Neuer Kachelmann-Anwalt und seine Erkenntnisse
Der Promianwalt packt Staatsanwaltschaft und Gerichte hart an. Er rügte an Vergewaltigungsverfahren bereits "unglaubliche Unprofessionalität" und "eine dunkle Seite des Opferschutzes, indem man dem vermeintlichen Opfer bedenkenlos glaubt". Gehe es um den Vorwurf der Vergewaltigung, sei die Unschuldsvermutung quasi außer Kraft gesetzt. "Wer behauptet, Opfer eines Sexualdelikts geworden zu sein, wird von Anfang an so behandelt, als sei das so."
(...)
Kachelmanns neuer Hauptverteidiger hat sich vorab bereits im Magazin "Cicero" zum Fall Kachelmann geäußert. Darin wirft er den Behörden fehlende Sachkenntnis in einem Vergewaltigungsprozess vor: „Wer mit der Zeit geht, hält den sexuellen Missbrauch für die Pest unserer Tage. Da mögen die fallenden Zahlen der Kriminalstatistik sagen, was sie wollen: Gegen den Glauben an den Missbrauch scheint kein Kraut gewachsen. Dass dieser Glaube inzwischen auch jene erfasst hat, die es von Amts wegen besser wissen sollten, ist im Verfahren gegen Jörg Kachelmann zu besichtigen.“
Na also, nichts anderes monieren auch wir hier.
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Ohnehin cleverer Kopf, das...
„Vom mutmaßlichen Opfer zum mutmaßlichen Täter ist der Weg manchmal nicht weit: Beruht der Verdacht eines Sexualdelikts vor allem auf der Aussage des vermeintlichen Opfers, sind außerdem Spuren des angeblichen Delikts nicht vorhanden und gibt es obendrein noch ein plausibles Motiv für eine falsche Verdächtigung oder gar Hinweise auf eine psychische Störung der Aussageperson dann ist ein Rollentausch für Kenner der einschlägigen Materie keine Überraschung. ...
... Der Kunstgriff der Staatsanwälte, sich selbst und dem Gericht die fehlende Sachkunde auf dem Gebiet der forensischen Psychiatrie durch einen unabhängigen Sachverständigen zu verschaffen, ist nicht neu und hat noch in jedem einschlägigen, vom Verfasser durchgeführten Wiederaufnahmeverfahren dazu geführt, das frühere Fehlurteil zu kassieren: Stets hatten Traumatherapeuten entweder dazu beigetragen, falsche Aussagen zu generieren oder sie durchzuhalten. Immer musste die angebliche „posttraumatische Belastungsstörung" des scheinbaren Opfers dazu dienen, nachgewiesene Falschaussagen als Folgen der angeblichen Tat zu missdeuten. Am Ende blieb vom Trauma nie etwas übrig. (...)
... Doch erst einmal ging die Verneigung vor der Unvernunft so weit, dass sich der Vorsitzende der Strafkammer weigerte, die Nebenklägerin über deren Recht zu belehren, keinerlei Angaben zur Sache zu machen. Dabei hat dieses Recht jeder Zeuge, auf dessen Aussage die Anklage beruht, zumal wenn es Anhaltspunkte dafür gibt, dass seine Aussage im Ermittlungsverfahren falsch war. Im Fall Kachelmann hatte das Oberlandesgericht den Haftbefehl nach vielen Monaten schließlich aufgehoben, weil auch eine Falschbezichtigung des Angeklagten in Betracht kam. ...
... Es wirft kein gutes Licht auf das Landgericht Mannheim, dass auch die beiden anderen Berufsrichter und die Schöffen dem Vorsitzenden beisprangen und drei weitere Richter dieses Landgerichts in dem Vorurteil dieser fünf keinen Ausdruck von Befangenheit erkennen wollten. Zuvor hatte der von Kachelmann abgelehnte Vorsitzende die Erklärung nachgeschoben, er habe die Nebenklägerin erst vor deren Angaben zum Kerngeschehen über ihre Aussagefreiheit belehren wollen. Das mag glauben, wer will. (...)
... Für die Staatsanwaltschaft Mannheim steht (...) mehr auf dem Spiel als ein Gesichtsverlust. Wird der Angeklagte freigesprochen, so muss das Gericht ihm das Anrecht auf Entschädigung für die erlittene Freiheitsentziehung zusprechen. Ob es dabei bleibt, ist die Frage. Für die Vernichtung seiner Reputation, die ihm die Staatsanwälte durch ihr bloßstellendes und dilettantisches Herumermitteln zugefügt haben, müsste das Land Baden-Württemberg einstehen. Die Entscheidung hätte eine Zivilkammer des Landgerichts Mannheim zu treffen. ...
... Wie das Strafverfahren auch immer ausgeht eines lässt sich jetzt schon sagen: Dass sie für ihre Aussage zur Rechenschaft gezogen wird, braucht die Nebenklägerin nicht zu fürchten. Denn zuständig für deren Verfolgung wäre doch bloß wieder die Staatsanwaltschaft Mannheim. Und die käme in einem Verfahren gegen ihre Opferzeugin nicht umhin, sich ihren eigenen Beiträgen zu den Folgen einer Falschaussage zu widmen. ...
