Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Fall "Humme"

Wasserhund, Tuesday, 14.12.2010, 01:15 (vor 5511 Tagen)

13.12.2010_Zitat: "Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich zum Thema Sorgerecht
noch nicht abschließend positioniert. Ich persönlich bin dafür, dass Väter, die sich zu ihrer Vaterschaft bekennen und sich über die finanzielle Unterstützung fürsorglich mit Liebe und Verantwortung um ihr Kind kümmern, selbstverständlich auch das Recht dazu haben sollen. Die aktuelle Regelung, dass dies Mütter durch ein pauschales Veto verhindern können, halte ich für problematisch. Zentraler Maßstab jeder gesetzlichen Regelung ist das Wohl des Kindes. Im Regelfall wird jedes Kind davon profitieren, Zuwendung und Sorge von beiden Elternteilen zu erfahren."

Sehr geehrte Frau Humme,
hat sich die SPD-Fraktion bzw. Sie mal mit der Thematik "Vaterschaft" nach einer Trennung/Scheidung befasst? Na klar habe ich mich zur Vaterschaft bekannt, aber Sie wissen doch, Umgang und Unterhalt sind getrennte Paar Schuhe. Ähnlich dem sogenannten "Recht", denn Recht und Moral gehören auch nicht zusammen. Erklären Sie bitte mal den Trennungsvätern, wie sie sich liebevoll und mit Verantwortung um ihre "entzogenen" Kinder kümmern sollen. Viele betroffene Väter haben ihre Kinder teils Jahre nicht gesehen und wissen nur noch durch den Kontoauszug, dass sie Vater sind. Von einer vaterlosen zu einer kinderlosen Gesellschaft und mit solchen einem, bitte entschuldigen Sie den Begriff, aber es ist so, "Gelaber" verhöhnen Sie all diese Väter obendrein noch! Wissen Sie, was das für ein Gefühl ist, wenn Ihnen Ihr Kind weggenommen u. entfremdet wird? Wissen Sie, wieviele staatliche Stellen da direkt und Teile der Trennungs-/Scheidungsindustrie direkt/indirekt an diesem Vorgang mitwirken? Manchmal habe ich den Eindruck, und es gibt keine anderweitigen Erkenntnisse,dass Sie in Ihren Funktionen/Positionen irgendwie den Anschluss an die Realität, die Verbindung zum Volk verloren haben. Ich bin ein betroffener Vater und ich werde kein Blatt mehr vor den Mund nehmen.

Mit freundlichsten Grüßen

Antwort am 13.12.2010:

"Guten Tag XXL,

vielen Dank für Ihre Nachricht an Frau Christel Humme über abgeordnetenwatch.de.

Wir müssen Ihnen allerdings mitteilen, dass wir Ihre Nachricht in der uns vorliegenden Version nicht freischalten, da sie gegen den Moderations-Codex verstößt. Sie fällt in die Kategorie:

- Beiträge, die keine Frageabsicht oder Aufforderung zur Stellungnahme erkennen lassen und hauptsächlich dem Zweck der Meinungsäußerung oder Kommentierung dienen

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir auf abgeordnetenwatch.de auf das Frage- und Antwort-Format großen Wert legen.

Daher würden wir uns freuen, wenn Sie Ihr Anliegen noch einmal in konkreten und offenen Fragen formulieren würden.

Bitte beachten Sie, dass Sie die Frage ERNEUT auf abgeordnetenwatch.de im Eingabefeld auf der Profilseite von Frau Christel Humme stellen müssen, da wir sie nur auf diesem Wege bearbeiten können.

Wir werden Frau Christel Humme Ihre Nachricht aber zur Kenntnisnahme weiterleiten (aus Datenschutzgründen ohne Ihre e-Mail-Adresse).

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und darauf, dass Sie abgeordnetenwatch.de weiterhin nutzen.

Wenn Sie Fragen zur Moderationsentscheidung haben, dann bitten wir um eine kurze Rückmeldung an moderation@abgeordnetenwatch.de. Bitte verändern Sie dabei NICHT den Betreff und Ursprungstext der eMail, damit eine zeitnahe Bearbeitung Ihrer Anfrage stattfinden kann.

Den Moderations-Codex finden Sie unter: www.abgeordnetenwatch.de/codex"

ich lach mich kaputt,

hahahahaha, Tuesday, 14.12.2010, 01:32 (vor 5511 Tagen) @ Wasserhund

erinnert mich an Geschichten wo naive DDR-Bürger Beschwerdebriefe an den Vorsitzdenden des Staatsrates und Generalsekretät des ZK der SED, Erich Honecker, schrieben. (ja, das gabs wirklich)

Neee, ist das geil, die Antwort von abgeortnetenwatch. So platt DDR-mäßig...

ich lach mich kaputt,

Zöni, Tuesday, 14.12.2010, 16:35 (vor 5511 Tagen) @ hahahahaha

erinnert mich an Geschichten wo naive DDR-Bürger Beschwerdebriefe an den
Vorsitzdenden des Staatsrates und Generalsekretät des ZK der SED, Erich
Honecker, schrieben. (ja, das gabs wirklich)

Das half aber eben auch, wenigstens gelegentlich. Da bekam der Schuhladen am Ort schonmal eine Extra-Lieferung Kinderschuhe außer der Reihe. Oder der Konsum wurde regelmäßig besser mit Backwaren versorgt. Natürlich hat es dafür woanders gefehlt, ein zu kleines Tischtuch kann nun einmal keinen ganzen Tisch decken.
Heute ist es gleich, wem man was schreibt. Ein echter Fortschritt. Man nennt das Demokratie

ich lach mich kaputt,

Garfield, Tuesday, 14.12.2010, 18:28 (vor 5511 Tagen) @ Zöni

Hallo Zöni!

Man nennt das Demokratie

Und das hieß ursprünglich mal "Volksherrschaft". Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich tatsächlich darüber kaputt lachen...

Freundliche Grüße
von Garfield

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