Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die WELTin kanns nicht lassen

WELT Leser, Thursday, 09.12.2010, 21:05 (vor 5516 Tagen)

Lohnschreiberin Ileana Grabitz sorgt sich um Deutschland:

In Deutschland verpuffen die Frauen-Initiativen

denn

Weibliche Führungskräfte bleiben selten. Daran haben unzählige Initiativen wenig geändert. Dabei gibt es vielversprechende Ausnahmen.

Über das Gähnen helfen nur die einhelligen Kommentare und das eindeutige Abstimmungsergebnis zu Frauenquote im Top-Management - ist das sinnvoll?
hinweg.

Die 7473. Wiederholung des großen Jammerns gibts hier.

Die SPIEGELINE kanns auch nicht lassen

Goofos @, Thursday, 09.12.2010, 21:53 (vor 5516 Tagen) @ WELT Leser

Auch erschienen in der gedruckten Ausgabe:

Ferdinand von Schirach über Feminismus und Justiz

... und unterstellt Alice Schwarzer, sie hätte irgendetwas für Frauen geleistet. Außerdem unterstellt er ihr auch noch ihre Antwort an Frau Schröder hätte irgendeinen Gehalt gehabt, wofür wohl sehr viele, eigene und phantasievolle Interpretationen nötig sind. Überrascht mich dann eigentlich auch nicht, dass Schröder´s Äußerungen für ihn verwunderlich sind und irgendwelche Zusammenhänge zu der TV-Serie "Mad Men", worin er eine Nachzeichnung der 20er Jahre in jedem Detail erkennt, erkennen kann. Zu guter Letzt phantasiert er sich wild irgendetwas zur Frauenquote in der Justiz zusammen und gratuliert dem Bundesverfassungsgericht für ihre Fehlbesetzung Susanne Baer´s

Die SPIEGELINE kanns auch nicht lassen

Mulher, Thursday, 09.12.2010, 22:52 (vor 5515 Tagen) @ Goofos

19:48 #30 elwu:

"Kristina Schröder konnte nur Ministerin werden, weil es Frauen wie Alice Schwarzer gibt"

Das ist ungefähr so als würde man behaupten, Ferdinand von Schirach konnte nur Promi-Anwalt werden, weil sein Opa halt NS-Reichsjugendführer war. Völliger Blödsinn, klar, aber die krude Logik ist vergleichbar.

http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=6767042&postcount=30

Mal schauen, wie lange der Beitrag stehen bleibt

Die SPIEGELINE kanns auch nicht lassen

MC Henrich ⌂, Friday, 10.12.2010, 02:17 (vor 5515 Tagen) @ Goofos

Auch erschienen in der gedruckten Ausgabe:
Ferdinand von
Schirach über Feminismus und Justiz

Den Artikel wollte ich nicht unbeantwortet lassen, also habe ich ihm eine Mail geschickt.

----

Sehr geehrter Herr Schirach,

zu Ihrem Artikel "Einspruch: Zur Not ein Gesetz" möchte ich ein paar Anmerkungen machen.

Sie schreiben: "Kristina Schröder konnte nur Ministerin werden, weil es Frauen wie Alice Schwarzer gibt".
Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Bereits 1961 ernannte der damalige Kanzler Adenauer die erste deutsche Ministerin überhaupt (zuständig für Gesundheit), Elisabeth Schwarzhaupt.

Nur weil Alice Schwarzer in den letzten Jahrzehnten omnipräsent war, heißt das definitiv nicht, dass alle echten oder angeblichen Verbesserungen für die Frauen auf ihr Konto gehen. Oder wollen Sie demnächst einen Artikel schreiben, dass die Frauen in Deutschland ihr das Wahlrecht verdanken? Oder die Menschenrechte?

Außerdem glaube ich nicht, dass die Finanzkrise allein auf fehlende staatliche Aufsicht zurückzuführen ist. Aufsicht ohne Kompetenz ist nutzlos. Ich sehe nicht, wo die kompetenten Kontrolleure so schnell herkommen sollen. In deutschen Schulen wird sehr wenig Wirtschaft unterrichtet, dafür aber viel ideologisch aufgeladener Kram, z.B. Brecht-Stücke.

"Sie hat als Familienministerin die Interessen der Frauen zu vertreten."
Stehen Männer außerhalb der Familien? Zumindest freiwillig?

Und Ihr Lob auf Susanne Baer kann ich erst recht nicht gutheißen. Lesen Sie diesen Artikel:
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:kopf-des-tages-susanne-baer-prof-dr-ungewoehnlich/50193234.html

Aus der autonomen Frauenbewegung? Den Leuten, die Recht und Ordnung nie so genau genommen haben? Oder was wollen Sie mir damit sagen?

Mit freundlichen Grüßen, Max Henrich

--
Feminismus ist Beschissmus!
Maskulismus oder Schluss!
Schreibt mit auf WikiMANNia!

Feige ist sie auch noch

WELT Leser, Thursday, 09.12.2010, 22:18 (vor 5516 Tagen) @ WELT Leser

Die Zahl der veröffentlichten Kommentare ist aktuell auf 3 geschrumpft. Und die Zahl der abgegebenen Stimmen beim Voting wird offenbar von einer Zufallsgeneratorin bestimmt.

Widerwärtig

Goebbels hätten seinen Spaß an der "WELT" gehabt

Unerhört, Friday, 10.12.2010, 00:19 (vor 5515 Tagen) @ WELT Leser

- kein Text -

Warum kommt so ein Wurstblatt nicht auf unseren Index?

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Friday, 10.12.2010, 00:41 (vor 5515 Tagen) @ WELT Leser

Das ist doch eine männergefährdende Zeitschrift, vor der gewarnt werden muss! Wenn wir das hier mal 14 Tage täglich schreiben, dann bleibt mit Sicherheit was im www und bei Google hängen. Dann springen die "Werbenden" ab und der Laden macht zu. Habt ihr noch nie ne Firma ruiniert? Wenn der Finanzkreislauf unterbrochen oder geschwächt wird, dann dreht sich das Rad für die immer schneller!

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

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