Das ist der Punkt!
Es gibt einen wunderbaren englischsprachigen Blog: In Malafide (in schlechtem Glauben). In Malafide
Dort wird gerade eine Frage angesprochen, die für die Männerrechtsbewegung essentiell ist: taugt die alte Männerrolle noch.
Das patriarchale Modell sieht so aus: Der Mann ist für das wirtschaftliche Wohlergehen seiner Frau und seiner Kinder verantwortlich, er allein. Der Mann vertritt die Familie nach außen, ganz extrem, er haftet sogar für die Verfehlungen der Seinen strafrechtlich. Das gilt noch heute, sperrt man doch bei Familien, welche ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen, die Männer ein, nicht die Frauen. Die Frau hat im Haushalt die Schlüsselgewalt, d.h. in den eigenen vier Wänden bestimmt die Frau. Das Verhältnis von Mann und Frau und zwischen Männern und Frauen ist durch einen Kanon von Rechten, vor allem aber von Pflichten bestimmt, deren Nichteinhaltung zur gesellschaftlichen Ächtung führt.
Eine Bloggerin The thinking Housewifewirft der Männerrechtsbewegung vor, genau wie der Feminismus, die Familie zu schwächen und verwirft daher die Männerrechtsbewegung.
Der Blogger von In Malafide kritisiert und verdammt diese Haltung als zutiefst männerfeindlich, weil sie Männer instrumentalisiert, benutzt für das Wohlergehen von Frauen. Diese Haltung sei wie der Feminismus rein gynozentrisch, eine Meinung, welche ich teile.
Ein Gastautor von The thinking Housewife weist darauf hin, dass wir in einer atomisierten Gesellschaft leben, einer Gesellschaft in welcher der alte Wertekanon, welcher Mann und Frau, Männer und Frauen bindet, nicht mehr gilt. In einer solchen Gesellschaft ist es sinnlos, Männern irgendwelche Pflichten gegenüber Frauen einzureden. In einer solchen Gesellschaft sei den Übernahme von Pflichten ein freiwilliger Akt, der zeitlich beschränkt vertraglich untermauert werden kann. Wo es keine allgemeine Moral gibt, gibt es auch keinen Verstoß dagegen. Die Männerrechtsbewegung könne in einer solchen Umgebung nur Männer raten, vorsichtig mit Bindungen zu sein, da es nicht sicher sei, dass die Gegenseite auch zu ihren Verpflichtungen stehe.
Dieser Punkt ist essentiell.
Es gibt kein Zurück! Der alte Vertrag zwischen Männern und Frauen ist gekündigt! Es gibt keine allgemeine Moral mehr. Es gibt, von Rudimenten abgesehen, keine verbindlichen Regeln mehr, was das Verhältnis von Mann und Frau betreffen. Jedes Paar muss seine Regeln neu aushandeln.
Darum ist auch das Vorgehen der Schweden gegen Assange lächerlich.
In einer alten Zeit mag es im Bürgertum als unmoralisch gegolten haben, mit mehreren Frauen nacheinander unverbindlich Sex zu haben. Bei den Armen und dem Adel galt das natürlich nicht! Eine adlige Dame am Hofe des 14. Louis, die einen Grafen in ihr Bett gezogen hat, wäre der Verachtung anheim gefallen, hätte sie sich lauthals über dessen Tête a Tête mit einer anderen adligen Dame am Folgetag beschwert hätte. Was mich zu der These bringt, das Feministinnen spießige Bürgersfrauen sind. Die alten Jungfern, die alten Betschwestern, die überall nur Schmutz sehen. Es ist aber der Schmutz ihrer eigenen Phantasie.
Die Gesetze versuchen krampfhaft etwas aufrecht zu erhalten, was die öffentliche Moral schon lange nicht mehr her gibt, z.B. die Fürsorge für die Frau mit Kindern. Das es die Frau ist, die nicht mehr bereit ist, den Teil der Abmachung einzuhalten, den die alte Moral Ihr, letztlich zu ihrem Schutz, auferlegt, wird vergessen. Und aus einer Liebestat (ich versorge Dich, weil Du mein Kind trägst) wird ein Gewaltakt (der Staat plündert den Mann aus).
Darum muss man Männer warnen, Verpflichtungen einzugehen, bei denen die Gegenleistung in das Ermessen einer Partei gestellt ist, nämlich der Frau.
Deutschland ist keine Familie und Baden-Württemberg kein Geschlechterverband. Es sind Massenveranstaltungen, verwaltet und organisiert durch eine Bürokratie. Wir schulden einander nichts, was über gesetzliche Normen oder vertragliche Bindungen hinausgeht. Das muss sich jeder Mann klar machen.
Die Ehe hat einen Ruf, der ihr nicht zukommt.
So tun als ob, das ist es. Ein Zeremoniell ohne Inhalt. Die Braut trägt weiß, obwohl sie keine Jungfrau ist. Man verspricht sich vor Gott Treue bis in den Tod, hat aber einen Vertrag ohne jede Bindekraft, der aus Langeweile gekündigt werden kann. Der Arsch ist nur, wer fleißig arbeitet und Bares in die Beziehung investiert. Gewonnen hat, wer am anderen parasitiert, also die Frau.
Einen Vertrag, der das Geschäft nicht absichert, zu dessen Zweck er abgeschlossen wurde, ist mehr als schädlich. Es ist ein Damoklesschwert über dem Haupte dessen, der so dumm war, so einen Mist abzuschließen.
Die Ehe hat nur den Zweck, dem Staat Transferleistungen vom Halse zu halten.
Männer seit gewarnt.
DschinDschin
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Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.
Das ist der Punkt!
Ja, so ist es.
