Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Die Mädels heulen schon" – Resonanz auf Antifeministen wächst

Romeo, Wednesday, 15.12.2010, 20:06 (vor 5510 Tagen)

Es gibt immer mehr Resonanz auf uns. Aktuell:
http://www.bszonline.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2067:die-maedels-heulen-schon&catid=...

Der vielleicht schönste Absatz:

Der Anti-Feminismus reagiert auf Frauenbewegungen, heute wie zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Der 1912 gegründete Antifeministische Bund sah in der Frauenbewegung nicht nur die Bedrohung herrschender Männlichkeit, sondern auch eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft. Der gegenwärtige Anti-Feminismus geht von einer männlich geprägten Vorstellung von Gleichberechtigung aus. Aber nicht die Vorstellung, dass die Frau zurück an den Herd gehöre, ist eine Forderung der „Männerrechtler“, im Gegenteil: Die moderne Hausfrau wird als Parasit des Mannes angesehen. Die Frau soll ihr Geld schon selber verdienen, die Versorgungsarbeit und die Doppelbelastung von Beruf und Kindern wird abgewertet. Der Mann soll die Macht behalten, aber nicht mehr Hauptversorger sein. Die Macht ist den Anti-FeministInnen besonders wichtig. Der FemokratieBlog sieht zu viel Frauenförderung und Herrschaft bereits an die Frauen verloren. Der Staat sei zu sehr von Frauen beeinflusst, die Männer per se diskriminieren, da Frauen generell zu Ungunsten der Männer entscheiden würden. So bleibt Gleichberechtigung eine Utopie, wenn weiterhin Unterschiede zwischen den Geschlechtern und nicht zwischen Meinungen und Strömungen gemacht werden.

Schön, dass sie wenigstens kapiert haben, dass wir die Frau nicht wieder zurück an den Herd zwingen wollen. Aber wie man's macht, irgendwie ist das Gegenteil auch wieder nicht recht ...


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