Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Gesetzgebung Sorgerecht

Gerd295 @, Tuesday, 14.12.2010, 19:07 (vor 5511 Tagen)

Ich versuche den aktuellen Stand zur neuen Gesetzgebung im Sorgerecht auf einer Facebookseite zu sammeln. Interessierte können sich unter
http://www.facebook.com/pages/Sorgerecht/174941139191055?v=wall
informieren

Gesetzgebung Sorgerecht

Michael, Tuesday, 14.12.2010, 20:15 (vor 5511 Tagen) @ Gerd295

Hallo Gerd,

hier mal eine interessante Aussage zum "Sorgerecht" etc. von und für Väter von einem Mitglied des Deutschen Bundestages (Frau Christel Humme):

"Ich persönlich bin dafür, dass Väter, die sich zu ihrer Vaterschaft bekennen und sich über die finanzielle Unterstützung fürsorglich mit Liebe und Verantwortung um ihr Kind kümmern, selbstverständlich auch das Recht dazu haben sollen."
(http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-575-37673--f271928.html#questions)

Heißt konkret: Väter dürfe Ihre Liebe durch Zahlung von Unterhalt zeigen... ansonsten zu gut deutsch: Klappe halten und verpissen.

Gruss

Gesetzgebung Sorgerecht

Gerd295 @, Tuesday, 14.12.2010, 20:42 (vor 5511 Tagen) @ Michael

Heißt konkret: Väter dürfe Ihre Liebe durch Zahlung von Unterhalt
zeigen... ansonsten zu gut deutsch: Klappe halten und verpissen.

Ja, das zeigt ja auch das Standard-Antwortpapier der SPD zum Gesetzgebungsprozess im Sorgerecht.
Die Haltung der Bundes-SPD ist erkennbar in allen Aspekten des Sorgerechtes schlicht und einfach Männerfeindlich. Grundsätzlich und absolut.
http://www.facebook.com/pages/Sorgerecht/174941139191055?v=app_2373072738#!/topic.php?uid=174941139191055&topic=249

Allerdings gibt es auch in der SPD Widerstand dagegen mit Initiative zur Gleichberechtigung wie man in der FTD Meldung zum Thema Sachsen-Initiative sieht.
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:familienpolitik-sachsen-will-ledige-vaeter-staerken/50203486.html

Und zum Abschluß ihres Postings auf Abgeordnetenwatch erwähnt Frau Humme natürlich wieder das Kindeswohl.
Aber auch zu diesem Thema bezieht das Bundesverfassungsgericht einen ganz andere Meinung als Frau Humme.
Siehe: Bundesverfassungsgericht: Alleinsorgende Mütter entscheiden NICHT nach Kindeswohl
http://www.facebook.com/pages/Sorgerecht/174941139191055?v=app_2373072738#!/topic.php?uid=174941139191055&topic=264

Gesetzgebung Sorgerecht

Michael, Tuesday, 14.12.2010, 20:59 (vor 5511 Tagen) @ Gerd295

Hallo Gerd,

ich stimme Ihnen von und ganz zu.

Die Strömungen der SPD sind äußerst zweifelhaft. Das letzte mal, dass ein Teil der Bevölkerung der Art von einer Partei (da kann man mindestens auch noch die Grünen und auch die Linke zu zählen) behandelt ja sogar misshandelt wurde, war wohl in den unsäglichen 12 Jahren von 1933 bis 1945.

Man kann nur versuchen, die geistige Haltung dieser Politiker soweit wie möglich offen zu legen. Denn auch die haben einen "Wahlkreis".

Wenn die "Männer" innerhalb dieses / dieser Wahlkreise, dieser Parteien immer noch wählen, wenn bekannt wird, wie sie über Männer denken; was sie von ihnen erwarten und welchen Weg diese Parteien den Männern diktieren möchten (Samenspende; dann den Rest des Lebens Zahlsklave für Mammi und ihr Kinderglück), wage ich mal zu bezweifeln. Dann kommt die (un)freiwillige Samenspende und wenn die Männer dann immernoch nicht genügt Kinder zeugen wollen, die "exklusive" kinderlose Männersteuer. Kinderlose Frauen werden natürlich nicht besteuert, denn die können ja nichts dafür, das Männer nicht mehr zeugen wollen.

