Zu jeder zwangsverheirateten Frau gehört ein zwangsv. Mann
Das Märchen vom Patriarchat
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„Wer hat die Macht in der türkischen Familie? Der Mann jedenfalls nicht“, so die Psychotherapeutin Deniz Baspinar in ihrem „Zeit“-Artikel.
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Zu jeder zwangsverheirateten Frau gehört ein zwangsverheirateter Mann.“
Um die Männer zu verstehen, muss das Verhältnis zu ihren Müttern analysiert werden. Die familiäre Sozialisation der Jungen sollte im Mittelpunkt stehen. Deniz Baspinar betont in diesem Zusammenhang, dass die Dominanz der Mütter in den türkischen Familien nicht zu übersehen ist. Der Vater wird oft von der Erziehung der Kinder ausgeschlossen. Die notwendige Nähe zu seinen Kindern kann gar nicht entstehen. Die Mutter nutzt die Hoheit über die Kinder aus (das gilt natürlich nicht nur für türkische Familien).
„Der erstickenden Liebesumarmung der Mütter können sich insbesondere die Söhne kaum entziehen. Die Söhne werden häufig sehr verwöhnt und damit emotional gebunden. Sie werden zu einer Art ´Ersatzmann` herangezogen und damit sowohl narzisstisch aufgewertet, als auch emotional überfordert. Den Jungen wird das Gefühl gegeben, wichtig und stark zu sein.“ Doch dieses Gefühl der Stärke und Macht gerät in einen Widerspruch zur Realität, und zwar im Kindergarten, in der Schule, in der Ehe und im Berufsleben.
„Zudem erstickt das ewig besorgte, beschützende, verwöhnende Verhalten türkischer Mütter die Bemühungen des Sohnes, selbständig zu werden. Später sind viele türkische junge Männer nicht in der Lage, einfachste Alltagsverrichtungen zu bewältigen.“ (Auch das kennen wir nicht nur von türkischen Familien.) Die Folge davon ist eine immense Abhängigkeit von der Mutter und der Familie. Junge Männer fühlen sich ohnmächtig gegenüber der Mutter und der Familie. Ihr Streben nach Autonomie wird als eine Gefahr für den Zasammenhalt der Familie betrachtet.
„Das machtvolle Wirken der Frauen bleibt hingegen im Geheimen. Ein Grund dafür ist, dass die türkischen Frauen sich oft davor fürchten, schuldig zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Aber wenn wir handeln, werden wir schuldig. Hier überschneidet sich das Interesse der türkischen Familie, das Bild der Frau, vor allem der Mutter, unschuldig zu halten, mit dem westlichen Bild von der Frau als Opfer männlicher Dominanzansprüche.“
Mit dem „westlichen Bild“ ist offensichtlich die feministische Sicht gemeint. Für den Feminismus gilt: nur Frauen sind Opfer der Sozialisation beziehungsweise der gesellschaftlichen Verhältnisse. Sie haben ihre Probleme nicht selbst verschuldet. Das bedeutet aber, dass sie die Verantwortung für ihre Taten nicht übernehmen können. Das klingt paradox, denn der Feminismus möchte doch, dass Frauen frei, selbständig werden und Verantwortung übernehmen.
Doch hinter der Vorstellung, dass nur Frauen Opfer der Gesellschaft sind, steckt ein politisch-ökonomisches Kalkül: Nur Frauen sollten in den Genuss der Gleichstellungspolitik kommen. Hilfs- und Förderprogramme sollten nur ihnen vorbehalten sein.
Die Psychotherapeutin Deniz Baspinar zeigt hingegen, dass Jungen und Männer ebenfalls Produkte und Opfer der Sozialisation sind und dass auch ihnen geholfen werden muss. Wir brauchen nicht nur eine Debatte, die das Bild vom ungebrochenen Patriarchat in Frage stellt, sondern auch eine Gleichstellungspolitik, die beide Geschlechter berücksichtigt.
Der Artikel von Deniz Baspinar in der „Zeit“:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-11/integration-tuerkische-macho
http://www.freiewelt.net/blog-2570/das-m%E4rchen-vom-patriarchat.html
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Liebe Grüße
Oliver
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Dazu ist ...
