Deutschlandtrend: Rot-Grün vorne
Puffbesucher, Thursday, 09.12.2010, 14:00 (vor 5516 Tagen)
Mittlerweile traut schon die Hälfte der Deutschen den Grünen sogar das Kanzleramt zu. Auch liegen sie jetzt schon seit längerer Zeit in den Umfragen bei über 20 %. Dabei ziehen sie mittlerweile auch große Teile von Stimmen aus den Lagern der CDU und FDP ab. Selbst in traditionell konservativeren Ländern (ist doch so?) wie Baden-Württemberg liegt mittlerweile Rot-Grün an der Spitze.
http://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend1190.html
Man muss ganz wertfrei konstatieren, dass das Denken bzw. die Erlebniswelt der meisten Bürger sich von den Auffassungen einiger der hier Schreibenden offenbar stark unterscheidet
--
...und erlöse uns von dem Bösen.
Deutschlandtrend: Rot-Grün vorne
Timothy, Thursday, 09.12.2010, 14:34 (vor 5516 Tagen) @ Puffbesucher
Man muss ganz wertfrei konstatieren, dass das Denken bzw. die Erlebniswelt
der meisten Bürger sich von den Auffassungen einiger der hier
Schreibenden offenbar stark unterscheidet
Tja, da können sich die Feministinnen die da als Rattenschwanz mit dranhängen, und die beiden Parteien in besonderem Masse beeinflussen, ja freuen. Der letzte große Coup von Rot Grün waren das Antidiskriminierungsgesetz und das Gewaltschutzgesetz
Deutschlandtrend: Rot-Grün vorne
jojo, Thursday, 09.12.2010, 15:28 (vor 5516 Tagen) @ Timothy
Zunächst ist das einfach mal Unzufriedenheit mit der existierenden Regierung. Der letzte Bundeskanzler, der wirklich gewählt worden ist, war Kohl. Schröder kam an die Macht, nicht weil er gewählt, sondern weil Kohl ABgewählt worden ist; seine zweite Wahl gewann Schröder GEGEN das Schreckgespenst des neoliberalen "Professors aus Heidelberg", NICHT wg. seiner Politik, die dann ja auch bei der nächsten Wahl ABgewählt worden ist - so kam als Nebenbei-Siegerin der ABwahl Schröders Merkel an die Macht - mit einem Ergebnis, dass für eine Volkspartei eigentlich eine Niederlage bedeutet. Bei der letzten Wahl war sie taktische Siegerin bei dem zynischen Spiel, durch Enttäuschung Nicht-Wähler zu produzieren in der Hoffnung, dass darunter die gegenseite mehr leiden würde als diue eigene (parteitaktisch "asymmetrische Demobilisierung" genannt). Der Höhenflug von Grün-Rot deutet zunächst nur auf die bevorstehende ABwahl Merkels hin, nicht, dass die Wähler wirklich Grün-Rot wollen. ES FEHLT EINE ALTERNATIVE.
Der Feminismus aller Parteien wird dabei so hingenommen. Frauen haben in der Regel nichts dagegen, wenn Politik vorrangig für Frauen gemacht wird, selbst wenn sie diese nicht aktiv wollen (und das sind schon 52% der Wähler). Und die Männer? Da haben wir ein Generationenproblem: Die Generation, die einmal gegen den sie bekämpfenden Fweminismus war, ist am Wegsterben; in der folgegeneration gibt es noch immer viele Männer, die den Feminismus für richtig halten und nicht sehen, dass in der jüngeren Generation das Geschlechterverhältnis sich längst umgekehrt hat. Die mittlere Generation hat in der Regel gelernt, den Feminismus so hinzunehmen, wie Männer zu allen Zeiten weibliches Gekeife hingenommen haben: Mit Schulterzucken und Konzentration auf das Wesentliche, sprich: ihre Arbeit. Dass es Scheidungs- und Feminismus-Opfer gibt (auch unter ihnen) bekommen sie mit, aber die einen hoffen, selbst davon verschont zu bleiben, einige profizieren sogar als Lila Pudel, und die Dritten beginnen zu kämpfen. Sie sind wenige, werden aber mehr - oft durch eigene Betroffenheit. Ob sie die Meinungsführerschaft in der eigenen Generation noch gewinnen können, bleibt offen. ABER: Sie werden von den Jüngeren wahrgenommen, intensiv wahrgenommen.
