Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mutti v.d.L. - derer und deren Mitarbeiter Faulheit!

Michi @, Bayern, Thursday, 16.12.2010, 08:21 (vor 5509 Tagen)

http://wirtschaft.t-online.de/langzeitarbeitslose-erhalten-zu-wenig-hilfe/id_43751338/index

Studie: Zu wenig Hilfe für Langzeitarbeitslose
15.12.2010, 12:48 Uhr | dpa

Viele Langzeitarbeitslose in Deutschland haben kaum Chancen auf einen regulären Job. Eine Studie zeigt nun, dass schwer vermittelbare Hartz-IV-Empfänger bei der Jobsuche nicht mit derselben engagierten Unterstützung der Jobcenter rechnen können wie Arbeitslose mit besseren Arbeitsmarkt-Chancen. Langzeitarbeitslose mit vielschichtigen Problemen würden weitaus seltener zu Beratungsgesprächen eingeladen als andere Jobsucher. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit hatte dazu 400 Jobvermittler und Fallmanager in Arbeitsagenturen und Jobcenter befragt.

Da hat sich Mutti v.d.L. aber ein mächtiges Eigentor geschossen. Ihre eigenen Mitarbeiter dokumentieren jetzt, dass keine Bereitschaft besteht, sich ausreichend um Langzeitarbeitslose zu kümmern. Tja, dann ist nichts mehr mit der Dekadenz ala Analgeneral & Kackewühler, sondern Faulheit ala v.d.L., Mitarbeiter & Co.! Also ARGE und BAfA auflösen und verdampfen! Ein riesen Kostenblock weniger...private Headhunter besorgen den Rest!

Michi
Excalibur
GWG-Jäger

Mutti v.d.L. - derer und deren Mitarbeiter Faulheit!

Sachse, Thursday, 16.12.2010, 11:14 (vor 5509 Tagen) @ Michi

Ein riesen Kostenblock weniger...private Headhunter besorgen den Rest!

Naja, ob die es besser machen ist fraglich. Heute picken die sich ja auch die Rosinen, sprich die vermittelbaren, raus um Vermittlungsscheine einzulösen. Schönes Geschäft.

Aber, die ganze Sache zeigt doch, und das haben die Damen und Herren von den Arbeitsagenturen erkannt, dass gar keine Arbeitsplätze vorhanden sind. Was nützt es, wenn über deren "Vermittlung" hunderte Bewerbungen bei Einzelnen Arbeitsangeboten ausgelöst werden. Nur um die "Faulen" zu beschäftigen ? Auch durch Bewerbungen entstehen Kosten, die bei diesen meistens sinnlosen Bewerbungen eingespart werden können.

Arbeitsagenturen umwandeln: in einen öffentlichen Arbeitgeber, es gibt soviel Notwendiges, was keinen Profit abwerfen kann, da könnten schon ein paar hunderttausend Arbeitsplätze entstehen.
Das Geld dafür?? Das ist doch vorhanden. Wieviel kostet ein Arbeitsloser heute? Was er ausgezahlt bekommt, plus Verwaltungskosten, plus Arztkosten(es gibt viele, die mangels Arbeit in Depri verfallen)plus bestimmzt noch einige Folgekosten

Mutti v.d.L. - derer und deren Mitarbeiter Faulheit!

t @, Thursday, 16.12.2010, 13:16 (vor 5509 Tagen) @ Sachse

Arbeitsagenturen umwandeln: in einen öffentlichen Arbeitgeber, es gibt
soviel Notwendiges, was keinen Profit abwerfen kann, da könnten schon ein
paar hunderttausend Arbeitsplätze entstehen.
Das Geld dafür?? Das ist doch vorhanden. Wieviel kostet ein Arbeitsloser
heute? Was er ausgezahlt bekommt, plus Verwaltungskosten, plus
Arztkosten(es gibt viele, die mangels Arbeit in Depri verfallen)plus
bestimmzt noch einige Folgekosten

Da ist es auch mal interessant hin und wieder mit älteren Menschen in 1Euro Jobs zu reden. Es ist keinesfalls so, dass diese nicht Arbeiten wollen. Nur die Strukturen in die diese Jobs eingebettet sind, die sind natürlich zum kotzen, da könnte man mit politischem Willen bestimmt etwas machen.

Aber vermutlich ist es genau so wie Goerge Carlin das so trefflich beschrieben hat. Diese Leute sind, um den anderen eine Heidenangst einzujagen, damit diese schön beschäftigt sind und nicht auf die Idee kommen die an den Spitzen beim Bankraub zu behindern

Mutti v.d.L. - derer und deren Mitarbeiter Faulheit!

Sachse, Thursday, 16.12.2010, 14:14 (vor 5509 Tagen) @ t

Diese Ein Euro Job ist der größte Dreck, der gemacht wird.
Nein, richtige Arbeitsplätze, sicher nicht die Bestbezahlten, aber mehr als Harz4. es gäbe so viele Aufgaben, wo diese eingerichtet werden könnten.

Arbeiten wollen viele der Harz4 Bezieher. Sonst gäbe es nicht hunderte Bewerbungen auf freie Stellen.
Sonst gäbe es das nicht, dass es Ältere gibt, die würden sogar ohne Entlohnung arbeiten, Ehrenamt und so. Hauptsache wieder eine Aufgabe.

Aber selbst das verhindert die Harz-Gesetzgebung.
Macht einer ehrenamtlich mehr als ein paar Stunden ist das Harz4 Geld in Gefahr!

Was spräche dagegen, dass städtische Arbeiter die Grünanlagen pflegen ?

Weil das teurer als eine Firma ist ??

Blödsinn, die Kosten für die Arbeitslosen müssen miteinbezogen werden, dann kann man mehr Leute beschäftigen als die entsprechenden Firmen das tun

Mutti v.d.L. - derer und deren Mitarbeiter Faulheit!

Borat Sagdijev, Thursday, 16.12.2010, 18:13 (vor 5509 Tagen) @ Sachse

Was spräche dagegen, dass städtische Arbeiter die Grünanlagen pflegen
?

Qualität?
Der Bürger will ja für sein Geld (Steuern) eine Gegenleistung, aber keine Argumente wenn es doch nicht so schnell und toll geht dass ja damit arme Opfer dieser Gesellschaft beschäftigt werden und sich noch Schuldig fühlen.

Und da haben wir den Kern der Problematik:

Es gibt deswegen so viele Arbeitslose, H4er und Frührentner weil sich diese den Anforderungen der Gesellschaft nicht stellen, sondern diese lieber mit Staatssegen ausbeuten

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Mutti v.d.L. - derer und deren Mitarbeiter Faulheit!

Sachse, Thursday, 16.12.2010, 20:30 (vor 5509 Tagen) @ Borat Sagdijev

Es gibt deswegen so viele Arbeitslose, H4er und Frührentner weil sich
diese den Anforderungen der Gesellschaft nicht stellen, sondern diese
lieber mit Staatssegen ausbeuten

Das ist überwiegend falsch.
Es gibt so viele... weil es zu wenig Arbeitsplätze gibt.
Es gibt so viele H4, weil mittlerweile ALG2 ein Einwanderungsgrund ist!

Frührentner, ja es gab eine Verrentungspraxis die die Älteren zugunsten der Arbeitslosenstatistik in Rente schickte.

Frühverrentung heute, da muss schon schwerwiegendes Gesundheitliches vorliegen.

Nichts für ungut, aber ein bisschen Menschlichkeit gehört dazu und gehörte immer dazu

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