Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

SPON: "2010 war ein Frauenjahr"

Müller ⌂, Wednesday, 15.12.2010, 19:18 (vor 5510 Tagen)

Während man geschlechterpolitische Ereignisse, wie das Antifeminismustreffen 2010 in der Schweiz auch bei SPON lieber gleich komplett totschweigt, wird also 2010 als "Frauenjahr" zurechtfabuliert.

Der Autorin Anne Haeming ist es dabei nicht zu dumm, die Feminismusdebatte "den Frauen" zuzuordnen und diese als weiteres Indiz für das "Jahr der Frauen" zu werten. Was allein schon dafür spricht, dass sie die Debatte entweder nicht verfolgt oder nicht verstanden hat.

2010, Frau Haeming, war eindeutig ein "Jahr der Männer", wenn Sie es schon unbedingt einseitig einem Geschlecht zuordnen möchten, und erst recht eines der Maskulisten. Im Folgenden ein Auszug einer Chronologie der Ereignisse, zusammengefasst von und auf dem Blog von Arne Hoffmann:

--------------------------------------------------------------

11. Oktober 2010
Auf den Seiten dieses Blogs gelangt der Bundestagsantrag "Für eine moderne Gleichstellungspolitik – Perspektiven für Jungen und Männer erweitern" an die Öffentlichkeit (...)

12. Oktober 2010
Die taz überschreibt einen Artikel über diesen Antrag mit "Neue Männerpolitik braucht das Land". Gleichzeitig erklärt der Gewaltforscher Hans-Joachim Lenz in einem feministischen Blog der Heinrich-Böll-Stiftung, die Empörung über Männerrechtler entbehre nicht einer gewissen Heuchelei: "Erst ihre stärkere strategisch-öffentliche Präsenz führt dazu, dass sich Männer im Umfeld der Grünen nun trauen, ebenfalls öffentlich mit ihren Emanzipationsforderungen in Erscheinung zu treten." Allerdings falle bei Männern aus dem linken Milieu auf, "dass sie sich tendenziell entschuldigen, ein Mann zu sein".

18. Oktober 2010
Der ORF berichtet über eine österreichische Studie, der zufolge Gewalt gegen Väter zunehme.

ca. 24.-27. Oktober 2010
Feministische Vandalen beschmieren Häuser des Schweizer Ortes Uitikon und kündigen mehrfach Gewaltakte gegen das dort angekündigte Erste Internationale Antifeminismustreffen an.

29. Oktober 2010
Zehn Jahre nach dem staatlich geförderten Frauengesundheitsbericht wird ein privat finanzierter Männergesundheitsbericht vorgelegt.

30. Oktober 2010
Das Erste Internationale Antifeminismustreffen findet trotz der Gewaltdrohungen statt, wird Berichten der Teilnehmer zufolge zu einem großen Erfolg und führt zu einer breiten Berichterstattung in den Medien.

3. November 2010
Das Magazin "Kulturzeit" auf 3sat thematisiert die hohen Zahlen männlicher Opfer von häuslicher Gewalt (8000 allein in Berlin im vergangenen Jahr), die von der Politik komplett ignoriert werden.

4. November 2010
Die "Tagesthemen" berichten, dass die Diskriminierung männlicher Gewaltopfer keine Seltenheit sei.

5. November 2010
Das profeministische "Bundesforum Männer" wird gegründet, zu dessen Mitgliedern auch ideologisierte Skandalvereine wie "Dissens" gehören .(...)

(...)

(...)

(...)

11. November 2010
Die Arbeitsgemeinschaft der Männerarbeit in der EKD fordert die SPD auf, den männerfeindlichen Inhalt ihres Grundsatzprogramms zu tilgen.

(...)

13. November 2010
(...) legt der Männerforscher Peter Döge eine Studie zur häuslichen Gewalt vor, die auf die hohe Rate männlicher Opfer hinweist. Damit zerbirst endgültig ein weiterer Mythos – diesmal der von der friedfertigen Frau, dem Täter Mann und der häuslichen Gewalt als Erscheinungsform des "Patriarchats". (...)

