Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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GRAFIK Düsseldorfer Tabelle 1980-2010 vs. Gehaltseinbußen

Steuerzahler, Saturday, 04.12.2010, 12:52 (vor 5521 Tagen)

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Trotz realem Lohnrückgang (Steuerlast, Sozialabgaben, Krankenkasse etc) kriegt die Scheidungsindustrie den Hals nicht voll.

2010 verlangt das Feminat vom Unterhaltssklaven 437 Euro.
Dazu zahlt der vorwiegend männliche Steuerzahler noch Kindergeld drauf.
437 + 184 = 621 Euro. Beachtliches Geld für ein minderjährigen Jugendlichen, damit muß so mancher Erwachsene auskommen, meint ihr nicht?

Soviel ich weiß, wird bei EINEM Kind auch die nächst höhere Eingruppierung gewählt. Anwälte freut das auch.

Das Kindergeld beträgt ab dem 01.01.2010 184 Euro für das erste und zweite, 190 Euro für das Dritte und 215 Euro ab dem vierten Kind.

http://www.sozialleistungen.info/sozial-leistungen/kindergeld.html

Die Frauen wollen doch versorgt sein! Ihr lasst sie ja nicht ..

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Saturday, 04.12.2010, 13:15 (vor 5521 Tagen) @ Steuerzahler

... durch die gläsernen Decken an die Vorstandspostenquotenjobs herankommen! Und so musste es ja kommen, dass viele Frauen den Beruf "Mutter" für sich entdeckt haben. Das ist ja schließlich auch eine Einnahmequelle!

Hier zum Beispiel werden Unterhaltssklaven gerade in das für die Kindesunterhaltsabzocke und Titulierung zuständige "Amt für Familienförderung" (besser: Amt für Fraueneinkünfte) geführt. Noch lachen sie unwissend, aber wenn sie wieder herausgeführt werden, hat frau sie nackig gemacht und depressiv .....

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--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Danke - erdrückendes Bild und Hinweis auf Petition (bis 10.12.)

Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Saturday, 04.12.2010, 14:43 (vor 5521 Tagen) @ Steuerzahler
bearbeitet von Leser, Saturday, 04.12.2010, 14:46

Hallo Steuerzahler,

danke erstmal für deine Mühe und Arbeit mit dem Diagramm:

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Trotz realem Lohnrückgang (Steuerlast, Sozialabgaben, Krankenkasse etc)
kriegt die Scheidungsindustrie den Hals nicht voll.

Nein, wird sie auch niemals! Es sei denn, man wehrt sich dagegen:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14315

Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...

Eine Neugestaltung des Unterhaltsrechts unter Berücksichtigung des Hartz IV Regelsatzes für Kinder.

Begründung

Am 01.01.2010 wurden die Unterhaltszahlung für Kinder um durchschnitllich 13% erhöht, nach Überprüfung der Regelsätze für Hartz IV Empfänger durch das Statisches Bundesamt wurde ermittelte das Hartz IV Regelsätze für Kinder zu hoch ausfallen würden.

Erhöhung der Kindersunterszahlungen hingegen wurden in den letzten Jahren damit Gerechtfertigt das die Lebenshaltungskosten gestiegen seinen, hierraus ergibt sich nun ein Widerspruch. Wie können auf der einen Seite Lebenshaltungskosten steigen, aber auf der anderen Seite die derzeitigen Regelsätze zu hoch sein? (*²)

Wenn man bedenkt das 2/3 der Barunterhaltspflichtigen derzeit nicht in der Lage ist, den Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle zu leisten(Quelle VAMV), ist es an der Zeit für die Regierung die Reformen der letzten Jahre neu zu bewerten. Der Sinn einer Familienpoltik kann nicht sein, Menschen immer weiter in Richtung Schulden und Armut zu treiben.

Daher möge die Regierung beschließen, die Unterhaltszahlungen nicht mehr weiter an einen starren Tabellenbetrag zu hängen, sondern über einen Prozentsatz von max. 20% des Bereinigtem Nettos des jeweiligen Pflichtigen gleich welchen Alters des Kindes, unter Berücksichtigung des ALG 2 Regelsatzes als Mindestzahlbetrag zu regeln. Ebenfalls den Barunterhaltspflichtigen in eine Steuerklasse die einem Familienvater-/mutter gleichkommt.