Die Jüngeren nun erleben es von klein auf, diskriminiert zu werden. Da dies mit Gehirnwäsche einhergeht, gibt es unter den Jüngeren auch überzeugte, mlitante Feministen, deren männlicher Selbsthass freilich schon zeigt, in welch prekärer Lage sie sich befinden. Sie sind in der Minderheit. Die großenteils (noch) schweigende Mehrheit registriert ihre tägliche Diskriminierung hellwach. Hier staut sich ein potential an, das nicht einfach verschwinden wird...
Der größte Fehler des Feminismus ist seine Unfähigkeit, die Folgen seines eigenen Tuns bei seinen Opfern wahrzunehmen. Dies wird sein Grab werden. Aber erst dann, wenn die jüngeren Männer die stimmführende Mehrheit unter den Männern werden. Und dies wird dauern, solange die älteren Generationen das Spiel so mitspielen, wie sie es mitspielen... schlimmstenfalls zwanzig, dreißig Jahre.
DESHALB: Kümmert Euch um die Jungen. Und kümmert Euch darum, dass die älteren die Jungen wahrnehmen und deren Erfahrungen begreifen lernen
Gerade jungen Menschen fällt es schwer
t
, Thursday, 09.12.2010, 15:47 (vor 5516 Tagen) @ jojo
sich mit etwas zu identifizieren, das ständig dem Vorwurf der Rechtslastigkeit ausgesetzt ist.
Wer hier mit liest, der muss ja schon ein hartes Fell aufbringen, und tut er dies nicht, dann werden schon die entsprechend blöden Antworten hier kommen
Gerade jungen Menschen fällt es schwer
jojo, Thursday, 09.12.2010, 16:03 (vor 5516 Tagen) @ t
sich mit etwas zu identifizieren, das ständig dem Vorwurf der
Rechtslastigkeit ausgesetzt ist.
Wer hier mit liest, der muss ja schon ein hartes Fell aufbringen, und tut
er dies nicht, dann werden schon die entsprechend blöden Antworten hier
kommen
leider sehr richtig! wie damit umgehen? ich denke: man muss sagen und immer wieder sagen, dass JEDE poliitisch relevante diskussion von trittbrettfahrern genutzt wird, die irgendwas, was nicht mit dem thema zu tun hat, ins thema projizieren - sei es aus primitivem partei-egoismus, der die eigene rechte oder linke position für wichtiger hält als das thema und dieses für die partei vereinnahmen will, sei es sogar um das thema ganz gezielt zu diskreditieren. DESHALB: es gibt fakten und zu diskutierende fragen in sachen männerrechten. daneben gibt es einen wust an rhetorischen nebelschwaden, die das thema zu verdüstern suchen, aus welchen gründen auch immer. nicht darauf achten, links und rechts und rechts und links sind irrelevante worte gegenüber der frage, wie ein richtiges scheidungsrecht aussähe. diese art von sturbockiger konzentration auf das thema muss man natürlich lernen... und vermitteln
Welche Bärendienst 3 Zeilen weiter unten schon ein "Sicherheitsbeauftragter" erweist :-(
t
, Thursday, 09.12.2010, 17:15 (vor 5516 Tagen) @ jojo
- kein Text -
Welche Bärendienst 3 Zeilen weiter unten schon ein "Sicherheitsbeauftragter" erweist :-(
Manifoldunplugged, Thursday, 09.12.2010, 17:29 (vor 5516 Tagen) @ t
Das was er sagt, stimmt leider
Deutschlandtrend: Rot-Grün vorne
Max Stirner, Thursday, 09.12.2010, 20:24 (vor 5516 Tagen) @ jojo
Die Jüngeren nun erleben es von klein auf, diskriminiert zu werden. Da
dies mit Gehirnwäsche einhergeht, gibt es unter den Jüngeren auch
überzeugte, mlitante Feministen, deren männlicher Selbsthass freilich
schon zeigt, in welch prekärer Lage sie sich befinden. Sie sind in der
Minderheit. Die großenteils (noch) schweigende Mehrheit registriert ihre
tägliche Diskriminierung hellwach. Hier staut sich ein potential an, das
nicht einfach verschwinden wird...