Dazu ist jede angebliche Zwangsverheiratung ein Einwanderungsdeal nach Deutschland.
Man sollte beachten, wie die angeblich zwangsverheirateten Frauen erst dann "Zwangsheirat" rufenden Frauen erst im Frauenhaus auftauchen, wenn die permanente Aufenthaltserlaubnis in der Tasche ist.
Es ist alles nur geklaut, hejo,
es ist alles nur gestohlen, hejo,
... das habe ich mir erlaubt ...
Heute ein Prinz - Mus Lim
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Stimmt nicht ganz
Wenn der Mann 50 ist und die Frau 14, dann ist wohl kaum anzunehmen, dass der Mann zwangsverheiratet wurde.
Bei Gleichaltrigen ist es schon so, dass beide füreinander bestimmt wurden, was aber kein Nachteil sein muss. Die Qual der Wahl entfällt.
Und kann der Partner sooooo schlecht sein, wenn ihn die Eltern doch eigenhändig ausgesucht haben? Bißchen mehr Flexibilität!
Das sollte man eigentlich ins Grundgesetz schreiben: "Die Eltern bestimmen den künftigen Ehepartner der Kinder"
Viel Leid bliebe uns erspart.
))))
Stimmt nicht ganz
Wenn der Mann 50 ist und die Frau 14, dann ist wohl kaum anzunehmen, dass
der Mann zwangsverheiratet wurde.
Mit verlaub, aber das ist Blödsinn. Die Folge wären lauter 60Jährige Ehemänner, mit 24 Jährigen Frauen. Wie oft bekommt man diese Konstellation zu sehen? Eben! Wenn ich türkische Ehepaare sehe, kann ich von diesem Altersunterschied nichts sehen. Wo sind sie also, die Greisen Männer mit junger Frau?
Stimmt nicht ganz
Wo sind sie also, die Greisen Männer mit junger Frau?
Man sieht eher die umgekehrte Konstellation. Junger Mann mit älterer Frau. Bei den Moslems ist das eine "Versorgerehe" für Witwen. Besonders wenn der Verstorbene Mann keine Brüder hatte.
Rainer
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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
Stimmt nicht ganz
Wenn der Mann 50 ist und die Frau 14, dann ist wohl kaum anzunehmen, dass
der Mann zwangsverheiratet wurde.
Und warum nicht? Zwangsheiraten sind schließlich reine Versorgungsverträge; Liebe oder "Kompatibilität" unwesentlich!
Und vierzehnjährige sind keine Frauen, sondern Kinder, die von ihren Eltern an finanziell bessergestellte Männer "verheiratet" werden um die "Belastung" loszuwerden. Der zwangsverheirate Mann geht damit die Verpflichtung ein, lebenslang für sein "Kind" zu sorgen. Die Frage ist also, wer da wen ausnutzt!
Vulgärfeministinnen sehen in einer Zwangsheirat immer nur den sexuellen Aspekt, komischerweise aber nie die lebenslange Verpflichtung des Mannes, für eben diese Frau sorgen zu müssen. Und ebenso wenig die Tatsache, dass z.B. in Deutschland lebende türkische o.a. Männer zwangsverheiratet werden, um dem Töchterchen vom reichen Eselzüchter aus dem Nachbardorf den entsprechenden Aufenthaltsstatus zu verschaffen und die Einreise in Deutschland zu ermöglichen.
Es gab da doch z.B. mal diesen Fall, wo ein ungebildeter türkischer Mann bäuerlicher Abstammung seine ihn unterdrückende und verachtende Frau (mit akademischer Ausbildung) mit 26 Messerstichen oberflächlich verletzt hat, als Verzweiflungstat, um seiner Ehehölle zu entkommen (Sie fuhr mit offenen Haaren Cabrio, während er in der Wohnung eingesperrt blieb). Da hat doch bestimmt noch einer einen Link zu den Artikeln über die Gerichtsverhandlung?
Die Thematik der Zwangsverheiratung ist wesentlich komplexer. Sie nur auf den sexuellen Aspekt zu reduzieren, ist grundlegend falsch! Aber leider haben die Femanzen - weil sie die Spielregeln beherrschen - über diese Thematik längst die Meinungs- und Deutungshoheit erlangt
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"Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen."
Jean Paul Sartre