Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Feuchter GenderFemitraum oder doch nicht: Juchitán - Stadt der Frauen

Kritiker, Saturday, 04.12.2010, 10:41 (vor 5521 Tagen)

... oder vielleicht doch nicht so ganz für unsere Luxusfemis, denn dort arbeiten die Frauen immerhin, aber lest selbst...

Die Macht der Röcke - Mexikos starke Frauen

"...Sie betreiben die Geschäfte und den Markt, ihnen gehört das Geld, die Männer arbeiten ihnen zu und stellen her, was die Frauen verkaufen. Die Vela, meist zur Feier eines Heiligen, beginnt mit der Dunkelheit. Eintrittskarte für Männer ist ein Kasten Bier. Oft tanzen die Frauen miteinander, die Männer machen die Musik. Oder sie gehören dem sogenannten "dritten Geschlecht" an, den Muxes, Homosexuellen, die oft als Transvestiten in Juchitán leben und arbeiten. Ihre Branche ist die Festdekoration, das Schneidern und Besticken der Festkleider. Juchitán ist in vieler Beziehung etwas Besonderes..."

http://www.swr.de/auslandsreporter/mexiko-roecke/-/id=98404/nid=98404/did=6420442/1n0orls/index.html

Weitere Links:

http://www.geo.de/GEO/kultur/geo_tv/4003.html

http://www.planet-wissen.de/laender_leute/mexiko/mexiko_geschichte/juchitan.jsp

Ansonsten mal Google anschmeißen, die Femis geilen sich regelrecht dran auf, aber wie wir alle schon ahnen, werden sie in unserem Kulturkreis natürlich mal wieder nur auf die Rosinen aus sein

Feuchter GenderFemitraum oder doch nicht: Juchitán - Stadt der Frauen

Narrowitsch, Berlin, Saturday, 04.12.2010, 12:39 (vor 5521 Tagen) @ Kritiker

Zitat:

"Die mächtigen Frauen von Juchitan
In der mexikanischen Stadt Juchitán bestimmen allein die Frauen über das wirtschaftliche Geschehen. Männer dürfen allenfalls die Felder bestellen"

Diese Verhältnisse sind Ziel des feministischen Endsiegs, da habe ich keinen Zweifel. Das Gleichheitgesabbel der NGO´s entlarvt sich. Wäre es anders gäbe es längst Hilfsprogramme für unterdrückte Männer in Juchitan; auch die Kanzlerin hätte längst Menschenrechte dort eingefordert.

Das sollten sich alle vor Augen halten, die von einem Schlussstrich unter feministische "Auswüchse" träumen und von neuem Miteinander der Geschlechter.

Die unausgesprochene Sympathie, die uns Medien und Femis vorführen, wenn es Umkehrung der Geschlechterverhältnisse betrifft,spricht ausnahmsweise eine ehrliche Sprache.

So wie in Juchitan - Müll-Minen- Feldarbeit - also physisch schwere Wertschöpfung - Sache der Kerle; Schachern, Kohlemachen, Hüte produzieren, Bestimmen - Frauenrecht.

Frauenrechte - für die sie kämpfen. Und nicht nur sie.

© [image]

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Feuchter GenderFemitraum oder doch nicht: Juchitán - Stadt der Frauen

Kokser, Saturday, 04.12.2010, 12:59 (vor 5521 Tagen) @ Narrowitsch

Dem Narrowitsch kann ich diesmal nur zustimmen. Das liest sich wie eine Werbetrommel und ist der bloße Ausdruck der Bedürfnisse und Sehnsüchte der Verfasserinnen.

Und genau da liegt der Punkt: Es mag sein, dass es in dem besagten Ort eine etwas andere Rollenverteilung gibt. Aber ob das alles wirklich so ist wie beschrieben, steht meines Erachtens noch auf einem völlig anderen Blatt. Die deutsche Wochenschau war ja nun auch nicht gerade ein Garant für eine objektive Berichterstattung. Wer weiß, was die Filmemacherin da den Leuten einfach übergestülpt und angedichtet hat.

