Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Evolutionäre Betrachtungen und Feminismus

Oliver, Sunday, 12.12.2010, 09:49 (vor 5513 Tagen)

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 11. Dezember 2010
Evolutionäre Betrachtungen und Feminismus

Jen McCreight, Feministin und Biologin, bekannt durch den „Boobquake„, hat einen netten Artikel über Feminismus und Wissenschaft geschrieben

https://allesevolution.wordpress.com/2010/12/11/evolutionare-betrachtungen-und-feminismus/#comment-3274

So sind sie halt die Gender-Terroristinnen:

„Förderung von Wissenschaft nur, wenn es in ihre feministische Weltanschauung passt“

Wenn nicht stellen sie gerne alle in die rechte Nazi-Ecke, das ist bequem und schützt sie vor unangenehmer selbstkritischer Reflexion!
;-)

Hauptsache, die über 120 deutschen Gender-LehrstühlINNEN mit tausenden Doktorintrigantinnen sind finanziell nicht gefährdet!

Der Staat finanziert diese Lehrstühle an deutschen Universitäten für „Gender Studies“. Die familienfeindliche Lehre wird vom Staat in einer Weise unterstützt, welche im Laufe der Geschichte wohl einmalig ist. Das gipfelt im „GenderKompetenzZentrum“ an der Berliner Humboldt-Universität. Das Bundesfamilienministerium war (und ist?) Sponsor. Die kritische Publizistin Kuby spricht von der „Kaderschmiede“.

Ich spreche da von einer lesbisch-männerfeindlichen Terror-Kader-SchmiedIN, der SOFORT wegen Unwissenschaftlichkeit jegliche Finanzierung entzogen werden muß!

--

Liebe Grüße
Oliver


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Der Staat fördert die Verantwortungslosigkeit

Rainer ⌂, Sunday, 12.12.2010, 12:08 (vor 5513 Tagen) @ Oliver

Der Staat finanziert diese Lehrstühle an deutschen Universitäten für
„Gender Studies“. Die familienfeindliche Lehre wird vom Staat in einer
Weise unterstützt, welche im Laufe der Geschichte wohl einmalig ist. Das
gipfelt im „GenderKompetenzZentrum“ an der Berliner
Humboldt-Universität. Das Bundesfamilienministerium war (und ist?)
Sponsor.

Artikel in der Jungen Freiheit, der die Zunahme der Verantwortungslosigkeit als Folge des immer größeren Eingriffs des Staates in die Privatautonomie beschreibt.
In der ökonomischen Theorie wird der perverse Anreiz zu einem Fehlverhalten auf Kosten anderer Leute „moral hazard“ genannt, auf gut deutsch also die Versuchung zu unsittlicher Bereicherung. Natürlich will auch ein gewöhnlicher Dieb sich auf Kosten seines Opfers bereichern, aber er läuft dabei Gefahr, erwischt und bestraft zu werden. Ganz anders, wenn der Staat diese Gefahr abschafft und sogar noch eine Belohnung für besonders eifrige Bereicherung zu Lasten anderer in Aussicht stellt. Dann wird die genannte Versuchung geradezu institutionalisiert, und es kommt somit zu massiver Unverantwortlichkeit.
...
Der Volkswirt Hans-Hermann Hoppe hat immer wieder und sehr eindringlich darauf hingewiesen, daß diese Tendenzen geradezu im Wesen des modernen Staates verwurzelt sind. Der ökonomische Kern dieser Staatsauffassung ist ein faustischer Handel, in dem die Bürger sich gegenseitig verpflichten, auf eigenmächtigen Schutz zu verzichten und dem Staat einen Alleinanspruch auf die Rechtspflege einzuräumen. Hier ist das Grundmuster der Verantwortungslosigkeit angelegt. Dies erkannte bereits der französische Ökonom Frédéric Bastiat, als er den Staat sehr treffend definierte als die „große Fiktion, mit deren Hilfe jeder versucht, auf Kosten aller anderen zu leben“.

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M51a30e12078.0.html

--
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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Evolutionäre Betrachtungen und Feminismus

Roslin, Sunday, 12.12.2010, 20:06 (vor 5513 Tagen) @ Oliver
bearbeitet von Roslin, Sunday, 12.12.2010, 20:20

Das Einführen kostendeckender Studiengebühren würde solchen steuerfinanzierten Ideologenfächern ein rasches Ende bereiten.

Auch darum wären kostendeckende Studiengebühren sinnvoll.

