Gehirnwäsche durch Züchologen
Die Verletzung am Knie
Die beste Methode, um Erinnerungen an nie stattgefundene emotionale Ereignisse zu erzeugen, besteht nach Kotchoubey darin, „niemals >ob«, sondern gleich nach Einzelheiten zu fragen“.
Kotchoubey berichtet von einem Experiment, bei dem Probanden einen Film sahen und anschließend gefragt wurden, an welcher Stelle sich die Person X verletzt habe – obwohl eine Verletzung der Person gar nicht gezeigt wurde. Bei Zweifeln wurde den Probanden gesagt, sie sollen raten. Ihre Antwort – zum Beispiel „am Knie“ – wurde regelmäßig bejaht. Eine Woche danach reichte schon die allgemeine Frage: „An was aus dem Film können Sie sich erinnern?“, damit die Probanden sagten, die Person X habe sich am Knie verletzt.
Die falsche Anklägerin wird belohnt
Kotchoubey erwähnt Beth R. (22). Unter dem Einfluß eines psychoanalytisch orientierten kirchlichen Beraters erinnerte sie sich an regelmäßige Vergewaltigungen im Alter zwischen 7 und 14 Jahren und an zwei Schwangerschaften von ihrem Vater – einem Pastor. Dieser verlor daraufhin seinen Arbeitsplatz – „und natürlich seinen Ruf“.
Schließlich ergaben Untersuchungen, daß Beth immer noch Jungfrau war. Sie verklagte daraufhin den Berater und erhielt eine Abfindung von einer Million US-Dollar – „ob der Vater auch etwas bekam, ist leider nicht dokumentiert“, ergänzt Kotchoubey: „Selbst Kindheitserinnerungen an die Teilnahme an satanistischen Bräuchen oder an Entführungen durch Außerirdische sind keine Seltenheit.“
(aus kreuz.net)
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