Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Mindestabstand

Rainer ⌂, Tuesday, 14.12.2010, 05:54 (vor 5511 Tagen)

Hallo

Man sollte sich im Krieg nicht der Mittel des Gegners bedienen.

Friedrich Nietzsche in "Jenseits von Gut und Böse" sagt das treffend:

"Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein."

Wenn man einen Feind erfolgreich bekämpfen will, muss man einen Mindestabstand zur Weltsicht des Feindes und seiner Methoden bewahren.

Rainer

--
[image]
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Mindestabstand

Flint ⌂, Tuesday, 14.12.2010, 09:12 (vor 5511 Tagen) @ Rainer
bearbeitet von Flint, Tuesday, 14.12.2010, 09:19

Man sollte sich im Krieg nicht der Mittel des Gegners bedienen.

Friedrich Nietzsche in "Jenseits von Gut und Böse" sagt das treffend:

"Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer
wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch
in dich hinein."

Wenn man einen Feind erfolgreich bekämpfen will, muss man einen
Mindestabstand zur Weltsicht des Feindes und seiner Methoden bewahren.

Dem füge ich noch hinzu: Hass ist eine grundlegende Falle. Man kann den Feind auch schlagen ohne ihn zu hassen.

Eine gesunde Wut sollte allerdings durchaus kultiviert und gepflegt werden.

Gruß
Flint

.

--
[image]
---
Der Maskulist
---
Familienpolitik

Motivation.. Mindestabstand

Zauberküchenmeister, Abort(nung), Tuesday, 14.12.2010, 13:28 (vor 5511 Tagen) @ Flint

Motivation, liebe Freunde in Spe!
Laßt es uns doch einfach eine gesunde und leidenschaftlich brennende Motivation nennen.
Klingt doch viel friedlicher, allerdings hoffentlich nicht zu gutmenschlich.

Dem füge ich noch hinzu: Hass ist eine grundlegende Falle.
Man kann den Feind auch schlagen ohne ihn zu hassen.

Eine gesunde Wut sollte allerdings durchaus kultiviert und
gepflegt werden

Mindestabstand

DvB, Wednesday, 15.12.2010, 00:50 (vor 5511 Tagen) @ Rainer

Nietzsche hat das treffend gesagt. Aber nicht, daß man etwa die Wahl hätte, es auch nicht zutreffen zu lassen. Und ich bezweifle auch, daß das möglich ist.

Ich kann einen dahingehenden Ratschlag auch nicht bei Sun Tsu finden. Eher im Gegenteil: man muß seinen Feind kennen. (Und da ist es gut, möglichst genau seine Denkweise nachzuvollziehen.)

In den meisten Fällen eines Kampfes (wie auch in unserem) ist es aber ohnehin so, daß man andere Werte als der Feind hat. Der 'Mindestabstand' ergibt sich dadurch ohnehin automatisch. Dennoch wird einer, der die gleichen Werte vertritt, aber selber nicht gekämpft hat, zuweilen wohl die Nase rümpfen, wenn er den zurückkehrenden Kämpfer sieht. Ganz einfach, weil Theorie und Praxis sich manchmal erheblich unterscheiden.

"Keine Arbeit entehrt, aber alle setzen herab." - Davila

--
[image]

powered by my little forum