Jeder Student müsste sich überlegen, ob das Fach, das er wählt, auch ein Auskommen sichert.
Schlagartig würde die Lohnlücke wenn nicht geschlossen, so doch deutlich verringert, denn dann müssten sich auch Frauen überlegen, ob sie ihrem künftigen Ehemann die Schulden eines Orchideenfachstudiums zumuten wollen oder nicht doch lieber gleich etwas studieren, das sie befähigt, sich SELBST (igitt, ich weiß) zu versorgen, die Gebührenschulden SELBST abzustottern.

Sozial Schwache, aber Begabte, müssten auf Stipendien zurückgreifen können.

Warum sollen einfache Malocher via Steuern jenen die Ausbildung zahlen, die später dank dieser Ausbildung viel mehr verdienen als eben die einfachen Malocher?

Oder gar die Kosten für Ausbildungen tragen, die ihren eigenen Interessen zuwiderlaufen, ihnen nie nützlich, vielleicht sogar schädlich sein werden wie das bei genderstudierten Familienzerstörungspropagandistinnen, Jungenbenachteiligerinnen oder feministischen, männerhassenden Juristinnen und lesbokratischen Stalinistinnen (Staatsanwältin Ny? Assange lässt grüßen) der Fall ist.

In Großbritannien führt man gerade solche kostendeckenden Gebühren ein: Rückzahlung erst nach erfolgreich beendetem Studium und ab einem gewissen Jahresverdienst.

Ja, das könnte die Lohnlücke natürlich wieder dramatisch aufklaffen lassen und am Ende ist das weibliche Geschlecht dann doch erneut das "ausgehaltene", ob sie nun im ÖD arbeiten, der immer weiter sinnlos aufgebläht wird, um vor allem Frauen dort in immer nutzloseren, wenn nicht gar behindernden Kaffeemaschinenjobs ökonomisch "unabhängig" zu machen - der ÖD wird vor allem von männlicher Erwerbsarbeit getragen! - oder ob sie gleich unter den Verdienstgrenzen bleiben, weil Powerikebana und tibetanisches Glockenspiel so schrecklich dann doch nicht rentieren

Evolutionäre Betrachtungen und Feminismus

Roslin, Sunday, 12.12.2010, 20:35 (vor 5513 Tagen) @ Roslin

PS:

Das ist übrigens Marianne Ny

[image]

Die typische Kurzhaardackelphysiognomie, wie sie bei Lesben fast schon zur uniformen Ausstattung gehört.
Darum kam ich auf lesbisch, mehr weiß ich allerdings nicht über sie.

Ja, sicher, schrecklich klischeehaft, aber: Klischees, gerade Geschlechterklischees, enthalten meist einen wahren, empirisch erweisbaren Kern!

Wenn ich mir unsere neue Bundesverfassungsrichterin ansehe, Queertheoretikerin und bekennende Lesbe, triffts ja auch zu.

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Wie steht es eigentlich mit ihr?

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Physiognomisch würd's ja passen

Evolutionäre Betrachtungen und Feminismus

Red Snapper offline, Sunday, 12.12.2010, 21:41 (vor 5512 Tagen) @ Roslin

Wie steht es eigentlich mit ihr?

[image]

Physiognomisch würd's ja passen

Dachte ich auch mal.

Aber der/das Künast hat einen männlichen Lebenspartner.

Ja, kaum zu glauben, was Männer in ihrer Verzweiflung gelegentlich auf sich nehmen

Evolutionäre Betrachtungen und Feminismus

Roslin, Sunday, 12.12.2010, 22:33 (vor 5512 Tagen) @ Red Snapper offline


Aber der/das Künast hat einen männlichen Lebenspartner.

Ja, kaum zu glauben, was Männer in ihrer Verzweiflung gelegentlich auf
sich nehmen

Ja, da wird deutlich, dass auf Klischees kein Verlass ist.

War auch mal verliebt in einen "Kurzhaardackel" und wurde geliebt :)

Die erste Lesbe, die ich kennenlernte in meinem Leben (als Kind, ohne damals zu wissen, was Lesben überhaupt sind, ohne zu wissen, dass sie eine war, damals!), war auch ein Kurzhaardackel, aber sehr nett, ganz besonders gegenüber Jungs, die sie wirklich mochte und Jungs sein ließ.
Man konnte herrlich bei ihr spielen

Evolutionäre Betrachtungen und Feminismus

Robert ⌂, München, Tuesday, 14.12.2010, 10:45 (vor 5511 Tagen) @ Roslin

Ja, da wird deutlich, dass auf Klischees kein Verlass ist.