Die Refinanzierung der Steuerverluste, würden durch die gestiegene Kaufkraft beider seiten Empfänger und Leistender wieder zum größten Teil zurückgeführt, weitere Ersparnisse wären hierdurch zu erwarten, das der Staat weniger Unterhaltsvorschuß leisten müsste, da mehr Barunterhaltspflichtge Leistungsfähig würden.

In erster Linie ergäbe eine Regelung bei max.20% zwar einen höheren Zahlbetrag in einzelfällen bei Altersstufe 1 und 2 dieser würde aber wieder durch Gleichbleiben des Betrags in Alterstufe 3 in etwa ausgeglichen.

Ich bin inhaltlich nicht ganz einverstanden mit einigen Punkten (z.B. 20%), zeichne dennoch mit, denn das Thema muss(!) endlich mehr und mehr aufs Tapet.

Die aktuelle Regel, dass Richter in D'dorf ihre eigenen Leitlinien weiter zusammenbasteln, ist nicht mehr hinnehmbar.

Zeichnet bitte mit, es ist die zweite große Petition zum aktuellen Unterhaltsunrecht. Deadline ist der 10.12. - Danke.

Leser

(*²) - Das ist u.a. falsch, denn diese 13 Prozent-Erhöhung haben wir Brigitte Zypries zu verdanken, die vor ihrem Abgang das ganze noch durch gesetzliche Maßnahmen durchboxte

--
Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin
zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)

Danke - erdrückendes Bild und Hinweis auf Petition (bis 10.12.)

der_quixote, Absurdistan, Saturday, 04.12.2010, 16:46 (vor 5520 Tagen) @ Leser

Danke für den Hinweis. War glatt an mir vorüber gegangen

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Danke - erdrückendes Bild und Hinweis auf Petition (bis 10.12.)

Oliver, Saturday, 04.12.2010, 17:03 (vor 5520 Tagen) @ Leser

Am 01.01.2010 wurden die Unterhaltszahlung für Kinder um
durchschnitllich 13% erhöht, nach Überprüfung der Regelsätze für Hartz
IV Empfänger durch das Statisches Bundesamt wurde ermittelte das Hartz IV
Regelsätze für Kinder zu hoch ausfallen würden.

[image]

13% Gehaltserhöhung?
Das wäre doch mal was!

;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

DIe schönsten Geschenke die Politiker machen können sind halt die

Timothy, Saturday, 04.12.2010, 17:27 (vor 5520 Tagen) @ Oliver

...,für die eine Gruppe OHNE Lobby aufkommen muss

"Der Bedarf von Kindern ist eine absolute Blackbox für uns"

Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Saturday, 04.12.2010, 18:09 (vor 5520 Tagen) @ Oliver

Moin Oliver,

Am 01.01.2010 wurden die Unterhaltszahlung für Kinder um
durchschnitllich 13% erhöht, nach Überprüfung der Regelsätze für
Hartz IV Empfänger durch das Statisches Bundesamt wurde ermittelt,
das Hartz IV Regelsätze für Kinder zu hoch ausfallen würden.

da bestimmte Verlinkungen hier nicht erwünscht sind, ein Zitat aus einem anderen Forum:

Früher wurden die Bedarfe von Kindern nach Hartz IV einfach prozentual auf den Satz für Erwachsene gerechnet. Diese Berechnungsgrundlage hat das BVerfG gekippt. Die Bundesregierung mußte realistische Berechnungen anstellen lassen - und ist nunmehr sehr verwundert.

"Der Regelsatz für Kinder bleibt unverändert. Es gibt 215 Euro für Kinder bis 6 Jahre, 251 Euro für Kinder von 7 bis 13 Jahre, 287 Euro für 14- bis 18-Jährige. Zustande gekommen waren die Sätze ursprünglich, indem 60 bis 80 Prozent des Erwachsenen-Regelsatzes angesetzt worden waren.

Das hatte das Verfassungsgericht aber gerügt: Kinder seien keine kleinen Erwachsenen. Nun ließ das Ministerium eigenständige Berechnungen für den Bedarf von Kindern durchführen – und hätte nach diesen den Satz sogar senken müssen.

Darüber zeigte sich selbst von der Leyen überrascht. „Der Bedarf von Kindern ist eine absolute Blackbox für uns gewesen“, sagte sie am Montag. (...) Aus Gründen des Vertrauensschutzes bleiben die Sätze gleich."

Richtig gelesen. Unsere derzeitige Bundesarbeitsministerin und vormalige Bundesfamilienministerin erklärt, daß sie keinen blassen Schimmer von dem realistischen Mindestbedarf eines Kindes hatte. Warum sollte ein Familienministerium so etwas auch interessieren?

