ Schland

- kein Text -

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