Darum übernehmen Männer bei den Grünen die Macht
Darum übernehmen Männer bei den Grünen die Macht
BERN - Die Grünen steigen mit dem Männerduo Ueli Leuenberger/Antonio Hodgers auf den Schlüsselpositionen ins Wahlkampfjahr. Das sei typisch, sagt Politologin Regula Stämpfli.
Fraktionen Hodgers ist neuer Fraktionschef der Grünen
Die Zeit der Frauenherrschaft in Bern ist – abgesehen vom Bundesrat – vorbei. Seit Beginn der Wintersession thronen wieder Männer auf den Präsidentenstühlen im National- und im Ständerat. Und gestern Abend spielte sich in einer Bastion des politischen Feminismus Erstaunliches ab: Die Grünen kürten Antonio Hodgers zum Fraktionschef – obwohl mit Ueli Leuenberger bereits ein Mann und Genfer die Partei präsidiert.
Ein Aufschrei des Entsetzens unter den grünen Frauen bleibt jedoch aus. Die unterlegene Kandidatin Marlies Bänziger sagt gegenüber Blick.ch, die Wahl habe sie erstaunt. «Aber wenn sich die Fraktion für einen Männerwettbewerb entscheidet, muss ich das akzeptieren.>
Die beiden Nationalrätinnen Anita Lachenmeier-Thüring und Katharina Prelicz-Huber lassen ebenfalls durchblicken, dass sie eine Frau als Fraktionschefin bevorzugt hätten. «Aber inhaltlich haben wir keine Differenzen, auch unsere Männer engagieren sich für die Gleichstellung der Frauen>, betont Lachenmeier.
Ganz anders bewertet Politologin und Feministin Regula Stämpfli die Entscheidung der Grünen.
Blick.ch: Sie sagen die Wahl Hodgers liege völlig im Trend. Wie meinen Sie das?
Regula Stämpfli: Früher waren die Grünen eine alternative Nischenpartei. Doch jetzt sind sie auf dem aufsteigenden Ast, gewinnen Wähleranteile und liebäugeln sogar mit einem Bundesratssitz. Wenn die Macht in Griffnähe rückt, werden Parteiämter, die man früher den Frauen überliess für männliche Karrieristen interessant. Das ist auch ein Grund, weshalb die Gleichstellung kein Thema mehr ist bei den Grünen.
Wieso wehren sich die grünen Frauen nicht?
Viele gestandene grüne Politikerinnen haben die politische Bühne in den letzten Jahren verlassen. Heute geht keine Frau mehr auf die Barrikaden.....
....
http://www.blick.ch/news/schweiz/politik/gruene-werden-fuer-karrieristen-interessant-162292
--
Liebe Grüße
Oliver
![[image]](http://img6.imagebanana.com/img/g0fnv3vg/warnhinweiskleiner.jpg)
Dann also weg mit dem Frauenwahlrecht, denn...
http://www.blick.ch/news/schweiz/politik/gruene-werden-fuer-karrieristen-interessant-162292
...Regula Stämpfli:
Wir werden von Frauen regiert – doch hat das irgendetwas verändert? Vor 20 Jahren standen Frauen für eine «andere Politik>: für mehr Chancengleichheit, mehr Umweltschutz, progressive Ideen. Dieses Versprechen wurde nicht eingelöst.
Und einige Sätze zuvor gab sie sogar zu, daß Frauen gar nicht in der Lage sind, Politiker nach Kompetenz zu bewerten:
Selbst Frauen beurteilen Frauen viel kritischer als Männer: Hat sie nicht die falsche Haarfarbe oder den falschen Freund? Bei Männern spielt die Verpackung eine viel geringere Rolle.
Wenn also Weiber schon selbst zugeben, daß sie's nicht bringen, dann sollten wir das doch mal aufgreifen und nachfragen, ob sie uns nicht den Löffel - oder, wie sagt man, die Mandate - abgeben.
trel
Darum übernehmen Männer bei den Grünen die Macht
Macht in Griffnähe rückt, werden Parteiämter, die man früher den Frauen
überliess für männliche Karrieristen interessant. Das ist auch ein
Grund, weshalb die Gleichstellung kein Thema mehr ist bei den Grünen.
Stämpfli ist eine typische Feministin mit entsprechenden paranoiden Verschwörungstheorien. Das hat sie schon mehrfach gezeigt. Als Politologin - meiner Meinung nach - völlig ungeeignet, da sie weniger analysiert, dafür umso mehr erfühlt.
Man könnte auch argumentieren, dass bei den Wahlen die Grünen unter grossem Druck durch die Grünliberalen stehen. Da überlässt man die Verantwortung lieber den Männern, die tragen dann die Schuld, wenn es schief geht. Hat man Erfolg, bläst man den Stämpflimarsch
Auf die Grünen Pudel ist Verlass
«Aber inhaltlich haben wir keine Differenzen, auch unsere Männer engagieren
sich für die Gleichstellung der Frauen>, betont Lachenmeier.
Das soll wohl heißen, auf die Grünuchen ist Verlass.
Die frauenbewegten Frauen können sich auf ihre Lila Pudel verlassen,
dass sie für sie die Kastanien aus dem Feuer, ähem Rosinen aus dem Kuchen holen ..
--
Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org