Realistisch sind also:

ca. 203 Euro von 0 bis 6
ca. 239 Euro von 7 bis 13
ca. 275 Euro von 14 bis 18

Zum Vergleich die aktuellen Unterhaltswerte (100% für Einkommen unter 1500 Euro)

317 Euro von 0 bis 5
364 Euro von 6 bis 11
426 Euro von 12 bis 17
488 Euro ab 18

Recht hat er, auch damit:

Vätern wird bis zu ihrem Existenzminimum (und darunter) also rund 55% mehr abgeknöpft, als das Kind real benötigt. Der Differenzbetrag dürfte für Kippen, Alk und Handy für die
... (es folgt eine Beschreibung der Kindsmutter)

Unser Politsystem vermengt also munter und weiter: Sozial-, Familien- und Unrecht miteinander. Es ist zum verzweifeln, dieses 'schland!

Leser, so ganz ohne Vertrauensschutz

--
Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin
zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)

Skandalöse Unter-bzw- Überversorgung!

Oliver, Saturday, 04.12.2010, 18:46 (vor 5520 Tagen) @ Leser

Realistisch sind also:

ca. 203 Euro von 0 bis 6
ca. 239 Euro von 7 bis 13
ca. 275 Euro von 14 bis 18

Zum Vergleich die aktuellen Unterhaltswerte (100% für Einkommen unter
1500 Euro)

317 Euro von 0 bis 5
364 Euro von 6 bis 11
426 Euro von 12 bis 17
488 Euro ab 18
[/i]

Bei den Hartz4-Kindern wird ja auch noch das Kindergeld verrechnet, also quasi abgezogen.
Bei den Unterhalts-Sklaven kommt das KiGeld noch oben drauf!

Skandalöse Unter-bzw- Überversorgung!

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

Danke für den Hinweis, Oliver - Die Schweinerei schlechthin unserer "GutmenschInnen!" /kT

Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Saturday, 04.12.2010, 18:51 (vor 5520 Tagen) @ Oliver

- kein Text -

--
Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin
zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)

Man sollte schon dranschreiben, was die Linien bedeuten k/t

eman, Saturday, 04.12.2010, 18:32 (vor 5520 Tagen) @ Steuerzahler

- kein Text -

Man sollte schon dranschreiben, was die Linien bedeuten k/t

Oliver, Saturday, 04.12.2010, 18:42 (vor 5520 Tagen) @ eman

Man sollte schon dranschreiben, was die Linien bedeuten k/t

Welche meinst du?

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

Man sollte schon dranschreiben, was die Linien bedeuten k/t

eman, Sunday, 05.12.2010, 13:05 (vor 5520 Tagen) @ Oliver

Welche meinst du?

Das sieht so aus, als werde ein Index mit absoluten Zahlen verglichen.

Dann ist die Schere aber normal: Die Preise steigen, das reale Einkommen verändert sich nicht so sehr

Steht dran, was die Linien bedeuten

Oliver, Sunday, 05.12.2010, 13:16 (vor 5520 Tagen) @ eman

Das sieht so aus, als werde ein Index mit absoluten Zahlen verglichen.

Beide Kurven sind normiert auf 1980--ENTSPRICHT---100%

Dann ist die Schere aber normal: Die Preise steigen, das reale Einkommen
verändert sich nicht so sehr

Das reale Einkommen ist sogar um 15% gefallen. Siehe untere Quelle in blau.

Die Düsseldorfer Unterhaltspreise werden ohne Abzüge der Sozialkassen, steuer etc... direkt der Mutter gut geschrieben, da hast du recht!

Was tatsächlich deinem Kind zugute kommt? Deshalb der Vergleich mit dem kindergeldverrechneten Hartz4-Kind!
;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


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Guckst du Farbe - siehst du Beschreibung ... oder bist du farbenblind? (owT)

In Farbe, Saturday, 04.12.2010, 19:10 (vor 5520 Tagen) @ eman

- kein Text -

Verbraucherindex

Floh @, Sunday, 05.12.2010, 17:30 (vor 5519 Tagen) @ Steuerzahler

@: Steuerzahler

könntest du noch den Verbraucherpreisindex für Deutschland in deine Tabelle aufnehmen?

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Zeitreihen/WirtschaftAktuel...

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Zeitreihen/WirtschaftAktuel...

Wäre interessant das Verhältnis des Anstiegs von Unterhalt und der Verbraucherpreisentwicklung deutlich zu machen.

Gruß
Flohgast

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