Männerhass hat gesellschaftliche Dimension erreicht
Frauen als Sklaven von Männern zu sehen ist sexistisch. Der Unterschied ist: Das eine findet in einem kleinen anonymen Forum statt, das andere in den Printmedien. Eine Evelyn Holst hat in der "Bild" ihren Leserinnen sogar empfohlen, Männern Hundehalsbänder anzuhängen und sie bei ungebührlichen Verhalten mit Elektroschocks zu strafen. Zur "Dressur" des Mannes, die ganz offenkundig nicht als Partner sondern als Diener und Sklaven der Frau gesehen werden, gibt es einige Bücher auf dem Markt - Motto: "Jetzt dressiere ich meinen Mann".
Gucken wir uns weiter in feministischen Gefilden um: Marilyn French setzt Männer mit Nazis gleich und schlussfolgert daher, dass ihr Tod "historisch gerechtfertigt sei", weiterhin weiß sie, dass "Alle Männer Vergewaltiger sind, und sonst gar nichts". Andrea Dworkin befindet, dass "Terror" des Mannes Wesen und Lebenszweck sei; an anderer Stelle meint diese Frau, dass es für Frauen "sehr wichtig sei, Männer zu töten". Dies tun diese Giftbeutel aber nicht in kleinen, anonymen Internetforen, sondern in millionenfach verkauften Bestsellern. Auch die angeblich nicht so radikalen Jungfeministinnen finden die Gaskammerfantasien einer Valerie Solanas als "subversiv" - also toll - kriegen aber umgekehrt einen dicken Hals bei jeder erotischen Frauendarstellung in der Werbung. Heuchelei? Zumindest findet sie sich damit in trauter Einigkeit mit der von Ihnen so geschätzten Alice Schwarzer, die die Massenmordfantasien an Männern als "brillante", "hochaktuelle" und gesellschaftskritische Analyse verstanden wissen will.
Apropos Werbung: Da wird auch gerne mal mit Gewalt gegen Männer geworben, was bei Frauen undenkbar wäre. New Yorker präsentiert den Schmerz und die Demütigung eines unmotivierten Hodentritts, bei Cosmo-Direkt tauschen sich Tochter und Ehefrau darüber aus, was man sich alles Tolles leisten wird, wenn "Vati erstmal tot ist." "Ihr würde gerne an seiner (des Hundes) Stelle sein"... "Gern, der wird morgen kastriert..." (Ültje).
Ebenfalls millionenfach verkauft hat sich ein Titel "Nur ein toter Mann ist ein guter Mann"; die Öffentlich-Rechtlichen fanden den auch ganz toll und strahlten ihn zu besten Sendezeit aus. Motto: Mord an Männern als tat "toller Frauen". Gibt es auch tolle Männer, die Frauen töten oder sind das nicht vielmehr alles Schweine? Und wenn ein Film "Nur ein toter Ausländer ist ein guter Ausländer" von einer staatsgetragenden Institution gesendet werden würde, ließe sich daraus irgendwelche Aussagen über unsere Gesellschaft ableiten?
Die Macher einer Studie des österreichischen Sozialministeriums "Männer in den Medien", die 94 Werbespots, die 58 erfolgreichsten Kinofilme sowie 83 beliebtesten Fernsehserien der letzten sechs Jahre untersuchte, kamen zum Ergebnis, dass sie es als "sexistisch" empfinden würde, wenn Frauen so dargestellt würden (nämlich als Trottel, Sadisten und Probleme).
Weg vom Fernsehen hin zu den Printmedien: Das so ziemlich wichtigste Wochenmagazin erklärt die Gruppe der Männer zum genetisch-biologisch minderwertigen Geschlecht, gar zu einer "Krankheit". Weiter in die Politik, dort wird im Grundsatzprogramm einer großen Volkspartei Männlichkeit und Menschlichkeit als Gegensätze aufgefasst und erklärt, dass man ersteres überwinden müsse um letztere zu erreichen.
Das sind nur Spitzen des Eisberges, etwas verdünnt findet sich Abwertung von Männern nahezu alltäglich in allen Medien. Die Literaturnobelpreisträgerin und einstige Ikone der Frauenbewegung Doris Lessing merkte dazu schon vor zehn Jahren an, dass sie zunehmend schockiert sei über die "gedankenlose Abwertung" von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden sei, dass sie kaum noch jemanden auffalle. Daphne Patai stellt fest, dass sich sofort massiver Protest erheben würde, wenn man eine beliebige andere Gruppe als Männer dermaßen krass in der Öffentlichkeit niedermachen würde. Wendy McElroy (schon wieder eine Frau!) findet, dass "Entschuldigungen" fällig seien, und zwar bei den Männern. Davon ist aber wenig zu spüren; tatsächlich haben Frauen ihre Männer, Väter, Brüder und Söhne nicht in Schutz genommen vor dem Hass und der Häme, die über sie ausgegossen wurde und wird.
Männerhass hat eine gesellschaftlich-politisch-journalistisch-literarische Dimension, Frauenhass derselben Qualität findet sich (bisher noch) in kleinen Foren statt. Wer letzteres als Problem thematisiert, ohne Ersteres zu beachten, geht unredlich vor.
Die Frage ist natürlich, wo das hinführt. Arne Hoffmann spekuliert in "Männerbeben", dass sich vielleicht ein genauso frauenfeindlicher Maskulismus etablieren wird, wie umgekehrt der Feminismus. Diese Gefahr sieht auch Anne West, die Gefahr, dass sich in Zukunft vielleicht Mädchen und Frauen ständig für ihr Geschlecht rechtfertigen und entschuldigen müssen.
