Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Pro-aktive Beratung

Informator, Friday, 10.12.2010, 18:16 (vor 5515 Tagen) @ Getränkemarkt

http://www.bild.de/BILD/politik/2010/12/10/wikileaks-affaere-wende-im-vergewaltigungs-fall-assange/anna-a-offenbar-au...die

Schwedische Medien berichteten, Anna A. habe Assange gar nicht belasten wollen, tat dies aber, weil sie von außen gedrängt wurde.

Dies sollte im u.a. im Kontext des Zweiten Periodischen Sicherheitsberichtes der Bundesregierung gelesen werden, in dem sich auf Seite 131 die folgende Passage findet:

In verschiedenen Bundesländern wurden [...] proaktive[n] Beratungsstellen eingerichtet. Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass die betroffenen Opfer von häuslicher Gewalt durch Beratungsstellen aktiv kontaktiert werden, nachdem die Daten der Opfer durch die Polizei - unabhängig von einer Einwilligung der Betroffenen - an die Beratungsstellen weitergeleitet wurden.

Da geht es zwar um häusliche Gewalt, und was für Deutschland gilt, das gilt nicht gleichlautend für Schweden. Der Trend aber ist derselbe: Frauen werden aktiviert zu Denunziationen, die sie von sich aus nicht machen würden.

Die Steigerung von pro-aktiver Beratung wäre die Geständnis-Erpressung. Wie bei den Hexenprozessen.

trel


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