Da will mich Eine herausfordern .....
Verfasst von Monika Hofmann (nicht überprüft) am 22. November 2010 - 17:35.
Sehr geehrter Referatsleiter 408,
Zunächst einmal: ich habe den Kommentar verfasst, den Sie so unqualifiziert angreifen. Auch wenn Sie Ihren Namen nicht nennen, denke ich, dass Sie wissen sollten, mit wem Sie es zu tun haben, deshalb sage ich diesen jetzt ganz offen. Erkundigen Sie sich ruhig über mich. Sie werden feststellen, dass ich vielfältig frauenpolitisch tätig bin und ganz sicher eine andere Meinung habe.
JuristInnen sind nicht schuld daran, dass eine Ehe auseinandergeht. Zu den RechtsanwältInnen, zu denen ich auch gehöre, gehen die meisten erst dann, wenn die Ehe oder die Beziehung beendet ist. Zumindest unter den meisten FamilienrechtlerInnen ist es üblich, dass im Streitfalle alle Angelegenheiten vernünftig geregelt werden. Nach einer Scheidung verbleibt es meistens beim gemeinsamen Sorgerecht und damit kommen beide Elternteile zurecht, wenn sie ordentlich aufgeklärt werden, was und wie alles geregelt werden sollte. Dies, damit vor allem gemeinsame Kinder nicht zu leiden haben und ihnen beide Eltern erhalten bleiben. Das geht durchaus meistens recht ruhig und unauffällig und ist ein Prozess, bei dem beide Elternteile mitmachen, aber auch beide Elternteile lernen müssen. D.h. natürlich auch, dass am Anfang, wenn vielleicht noch alles höchst streitig ist, nur im Notfall gleich die schärfsten Geschütze aufgefahren werden, also vor allem dann, wenn Gewalt im Spiel ist. Die AnwältInnen können da durchaus hilfreich sein. Zumindest mit erfahrenen FamilienrechtsanwältInnen gibt es von Beginn an vernünftige Absprachen und vernünftige Vorbereitung ihrer MandantInnen.
RechtsanwältInnen verdienen auch nichts daran, ein Verfahren zu verkomplizieren, denn Verfahrens- und Terminsgebühr fallen pro Verfahren nur einmal an, egal, wie lange das Verfahren dauert, wie viele Schriftsätze gefertigt werden und wieviele Verhandlungs- und Besprechungstermine wahrgenommen werden müssen. Gerade Familiensachen "rechnen" sich oft nicht, weil die AnwältInnen auch eine Menge psychosoziale Betreuung leisten müssen bis hin zu Verhaltensregeln im Umgang mit gemeinsamen Kindern und dem getrennten Ehepartner. Wer von den JuristInnen die eigene Arbeit ernst nimmt, wird sicherlich nicht mehr Streit in ein Verfahren bringen, als notwendig, denn wie gesagt, RechtsanwältInnen werden nicht nach Aufwand für ein Verfahren bezahlt, sondern die Gebühren richten sich nach dem Streitwert. In Kindschaftssachen liegt dieser bei 3.000,00 €, die nicht der Rechtsanwalt, die Rechtsanwältin erhält, sondern wonach sich das ganze berechnet. Verfahrens-, Terminsgebühr, Auslagenpauschale und 19 % Umsatzsteuer ergeben bei diesem Streitwert 586,08 €, egal wieviele Stunden für Besprechungen, Erstellung von Schriftsätzen, mündlichen Verhandlungen, usw. dafür aufgewendet werden müssen.
Wenn eine Anwältin in Leipzig "Chefin" des Frauenhauses ist, was soll sie denn geschafft haben? Opfer werden doch nicht von ihr produziert, sondern im häuslichen Bereich von mehrheitlich männlichen Tätern. Wenn sie das Frauenhaus hauptamtlich leitet, dann erhält sie nur ein Gehalt, das nicht ihrem Ausbildungsaufwand entspricht(Regelstudiendauer 8 Semester, plus 1 - 2 Semester Prüfung, plus 2,5 Jahre Referendardienst = 7 Jahre Ausbildung). Wenn die Anwältin in Leipzig "nur" Vorsitzende des Trägervereins ist, dann ist sie ehrenamtlich tätig, trägt die Verantwortung, erhält aber nicht einmal Aufwandsentschädigung.
