Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Das ist der Punkt!

Pööhser Frauenfeind, Wednesday, 15.12.2010, 21:45 (vor 5509 Tagen) @ DschinDschin

Dort wird gerade eine Frage angesprochen, die für die
Männerrechtsbewegung essentiell ist: taugt die alte Männerrolle noch.

Nein.

Das patriarchale Modell sieht so aus: Der Mann ist für das
wirtschaftliche Wohlergehen seiner Frau und seiner Kinder verantwortlich,
er allein.

Und Feminnisten tun alles, um dieses System aufrecht zu erhalten. Veränderte Umstände, doch das Prinzip bleibt das gleiche. Doch dieses Prinzip wird scheitern. All die Frauenbevorzugung wird an ihr Ende gelangen, wenn Männer einfach nicht mehr zhlen können. Ein selbstzerstörerisches Prinzip.

Menschen verlangen nach einfachen Feindbildern. Feminismus zieht Grenzen, ist desintegrativ, verleumdet, diffamiert, bildet Fronten. Der (heterosexuelle Mann, weiss) wird als übermächtiger Feind imaginiert. Wie praktisch und simpel, kann er doch so einfach identifiziert werden. Der homosexuelle Mann ist nur deshalb kein Feind, weil Feminismus Heterosexualität als Unterdrückungsinstrument identifiziert hat, was Schwule ausschliesst. Schwule Männer sind als Mitstreiter willkommen, aber eigentzlich irrelevant.

Der Blogger von In Malafide kritisiert und verdammt diese Haltung als
zutiefst männerfeindlich, weil sie Männer instrumentalisiert, benutzt
für das Wohlergehen von Frauen. Diese Haltung sei wie der Feminismus rein
gynozentrisch, eine Meinung, welche ich teile.

Welche Meinung ??

Ein Gastautor von The thinking Housewife weist darauf hin, dass wir in
einer atomisierten Gesellschaft leben, einer Gesellschaft in welcher der
alte Wertekanon, welcher Mann und Frau, Männer und Frauen bindet, nicht
mehr gilt. In einer solchen Gesellschaft ist es sinnlos, Männern
irgendwelche Pflichten gegenüber Frauen einzureden. In einer solchen
Gesellschaft sei den Übernahme von Pflichten ein freiwilliger Akt, der
zeitlich beschränkt vertraglich untermauert werden kann. Wo es keine
allgemeine Moral gibt, gibt es auch keinen Verstoß dagegen. Die
Männerrechtsbewegung könne in einer solchen Umgebung nur Männer raten,
vorsichtig mit Bindungen zu sein, da es nicht sicher sei, dass die
Gegenseite auch zu ihren Verpflichtungen stehe.

Tja, wahr.

Dieser Punkt ist essentiell.

Es gibt kein Zurück! Der alte Vertrag zwischen Männern und Frauen ist
gekündigt! Es gibt keine allgemeine Moral mehr. Es gibt, von Rudimenten
abgesehen, keine verbindlichen Regeln mehr, was das Verhältnis von Mann
und Frau betreffen. Jedes Paar muss seine Regeln neu aushandeln.

Was heisst das konkret ? Dem Recht der Frau auf Abtreibung muss ein äquivalentes Recht auf Ablehnung der Vaterschhaft gegenüberstehen. Nebst ein paar Dutzend weiteren Forderungen. Get real !!

PF


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