Gebetsmühlenartig müssen "wir" diese geistig verblendeten Menschenfeinde bloßstellen.

Gruss
Michael

Gesetzgebung Sorgerecht

Timothy, Tuesday, 14.12.2010, 21:12 (vor 5511 Tagen) @ Gerd295

Ja, das zeigt ja auch das Standard-Antwortpapier der SPD zum
Gesetzgebungsprozess im Sorgerecht.
Die Haltung der Bundes-SPD ist erkennbar in allen Aspekten des
Sorgerechtes schlicht und einfach Männerfeindlich. Grundsätzlich und
absolut.
http://www.facebook.com/pages/Sorgerecht/174941139191055?v=app_2373072738#!/topic.php?uid=174941139191055&topic=249

Faszinierend finde ich auch die Begründung gegen ein automatisches gemeinsames Sorgerecht, wie sehr die SPD um das wohlergehen der Frauen besorgt ist:

Ich bin der Überzeugung, dass eine solche Lösung beiden Seiten am ehesten Gerecht wird. Es ist auch problematisch, wenn die Mutter unmittelbar nach den Strapazen der Geburt ihren Widerspruch gegen ein sonst automatisch eintretendes gemeinsames Sorgerecht rechtswirksam äußern müsste.

--
"In dubio pro femina - Im Zweifel für die Frau"

Grunsatz westlicher Gesetzgebung und Rechtsauslegung

so viel zum Thema das Wohl des Kindes

Michael, Tuesday, 14.12.2010, 21:31 (vor 5511 Tagen) @ Timothy

Eine typische, feministische Verarsche ist dieser "Spruch"

1.: Mama (zukünftiger weise) hat mindestens 8 Monate zeit ihren "Widerspruch" vorzubereiten.

2.: es wäre ohne Probleme möglich, die Frist für einen solchen "Einspruch" auf 12 bis 24 Monate zu legen

3.: Wenn Mama also (nach feministischer Sicht ja dem Mann um Jahrtausende in der Entwicklung voraus) sich von einem Mann schängern läßt (Sie bestimmt die Verhütung, und nur sie) und erst nach der Geburt erkennen will, hopsa, das ist ja ein neutorisch alkholisierter Säufer, arbeitsscheu, gewaltätigig, kinderschänder und potientieller Vergewaltiger (nach feministischer sind das ja alle Männer ab 12 und über 140 Jahre), dann ist sie einfach selber schuld. Hätte sie mal keinen Sex gehabt oder die Pille nicht ausversehen vergessen, könnte sich immer noch die Pille danach oder abtreiben etc. machen. Nö ... wollte sie nicht. Also muss sie auch mit dem Erzeuger, also zukünftigen Papa leben. ganz einfach.

4.: (das Wichtigste) Was in allerwelt hat das doch so angepriesen "WOHL des KINDES" mit einem möglichen Wunsch der Mama zu tun, das Papa kein Sorgerecht bekommt?!

Noch Fragen? Frau / Herr ichbingegengemeinsamesorgevonanfangang SPD/GRÜNE/LINKE/CDU und sonstige Politiker?

(natürlich auch an alle FeministInnen die mitlesen und in der Lage sind diese 4 Punkte im Ganzen geistig zuverstehen)

Nicht Kindeswohl, sondern Kindesinteressen!

Wasserhund, Tuesday, 14.12.2010, 22:10 (vor 5511 Tagen) @ Michael

Der Begriff "Kindeswohl" ist undefiniert. Bewusst gewollt. Ermöglicht es doch so den unkontrollierten Zugriff des Staates auf die Kinder und die alleinige Inbesitznahme durch sogenannte Mütter, alleinig zu deren Wohle!

Die Änderung dieser Sichtweise bzw. die Schaffung einer klaren Definition für diesen oder beide Begriffe, wäre eine gesellschaftliche und juristische Zäsur, ganz sicher zu Ungunsten der sogenannten Mütter. Viele Sorgerechtsfälle würden im Nachhinein als Straf- und Schandtat der sogenannten Mütter und der Helferindustrie gebrandmarkt werden müssen. Es wäre aber ein Anfang im Sinne der Kinder. Undenkbar in dieser Gesellschaft, zu mächtig sind die Interessen der Helferindustrie! Die Kinder selbst spielen dabei eine untergeordnete Rolle

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