Gute Frage inwieweit die schweigende Mehrheit ihre Diskriminierung registriert. Ich denke die Jungen spüren vielleicht, dass die Gesellschaft auf Männlichkeit keinen Wert legt. Wer ist schon in der Lage über seinen kulturellen Tellerrand zu schauen. Wir stellen ja die Werte mit denen wir aufwachsen erst mal nicht in Frage. Den Kontakt zur eigenen Sexualität nicht zu finden ist krankhaft kann nur psychisch Krank machen. Für unsere Gesellschaft eine sehr gefährliche Situation.
Der größte Fehler des Feminismus ist seine Unfähigkeit, die Folgen seines eigenen Tuns bei seinen Opfern wahrzunehmen. Dies wird sein Grab werden. Aber erst dann, wenn die jüngeren Männer die stimmführende Mehrheit unter den Männern werden. Und dies wird dauern, solange die älteren Generationen das Spiel so mitspielen, wie sie es mitspielen... schlimmstenfalls zwanzig, dreißig Jahre.
Ich denke das Grab des Feminismus ist auch seine Abhängigkeit vom Umverteilungs-Staat, und der hält nicht mehr 20-30 Jahre durch
Deutschlandtrend: Rot-Grün vorne
MC Henrich
, Thursday, 09.12.2010, 23:54 (vor 5515 Tagen) @ jojo
Die Jüngeren nun erleben es von klein auf, diskriminiert zu werden. Da
dies mit Gehirnwäsche einhergeht, gibt es unter den Jüngeren auch
überzeugte, mlitante Feministen, deren männlicher Selbsthass freilich
schon zeigt, in welch prekärer Lage sie sich befinden. Sie sind in der
Minderheit. Die großenteils (noch) schweigende Mehrheit registriert ihre
tägliche Diskriminierung hellwach. Hier staut sich ein potential an, das
nicht einfach verschwinden wird...
Ich sag nur: Pickup-Szene. Diese Jungs nehmen die dummen Launen der dummen Weiber nicht einfach hin, sondern analysieren sie, sehen das ganze wie ein Spiel, in dem man sich verbessern kann. Und sie tauschen sich aus.
In diesem Artikel und den Links darunter steht einiges dazu:
http://www.singularity2050.com/2010/01/the-misandry-bubble.html
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Feminismus ist Beschissmus!
Maskulismus oder Schluss!
Schreibt mit auf WikiMANNia!
Deutschlandtrend: Rot-Grün vorne
Dampflok, Thursday, 09.12.2010, 15:13 (vor 5516 Tagen) @ Puffbesucher
Man muss ganz wertfrei konstatieren, dass das Denken bzw. die Erlebniswelt
der meisten Bürger sich von den Auffassungen einiger der hier
Schreibenden offenbar stark unterscheidet
Nicht unbedingt!
Aktuell sind Stuttgart 21 und die Atomtransporte Aufreger, die parteiübergreifend vielen Menschen eine "grüne" Position geben - sofern es sie betrifft (selbst der älteste CDU-Wähler wird zum Grünen, wenn die neue Autobahn vor seiner Tür gebaut werden soll, alles schon erlebt).
Zudem sind bei den Ex-Volksparteien Auflösungserscheinungen im Gange, die dazu führen, daß die Wahlbeteiligung insgesamt zurückgeht - eben bis auf die Grünen.
Unserer Demokratie fehlt ganz dringend eine eingebaute Bremse, die den Politikern bei Wahlen ab der Unterschreitung einer bestimmten Mindestwahlbeteiligung die Legitimität entzieht.
Aber die werden die Parteien nie von sich aus einbauen, das muß das Volk schon selbst besorgen. Die Demos um Stuttgart und Gorleben sind eben auch Ausdruck eines gesamten Mißtrauens gegen die Regierenden. Und das hegen, wenn ich das so richtig interpretiere, die meisten hier Schreibenden wohl auch
Grün-SPD spielt perfekt auf der Tastatur der PC PolitischenKorrektness
Sicherheitsbeauftragter, Thursday, 09.12.2010, 16:05 (vor 5516 Tagen) @ Puffbesucher
Gerade Grün-SPD spielt perfekt auf der Tastatur der PC PolitischenKorrektness
Frauen-Pampering und Männer-Bashing
Klimagötzen und CO2-Religion
Islamisten-Umarmung und Multikulti satt.