Der femizentrische Staat funktioniert nur solange, solange wie Männer ihre alten Pflichten Staat, Frauen, Kindern gegenüber erfüllen.
Wohingegen eben dieser Staat Frauen "befreit": von ihren alten Pflichten Männern und Kindern gegenüber.
Für Frauen: die alten Privilegien plus neue Privilegien minus ihrer alten Pflichten.
Für Männer: die alten Pflichten plus neue Diskriminierungen minus die alten Privilegien.
Die Rechnung geht nur solange auf, solange sich Männer für dumm verkaufen und ausbeuten lassen, frauendienlich ausbeuten lassen, staatsdienlich ausbeuten lassen.
Gewährte man Männern gleiche Rechte, verlangte man von Frauen gleiche Pflichten, das System des femizentrischen Staates, der um Frauenwohl, Fraueninteressen tanzt wie um's Goldene Kalb, es bräche zusammen.
Das tut es sowieso, denn es ist nicht nachhaltig finanzierbar, auch mit weiter verschärfter Belastung/Ausbeutung der Männer nicht.
Also kann man es ruhig stoßen, das Unvermeidliche beschleunigen, die Leidenszeit verkürzen, denn es wird fallen.
Stoßen, indem man sich als Mann ganz egoistisch gegen diese Ausbeutung durch ein System, eine Kultur wehrt, die Männern wenig mehr als Verachtung entgegenbringen., Verweigerung durch Schließen der Haupteinfallstore der Ausbeutung, sich also Vaterschaft und Ehe verweigert, private Vorsorge dort, wo der femizentrische Staat als Verbündeter der Frau Männer im Stich lässt, keine Geschlechtergerechtigkeit schafft, sondern nur noch frauendienliche "Gerechtigkeit", Klientelpolitik für Frauen, die Männer ertragen sollen, klaglos, desinformiert, hineinbeschämt in die Rolle einer Funktionsdrohne der weiblichen Selbstverwirklichung, in's Schweigen beschämt durch geschichtsklitternde Propaganda, durch gefälschte, falsch interpretierte Statistiken.
Männer müssen egoistischer werden!
Warum sollen sie sich verkrümmen, sich anstrengen für den Erhalt einer Zivilisation, die sie verachtet, Weiblichkeit vergötzt, Männlichkeit verachtet?
In malafide, aber guten Gewissens
Das ist der Punkt!
Dort wird gerade eine Frage angesprochen, die für die
Männerrechtsbewegung essentiell ist: taugt die alte Männerrolle noch.
Nein.
Das patriarchale Modell sieht so aus: Der Mann ist für das
wirtschaftliche Wohlergehen seiner Frau und seiner Kinder verantwortlich,
er allein.
Und Feminnisten tun alles, um dieses System aufrecht zu erhalten. Veränderte Umstände, doch das Prinzip bleibt das gleiche. Doch dieses Prinzip wird scheitern. All die Frauenbevorzugung wird an ihr Ende gelangen, wenn Männer einfach nicht mehr zhlen können. Ein selbstzerstörerisches Prinzip.
Menschen verlangen nach einfachen Feindbildern. Feminismus zieht Grenzen, ist desintegrativ, verleumdet, diffamiert, bildet Fronten. Der (heterosexuelle Mann, weiss) wird als übermächtiger Feind imaginiert. Wie praktisch und simpel, kann er doch so einfach identifiziert werden. Der homosexuelle Mann ist nur deshalb kein Feind, weil Feminismus Heterosexualität als Unterdrückungsinstrument identifiziert hat, was Schwule ausschliesst. Schwule Männer sind als Mitstreiter willkommen, aber eigentzlich irrelevant.
Der Blogger von In Malafide kritisiert und verdammt diese Haltung als
zutiefst männerfeindlich, weil sie Männer instrumentalisiert, benutzt
für das Wohlergehen von Frauen. Diese Haltung sei wie der Feminismus rein
gynozentrisch, eine Meinung, welche ich teile.
Welche Meinung ??
Ein Gastautor von The thinking Housewife weist darauf hin, dass wir in
einer atomisierten Gesellschaft leben, einer Gesellschaft in welcher der
alte Wertekanon, welcher Mann und Frau, Männer und Frauen bindet, nicht
mehr gilt. In einer solchen Gesellschaft ist es sinnlos, Männern
irgendwelche Pflichten gegenüber Frauen einzureden. In einer solchen
Gesellschaft sei den Übernahme von Pflichten ein freiwilliger Akt, der
zeitlich beschränkt vertraglich untermauert werden kann. Wo es keine
allgemeine Moral gibt, gibt es auch keinen Verstoß dagegen. Die
Männerrechtsbewegung könne in einer solchen Umgebung nur Männer raten,
vorsichtig mit Bindungen zu sein, da es nicht sicher sei, dass die
Gegenseite auch zu ihren Verpflichtungen stehe.
Tja, wahr.
Dieser Punkt ist essentiell.
Es gibt kein Zurück! Der alte Vertrag zwischen Männern und Frauen ist
gekündigt! Es gibt keine allgemeine Moral mehr. Es gibt, von Rudimenten
abgesehen, keine verbindlichen Regeln mehr, was das Verhältnis von Mann
und Frau betreffen. Jedes Paar muss seine Regeln neu aushandeln.
Was heisst das konkret ? Dem Recht der Frau auf Abtreibung muss ein äquivalentes Recht auf Ablehnung der Vaterschhaft gegenüberstehen. Nebst ein paar Dutzend weiteren Forderungen. Get real !!
PF
Das ist der Punkt!
Es gibt einen wunderbaren englischsprachigen Blog: In Malafide (in
schlechtem Glauben). In Malafide
Ehe macht frei! 