--------------------------------------------------------------

In Gänze lesenswert: http://arnehoffmann.blogspot.com/2010/11/funf-wochen-im-herbst.html

--
www.geloeschtekommentare.blogspot.de
www.twitter.com/Maskulisten
www.facebook.com/Maskulisten
www.youtube.de/user/Maskulisten

Mensch Müller! So müssen Beiträge aussehen! Müller, find ich wieder gut. ;-)

t @, Wednesday, 15.12.2010, 19:44 (vor 5510 Tagen) @ Müller

- kein Text -

Müller! find ich gut. Mit Spiegel-Link NOCH besser! ;-)

Oliver, Wednesday, 15.12.2010, 20:06 (vor 5510 Tagen) @ t

Anne Haeming
[image]
Anne Haeming, geb. 1978, ist Volontärin bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Sie ist promovierte Anglistin und hat Literatur-, Politik- und Medienwissenschaften in Konstanz und Toronto studiert. Ihr Schwerpunkt ist Kultur- und Medienjournalismus, sie hat unter anderem für die taz, den Tagesspiegel und fluter geschrieben
http://www.bpb.de/themen/Z4MS3E,0,Korrespondent_in_national_befreiter_Zone.html

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

*Daumen hoch*, saubere Arbeit (owT)

Egal, Wednesday, 15.12.2010, 22:11 (vor 5510 Tagen) @ Müller

- kein Text -

Frauen 10-mal öfter.......... Google-Battle

Oliver, Wednesday, 15.12.2010, 22:43 (vor 5510 Tagen) @ Müller

Link zum Thema

Müller ⌂, Wednesday, 15.12.2010, 23:31 (vor 5510 Tagen) @ Müller

Kommentarfreischaltung: Das wird mittlerweile immer "Welt"fremder beim SPON

Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Thursday, 16.12.2010, 00:00 (vor 5510 Tagen) @ Müller

Mein Kommentar wurde selbstverständlich nicht freigeschaltet

Kenne ich; bin ja auch megabrutal und sonstwas patriarchalisch rechts im Ausdruck. Mittlerweile lächele ich nur noch darüber, denn mir wird immer klarer, dass es oft die Redakteusen selbst sind, die da Hand anlegen: sprich zensieren. Nicht wahr Frau Meredith H.?

Völlig sinnbefreit sind solche Zensorinnen und Helferleins, wenn man Fakten sachlich präsentiert aber Spiegeline lediglich Kommentare freischaltet, die lediglich unter die Gürtellinie gehen sollen. Für mich ein Angstreflex.

Tja, dass mögen wohl letzte Abwehrzuckungen einer Truppe sein, die zum erstenmal mit echter, recherchierter und fundiert belegbarer Gegenwehr zu tun hat, die sie vorher nicht kannte. Und Unterstellungen, dümmliche Provokationen und selten einseitige Unterstellungen immer mehr hinnimmt, weil es der eigenen Ideologie entspricht.

Allerdings, zur kleinen Ehrenrettung: Ich kenne eine Menge Journalistinnen -und die sind nicht alle so. Mittlerweile verspotten sie intern (und noch hinter vorgehaltener Hand) ihre Kolleginnen und teilweise pudeligen Kollegen.

"Der Spiegel" war mal ein gutes Magazin, so vor rund 30 Jahren ...
Schade drum?

--
Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin
zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)

Falsch

SpiegelAdvokat, Thursday, 16.12.2010, 00:31 (vor 5510 Tagen) @ Leser

Es gibt im gesamten neuen Deutschland kein Magazin oder Online-Auftritt eines Magazins, welches so viele Meinungen durchlässt wie der Spiegel-Online. Weder Focus, Zeit, Faz und schon gar nicht Süddeutsche oder Frankfurter Rundschau

Dein nicht richtig muss nicht falsch sein!

Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Thursday, 16.12.2010, 01:28 (vor 5510 Tagen) @ SpiegelAdvokat

Es gibt im gesamten neuen Deutschland kein Magazin oder Online-Auftritt
eines Magazins, welches so viele Meinungen durchlässt wie der
Spiegel-Online. Weder Focus, Zeit, Faz und schon gar nicht Süddeutsche
oder Frankfurter Rundschau

Nun denn, deine Meinung. Allerdings sprechen andere Erfahrungen nicht dafür, was du schreibst. Selbst wenn andere zurecht zitierte Magazine imho nicht den Maßstab bilden sollten.

Also richtig, denn ich weiß um u.a. nicht nur um meine Kommentare

powered by my little forum