Propaganda und eine Warnung. Im Zuge dessen sage ich mal ganz unverblümt: Wenn wir die Feministinnen nicht mit rechtsstaatlichen Mitteln loswerden und sich im Gegenteil die Anzeichen mehren sollten, dass sie tatsächlich ihre Weltanschauung endgültig durchzusetzen drohen, müssen wir sie ***. Oder die Sklaverei kommt

Die Männer in Juchitan sind lila Pudel kT

wurst, Saturday, 04.12.2010, 14:49 (vor 5521 Tagen) @ Kritiker

- kein Text -

Feuchter GenderFemitraum oder doch nicht: Juchitán - Stadt der Frauen

rexxer, Saturday, 04.12.2010, 17:35 (vor 5520 Tagen) @ Narrowitsch

keinen Zweifel. Das Gleichheitgesabbel der NGO´s entlarvt sich. Wäre es
anders gäbe es längst Hilfsprogramme für unterdrückte Männer in
Juchitan; auch die Kanzlerin hätte längst Menschenrechte dort
eingefordert.

Genau. Es ist schlicht ein klassischer Machtkampf in neuem Gewand auf unserer Welt ausgebrochen. Und der wird letztendlich auch mit allen Mitteln ausgetragen werden. Geschlechterkampf drückt es schon korrekt aus. Es sind halt nicht mehr die Völker oder die Stände, die in unserer gleichgeschalteten Zeit miteinander um die Vorherrschaft ringen. Jetzt geht es daran auch die letzten, quasi die rangniedrigsten Leistungsträger - also alle Männer zu brechen.

Wer das nicht erkennt, hat schon verloren.

All das intellektuelle Gerede ist nur Zeitvertreib und effektive Ablenkung.

Gruß,

rexxer

Feuchter GenderFemitraum oder doch nicht: Juchitán - Stadt der Frauen

Kurti, Wien, Saturday, 04.12.2010, 17:52 (vor 5520 Tagen) @ Kritiker

sogenannten "dritten Geschlecht" an, den Muxes, Homosexuellen, die oft als
Transvestiten in Juchitán leben und arbeiten. Ihre Branche ist die
Festdekoration, das Schneidern und Besticken der Festkleider. Juchitán ist
in vieler Beziehung etwas Besonderes..."[/i]

Erinnert mich an die Zukunftsvisionen von Valerie Solanas.

Gruß, Kurti

Feuchter GenderFemitraum oder doch nicht: Juchitán - Stadt der Frauen

Chilli, Saturday, 04.12.2010, 18:08 (vor 5520 Tagen) @ Kritiker

"...Sie betreiben die Geschäfte und den Markt, ihnen gehört das Geld,
die Männer arbeiten ihnen zu und stellen her, was die Frauen verkaufen.

Frauen verkaufen also, was Männer zuvor hergestellt haben. Auf Märkten, kaufen und verkaufen sie dann, was ihr Mann, bzw. der Mann der Nachbarin hergestellt hat. All das geschieht natürlich, währen die Männer mit der Produktion von Gütern beschäftigt sind, also gar keine Zeit haben, das Geld auszugeben. Für mich sieht das nach Arbeitsteilung aus, nicht nach Macht und unterdrückung. Desweiten ist das hierzulande doch gar nicht anders, denn Frauen verfügen hier über 80% der Kaufkraft, aus den selben Gründen, wie in Mexico. Was würde geschehen, wenn Männer ihre Produktion einstellen würden? Genau! Ich nehme an, dass sie, die Männer, auch die Häuser und Strassen Bauen und sogar der Marktplatz, auf dem die Frauen später die Wahren der Männer feil bieten, auch das Produkt der Männer ist. Nein, die Männer haben wesentlich mehr Macht, betrachtet man es genauer. Ich denke, die Männer in Juchitan wissen das auch.

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