Ganz genau ;)

Die erste Lesbe, die ich kennenlernte in meinem Leben (als Kind, ohne

Die erste Lesbe, die ich kennenlernte (soll heissen, von der ich weiss, daß sie ne Lesbe ist), sieht sehr weiblich aus und war für mich nicht als Lesbe äusserlich erkennbar.

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Evolutionäre Betrachtungen und Feminismus

Roslin, Sunday, 12.12.2010, 22:37 (vor 5512 Tagen) @ Red Snapper offline


Aber der/das Künast hat einen männlichen Lebenspartner.

PS:

Könnte natürlich sein, dass der schwul ist.

In unseren queeren Zeiten ist doch alles vorstellbar :)

Evolutionäre Betrachtungen und Feminismus

Stefan, Sunday, 12.12.2010, 21:27 (vor 5512 Tagen) @ Roslin

.

Schlagartig würde die Lohnlücke wenn nicht geschlossen, so doch deutlich
verringert, denn dann müssten sich auch Frauen überlegen, ob sie ihrem
künftigen Ehemann die Schulden eines Orchideenfachstudiums zumuten wollen
oder nicht doch lieber gleich etwas studieren, das sie befähigt, sich
SELBST (igitt, ich weiß) zu versorgen, die Gebührenschulden SELBST

mal halblang!
Die moderne Biologie hat mit Orchideen und Tieren fast nichts mehr zu tun.
Zu 95% ist heute Biologie Laborarbeit auf molekularbiologischer Basis.
Es gibt noch einige Teilbereiche die für mich eher Rumlaber-Charakter haben, aber das sind absolute Ausnahmen.

Sorry, mich nervts nur wenn Grundlagenforschung die der Vater vieler Erkenntnisse sind, immer als Schwachsinn abgetan werden.

Die Leute meinen immer Medikamente werden von Ärzten und Prozessoren von Apple erfunden, dabei bauen die nur zusammen was die Grundlagenforscher heruasgefunden haben.

Beispiel Biologie.

Klingt natürlich für den Otto-Normalverbraucher lächerlich, wenn er liest das mal einer herausgefunden hat, das Bakterium XY bei 100 Grad noch überleben kann.

Unsinnige Forschung..wieso dafür n Haufen Geld ausgegeben wurde!

Das aber solch "banale" Erkenntnisse erst die moderne Molekularbiologie möglich machten, das ohne dieser Erkenntnisse überhaupt keine Genforschung möglich wäre, weiss keiner.
(Biologen wissen was ich meine..Stichwort PCR)

Evolutionäre Betrachtungen und Feminismus

Roslin, Sunday, 12.12.2010, 22:26 (vor 5512 Tagen) @ Stefan
bearbeitet von Roslin, Sunday, 12.12.2010, 22:29

Wie kommst Du darauf, dass ich ausgerechnet Biologie und Grundlagenforschung als Orchideenfächer in den Orkus schießen will?
Mitnichten.

Auch Gender Studies können gerne bestehen bleiben, wenn Studenten dafür die Studiengebühren aufbringen wollen, weil es ihnen das wert ist.

Grundlagenforschung würde weiterhin vom Staat bzw. der Industrie, die ja als Verwerter auf Grundlagenforschung angewisen ist, finanziert.

Mir geht es um Fächer wie Gender Studies, Kulturwissenschaften, Germanistik, viele Fächer in den Geisteswissenschaften, die auf einen bedarfsgerechten Umfang schrumpfen würden, weil die dort Ausgebildeten dank Selbstfinanzierung sich mit ganz anderer Ernsthaftigkeit mit der ökonomischen Verwertung/Sinnhaftigkeit ihrer Studien beschäftigen müssten.

Es ist nicht Aufgabe der Allgemeinheit, Bildung als Selbstzweck und Selbstverwirklichung zu finanzieren.

Wer sich durch Bildung nur selbst verwirklichen will, der soll das bitte als Privatvergnügen auch selbst finanzieren, dafür nicht die Allgemeinheit in Haftung nehmen

Evolutionäre Betrachtungen und Feminismus

Robert ⌂, München, Tuesday, 14.12.2010, 10:49 (vor 5511 Tagen) @ Stefan

künftigen Ehemann die Schulden eines Orchideenfachstudiums zumuten

...

mal halblang!
Die moderne Biologie hat mit Orchideen und Tieren fast nichts mehr zu
tun.

Du weisst offenbar nicht, was der Begriff "Orchideenfach" bedeutet. Mach dich mal schlau ;)

Robert

(zu deinen Ausführungen über Grundlagenforschung: volle Zustimmung. Hier aber nicht das Thema)

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

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