Weg vom Fernsehen hin zu den Printmedien: Das so ziemlich wichtigste Wochenmagazin erklärt die Gruppe der Männer zum genetisch-biologisch minderwertigen Geschlecht, gar zu einer "Krankheit". Weiter in die Politik, dort wird im Grundsatzprogramm einer großen Volkspartei Männlichkeit und Menschlichkeit als Gegensätze aufgefasst und erklärt, dass man ersteres überwinden müsse um letztere zu erreichen.
Das sind nur Spitzen des Eisberges, etwas verdünnt findet sich Abwertung von Männern nahezu alltäglich in allen Medien. Die Literaturnobelpreisträgerin und einstige Ikone der Frauenbewegung Doris Lessing merkte dazu schon vor zehn Jahren an, dass sie zunehmend schockiert sei über die "gedankenlose Abwertung" von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden sei, dass sie kaum noch jemanden auffalle. Daphne Patai stellt fest, dass sich sofort massiver Protest erheben würde, wenn man eine beliebige andere Gruppe als Männer dermaßen krass in der Öffentlichkeit niedermachen würde. Wendy McElroy (schon wieder eine Frau!) findet, dass "Entschuldigungen" fällig seien, und zwar bei den Männern. Davon ist aber wenig zu spüren; tatsächlich haben Frauen ihre Männer, Väter, Brüder und Söhne nicht in Schutz genommen vor dem Hass und der Häme, die über sie ausgegossen wurde und wird.
Männerhass hat eine gesellschaftlich-politisch-journalistisch-literarische Dimension, Frauenhass derselben Qualität findet sich (bisher noch) in kleinen Foren statt. Wer letzteres als Problem thematisiert, ohne Ersteres zu beachten, geht unredlich vor
Chapeau - klasse und deprimierend zugleich, deine Zusammenfassung!
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, ausser vielleicht der Hinweis auf den unten stehenden Footer. Für diese Erkenntnisse brauchte ich viele Jahre und Recherche im Sumpf dieses 'schlands.
Es werden immer mehr, die verstehen, was hier abgeht. Ich bin gespannt auf die kritische Masse, wenn sie denn mal erreicht ist -und welche Kettenreaktion dann folgt.
So geht es jedenfalls nicht mehr weiter. Es ist viel zu lange schon viel zu vieles selbstgefällig und ideologisch ertränkt durchgedrückt worden.
Deutschland reitet auf den Leichen, den u.a. der Feminismus hinterlassen hat
- und findet das immer noch mächtig progessiv
Schon "lustig"
Leser
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Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)
Das sind ja erschreckende Neuigkeiten
Danke für die Aufklärung! Das hat mir jetzt wirklich sehr geholfen
Männerhass hat gesellschaftliche Dimension erreicht
Danke für die gute und wertvolle Zusammenfassung, der unter medienpolitischen Gesichtspunkten nichts hinzuzufügen ist.
Darüber hinaus sollte natürlich erwähnt werden, dass der weit verbreitete Männerhass eine direkte Folge der gewollten politischen Diskriminierung der Männer ist.
Die GrünINNEN bzw. SPDINNEN oder LinkINNEN reden hier ja gerne von einer "positiven Diskriminierung" - alleine der Ausdruck ist schon ein Hohn - aber genau das bildet die Grundlage, auf der der Genderwahnsinn uneingeschränkt seine Wirkung vollbringen kann
Männerhass hat gesellschaftliche Dimension erreicht
Die GrünINNEN bzw. SPDINNEN oder LinkINNEN reden hier ja gerne von einer
"positiven Diskriminierung" - alleine der Ausdruck ist schon ein Hohn -
aber genau das bildet die Grundlage, auf der der Genderwahnsinn
uneingeschränkt seine Wirkung vollbringen kann
Leider ist Maennerhass nicht auf das linke politische Spektrum beschraenkt: seit Uschi (vdL) und Frau Pieper oder Frau Baer kann man sehen, dass Feminismus schon lange CDU/CSU und FDP erreicht hat. (In den USA sind die beiden Volksparteien, die am ehesten mit der CDU in Deutschland vergleichbar sind, ja ebenfalls pro-feministisch.)
Männerhass hat gesellschaftliche Dimension erreicht
Du hast vollkommen Recht ! Das sollte keine "In-Schutznahme" der anderen Parteien sein, die mittlerweile ebenso dem Genderrassismus hinterherhecheln
Männerhass hat gesellschaftliche Dimension erreicht
Guter Artikel, hast du den wo veröffentlicht?
Ach ja, und ist dieser Artikel von der Holst (noch) online?
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Feminismus ist Beschissmus!
Maskulismus oder Schluss!
Schreibt mit auf WikiMANNia!
Link dazu:
http://kriegsursachen.blogspot.com/2010/06/maskulisten-und-medusa.html
"Die Verbindung zu seinen hasserfüllten Texten über Frauen und die eigene Misshandlungsgeschichte waren so offenkundig, dass es fast absurd schien, wie er seine Homepage betrieb und gestaltete."
Allein der Satz ist dumm genug. Erst offenkundig, und dann absurd?
Und er findet also, Maskulisten hätten nur Probleme mit ihren Müttern. Selbst wenn das stimmen würde: Hätte dieser Schreiber eine Lösung dafür anzubieten? Oder kann er nur Psychogelaber?
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