Im übrigen bin auch ich Vorsitzende eines Trägervereins eines Frauenhauses. Ich lebe nicht davon, dass ich die Opfer, die das Frauenhaus aufsuchen müssen, vertrete. Denn die Vertretung der Opfer ist meist nicht lukrativ. Meine Mandanten kommen meist über andere Kanäle zu mir. Allerdings haben viele der Opfer eine effektive Rechtsvertretung nötig, weil sie oft seit langer Zeit nicht mehr in der Lage sind, ihre Interessen gegenüber dem Täter selbst zu vertreten. Gewalt erleben zu müssen, ist eine schlimme Sache und deformiert jede Persönlichkeit. Sich nicht wehren zu können, macht die Frauen oft fertig und selbst oft handlungsunfähig. Wer schon einmal eine schwer zusammen geschlagene Frau mit jahrelanger Gewalterfahrung im Krankenhaus besucht hat, weiß, so wie ich, wovon ich rede. Oder haben Sie schon einmal mit einem Kind gesprochen, das gesehen hat, wie die eigene Mutter herumgeschubst, geschlagen und getreten worden ist, von den Beschimpfungen und Beleidigungen ihr gegenüber ganz zu schweigen? Da wollen 5-jährige Kinder sich schützend vor die eigene Mutter stellen, statt dass sie beschützt werden von beiden Eltern. Also sagen Sie mir nicht, dass meine Hilfe, soweit ich sie geben kann, in solchen Fällen unnötig, gar schädlich ist und nur für mich lukrative Streitigkeiten produziert. Mich macht es wütend, wenn Gewalt ausgeübt wird gegenüber Schwächeren und mir ist es ein Bedürfnis, dort zu helfen und den Opfern zur Seite zu stehen. Das gilt übrigens auch, wenn Männer Gewaltopfer werden. Da dies aber sehr viel seltener vorkommt, erst recht im häuslichen Nahbereich, in dem sich ja alle eigentlich geborgen und sicher fühlen sollten, bin ich sehr dafür, dass es auch weiterhin Frauenhäuser gibt, in denen Frauen Unterschlupf finden können. Denn das Gewaltschutzgesetz mit Kontakt-/Belästigungsverboten, Wegweisungen und Wohnungszuweisungen reicht nun einmal nicht immer, weil sich eben auch manche Täter (oder manchmal auch Täterinnen) von einem gerichtlichen Beschluss nicht von weiterem bösem Tun abhalten lassen. Es gibt Menschen, Männer, wie Frauen, die eben nicht auf vernünftige Argumente reagieren, die nicht - wie haben Sie es ausgedrückt - "flexibel auf dynamische Prozesse" reagieren können oder wollen, gleichgültig, ob durch einen Juristen, eine Juristin über die Rechtslage aufgeklärt oder nicht. Sehr oft können wir JuristInnen aber dafür sorgen, dass ein Streit nicht eskaliert oder dass er vernünftig beendet wird, wenn sich die Parteien bereits hoffnungslos zerstritten haben.
Verklagen werde ich Sie selbstverständlich nicht, warum auch; Unkenntnis ist kein Rechtsgrund, der in irgendeiner Weise zu einem Anspruch gegen Sie führen würde. Allerdings ist Ihr Urteil über JuristInnen eher welt- und sachfremd und wahrscheinlich aus einer Selbstbetroffenheit heraus entstanden. Welcher böse Jurist, welche böse Juristin hat Ihnen den etwas getan? Da auch die Meinungsfreiheit ein von JuristInnen erkämpftes Gut ist, sei Ihnen diese, ihre Meinung gegönnt. Ich muss mich Ihrer Meinung ja nicht anschließen und kann das auch nicht so undifferenziert wie Sie. Eines lernen JuristInnen sicherlich besser als andere, nämlich Rechtsgüter gegeneinander abzuwägen. Wenn Sie wollen, versuchen Sie das doch auch einmal, ansonsten steht es Ihnen frei, so einseitig zu bleiben, wie bisher.
Ich musste gleich drauf antworten, mal sehen, wann Frau Ebeling den Kommentar "freischaltet". Mein Puls rast, ich habe kalten Schweiß, meine Finger zittern, der Gürtel spannt, es juckt an den Oberschenkeln .........
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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!
Kleiner Tipp: Immer eine Nacht darüber schlafen und en eigenen Text durchlesen / anpassen
Hi RL,
Ich musste gleich drauf antworten, mal sehen, wann Frau Ebeling den
Kommentar "freischaltet". Mein Puls rast, ich habe kalten Schweiß, meine
Finger zittern, der Gürtel spannt, es juckt an den Oberschenkeln
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genau deshalb spielst du, ein - dir aufgezwungenes Spiel mit! Du bist sauer, zurecht i.Ü. Und du lässt dich zu Antworten provozieren, die du ggf. nach einem Tag anders formulieren würdest.
Auf dummdeutsch: Du lässt dich hinreissen zu Aussagen, die gegen dich verwendet werden (könnten) in der Diskussion. Spiel das zynische Spiel nicht (mehr) mit. Sei in der Sache hart -und in der Sprache sanft.
Alles andere wird gegen dich verwendet werden. Ziemlich sicher - und du hast genug "Kagge" erlebt, als solchen Pauer-Tussen auch noch in der Beschränktheit ihres eigenen Schmalspurhorizontes, recht zu geben.
Lass_dich_nicht_triggern!
Schon garnicht von solch einer SPD-Pullertrude.
Alles Gute
Kleiner Tipp: Immer eine Nacht darüber schlafen und en eigenen Text durchlesen / anpassen
Ich schließe mich meinem Vorredner an ! Nichts überstürzen, sondern überlegt und kühl und sachlich antworten.
Vergiss nicht, die FrauIN, die Dich "herausfordern" will, sitzt in einem festen Sattel. Sie hat die öffentliche Meinung, die Medien und die Politik hinter sich !! Das darfst Du nicht vergessen. Als Männerrechtler hat man hier leider die schwächere Position. Um so mehr, muss man(n) vorsichtig agieren und sein Pulver nicht vorschnell verschießen. Diese Femi will Dich doch extra provozieren und herausfordern
Kleiner Tipp: Immer eine Nacht darüber schlafen und en eigenen Text durchlesen / anpassen
Ich sehe das etwas anderes. Solche Trullen gehören an Laternen gehangen. Die meisten von euch sind noch viel zu feminös konditioniert, um das kalt und sachlich durchzuführen
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