Schwul-lesbische Götterdämmerung mit Nazikeulen-Extrakt....
Das wird ohne Selbstkritik von den gleichgerichteten Mainstream-Medien unterstützt.
Das wundert mich nichts, wenn das dann so dabei heraus kommt....
Deutschlandtrend: Rot-Grün vorne
Garfield, Thursday, 09.12.2010, 17:50 (vor 5516 Tagen) @ Puffbesucher
Hallo Puffbesucher!
Ich glaube nicht, daß man daraus Rückschlüsse auf die politische Gesinnung der Bürger ziehen kann.
Es ist immer so, daß die Oppositionsparteien von der Mißwirtschaft der regierenden Parteien profitieren. Sind sie dann erst einmal selbst an der Macht, betreiben sie exakt dieselbe Mißwirtschaft, was regelmäßig dazu führt, daß die gerade abgewählten Parteien langsam wieder in der Wählergunst steigen.
Allerdings nimmt dabei die Zahl derer zu, die zu der Erkenntnis kommen, daß eh alle Parteien gleich sind und deshalb gar nicht mehr wählen gehen.
Kleinere Parteien wie die FDP oder die Grünen sind davon weniger betroffen. Sie können sich immer damit herausreden, daß sie ja auch als Regierungspartei immer nur Juniorpartner waren und sich angeblich deshalb gegen den übermächtigen Koalitionspartner nicht durchsetzen konnten. So vergessen viele Wähler schneller, was sich diese kleineren Parteien während ihrer letzten Regierungszeit geleistet haben.
Hinzu kommen aktuell noch die Querelen um Stuttgart 21, was die Grünen geschickt nutzen, um ihren Ruf aufzupolieren.
Wenn die Grünen allerdings in absehbarer Zukunft tatsächlich bundesweit auf die Ergebnisse kommen sollten, die neuerdings prognostiziert werden, dann wird auch schnell für viele Wähler offensichtlich sein, daß sie exakt dieselbe Lobby-Politik betreiben wie alle anderen Parteien auch, und das ebenso auf Kosten des Volkes. Und das können sie dann angesichts der hohen Zahl von grünen Abgeordneten nicht mehr so einfach damit entschuldigen, daß sie ja immer überstimmt worden wären.
Eventuell könnte das dann der Linken noch kurzzeitig etwas Auftrieb verschaffen, aber ich denke, viele unzufriedene Wähler, die trotzdem noch zur Wahl gehen, werden dann auf rechte Parteien umschwenken. Vor allem ProNRW (bzw. vielleicht demnächst proDeutschland) und die Republikaner könnten dann aufholen.
Freundliche Grüße
von Garfield
Angst und enttäuschung
Michael, Thursday, 09.12.2010, 19:53 (vor 5516 Tagen) @ Puffbesucher
Die mittlerweile größte Partei in Deutschland (nach den Wählerstimmen) sind die Nichtwähler. Da helfen auch nicht diese alberen Prommispots: "Geh´wählen du armer Stoffel; wir brauchen deine Stimme nur auf dem Papier; dein Wille interessiert uns einen Dreck".
Von überall kommen die selben Sätze: "Du änderst doch sowieso nichts" ... "Die machen was sie wollen".
Interessant auch grundsätzlich der sogenannte Wahlratgeber im Internet. Bisher haben alle, absolut alle meiner Freunde, Bekannten und viele Andere, die diesen Test mitgemacht haben, dass selbe Ergebnis bekommen: "NPD" ... Tja... woher das wohl kommt. Warum traut sich nur keiner die zu wählen 
Angst und enttäuschung
Garfield, Friday, 10.12.2010, 15:03 (vor 5515 Tagen) @ Michael
Hallo Michael!
Bisher haben alle, absolut alle meiner Freunde, Bekannten und viele Andere, die diesen Test mitgemacht haben, dass selbe Ergebnis bekommen: "NPD" ... Tja... woher das wohl kommt. Warum traut sich nur keiner die zu wählen 
Vielleicht, weil man dann auch gleich den "Verfassungsschutz" wählen könnte?
Freundliche Grüße
von Garfield