Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Keine Deutsche Mark 2011:

DvB, Monday, 13.12.2010, 22:54 (vor 5511 Tagen) @ Niemand

Wir würden an einer "starken" Mark ersticken.
Die Mark war immer das Kontrollorgan um Deutschland klein halten zu
können. Sie war immer überbewertet und dadurch wurde deutsche Konkurrenz
vom Weltmarkt fern gehalten.
Deutschland ist kein Geldanlegerland wie die Schweiz (obwohl die derzeit
verzweifelt versucht, den Franken niedrig zu halten), sondern ein
Exportland. Eine starke Währung kann unser Tod sein

Man hat sich - vor 1989 - auch nicht bemüht, den Kurs der DM unter Aluchip-Niveau zu halten. Obwohl die DDR zweifellos sehr gern massig importiert hätte.
Und man schert sich heute auch nicht darum, Simbabwe zu unterbieten z.B.
Warum? Weil das vollkommen sinnloses Geschwafel ist. Es gibt einen 'Weltmarkt' und dort zählen Preise, nicht Wechselkurse. Das Gejammer über Wechselkurse ist nichts anderes als ein Gejammer by proxy darüber, daß in der BDR die Produktionskosten angeblich zu hoch sind.

Das Geschwafel vom 'Exportland' ist übrigens auch Unsinn. Denn das Dümmste und Zweitdümmste, was man machen kann, ist, einen Außenhandelsüberschuß oder Außenhandelsdefizit zu haben. Denn das 'Exportland' muß dann eben dem 'Importland' das überschüssige Geld transferieren, sonst bricht das Welthandelssystem postwendend zusammen. D.h., es muß z.B. Grundstücke dort kaufen oder es kreditieren. Was auch immer: die Kohle ist eh weg. (Oder was machen wir mit Grundstücken in den USA, die jetzt Schrottimobilien sind. - Oder meinst Du, die USA bedienen noch lange ihre Kredite?) 'Exportland' ist ein schönfärberischer Begriff für 'tributpflichtiges Land'

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