... Fest aber steht schon jetzt: Für das mit der Festnahme Kachelmanns verbundene Aufsehen und das öffentliche Breittreten seiner sexuellen Vorlieben ist vor allem diese Behörde verantwortlich."
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nicht nur clever, scheint ein scharfer Hund zu sein (k/T)
- kein Text -
Ohnehin cleverer Kopf, das...
Ich hoffe, dass dieser Anwalt es hin bekommt und Kachelmann entschädigt wird, nicht nur für die Haft, auch für den Rufmord.
Ich finde es ist ein Skandal, dass das Sexualleben eines Angeklagten in aller Öffentlichkeit breit getreten wird. Es reicht doch wohl, wenn der Richter, der Staatsanwalt und der Verteidiger alles nötige wissen.
Und wenn ich dann noch an unsere gottverdammten,verlogenen Mainstream Medien denke, die zwar sofort dabei waren jede Info über Kachelmann gnadenlos breit zu treten, aber von seiner Ex noch nicht mal den Namen und die Adresse publizieren wollten, weiß ich auch wieder warum ich den Feminismus und die Medien zum Teufel wünsche
Ohnehin cleverer Kopf, das...
Ich finde es ist ein Skandal, dass das Sexualleben eines Angeklagten in
aller Öffentlichkeit breit getreten wird. Es reicht doch wohl, wenn der
Richter, der Staatsanwalt und der Verteidiger alles nötige wissen.
Man stelle sich vor, alle würden die Details der Bettpartnerinnen von A. Schwarzers lesbischen Liebhaberinnen breittreten, um daraus die Glaubwürdigkeit ihrer Werke zu bewerten...
Ohnehin cleverer Kopf, das...
Schwenn macht gerade das Gegenteil. Er nimmt sich vermeintlicher Sexualverbrecher (deren Unschuld er vermutet) an und weist immer wieder nach, dass es sich bei ihnen in Wirklichkeit um Menschen handelt, die einer Falschbeschuldigung zum Opfer gefallen sind. Allein in Niedersachsen hat er in jüngster Vergangenheit fünf wegen Vergewaltigung verurteilte Männer durch erfolgreiche Wiederaufnahmen rehabilitiert und ihre Unschuld nachträglich bewiesen. Sie waren sämtlich zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt worden, einer zu fast dreizehn Jahren, von denen er bereits über fünf abgesessen hatte. Dabei verteidigt Schwenn die durch das Wüten der Strafjustiz verarmten Mandanten zunächst auf eigenes Risiko und lässt sich dann aus den – mitunter siebenstelligen – Entschädigungssummen bezahlen, die die Landesregierung den Freigesprochenen schuldet.
Täglich erreichen ihn Hilferufe aus den Justizvollzugsanstalten, auch verzweifelte Mütter und Ehefrauen rufen an und beschwören die Unschuld eines Verurteilten. Doch obwohl Schwenn das Ausmaß der Not und die Dunkelziffer erfolgreicher Falschbeschuldigungen für beträchtlich hält, wird er nur tätig, wenn sich beim Sichten der Akten bei ihm persönlich die Überzeugung verfestigt, dass der Verurteilte die Tat nicht begangen hat. Das Gefühl, für ein Opfer der Strafjustiz zu kämpfen, ist seine Energiequelle, der Motor für die oft jahrelangen Anstrengungen, die das Gesetz dem Wiederaufnahmeverteidiger abverlangt. Denn ist ein Angeklagter erst einmal abgeurteilt und seine Revision vom Bundesgerichtshof verworfen, muss der Rechtsanwalt völlig neue Tatsachen und Beweismittel ausgraben, um den widerwilligen Apparat der Strafjustiz noch einmal anzuwerfen.
Bei all seinen Wiederaufnahmebemühungen hat Schwenn erfahren: >Die Hauptursache für Fehlurteile ist immer die überstürzte und unkritische Solidarität mit Personen, die sich selbst als Opfer inszenieren.« So hatten die Psychotherapeuten einer jungen Frau, die sich vor dem Landgericht Osnabrück als Vergewaltigte ausgab, den Richtern nicht nur deren schwere psychische Krankheit verschwiegen, um ihre Aussage glaubhafter erscheinen zu lassen, sondern sie hatten auch einen Geständnisbrief ihrer Patientin geheim gehalten, in dem sie die Falschbeschuldigung schriftlich zugegeben hatte.
In Hannover wurde ein Staatsanwalt Opfer der eigenen Verblendung. Um die Glaubwürdigkeit einer vermeintlich Vergewaltigten nicht ins Wanken zu bringen, verschwieg er, dass die junge Frau nicht nur die beiden angeklagten und schließlich aufgrund ihrer Aussage abgeurteilten Männer bezichtigt hatte, sondern darüber hinaus noch weitere, ihrer Fantasie entsprungene Täter. Überdies wollte die Opferzeugin eine nie stattgefundene grausame Kindstötung beobachtet haben. Trotz jener ins Nichts führenden weiteren Beschuldigungen hielt der Staatsanwalt unbeirrbar an der Belastungszeugin fest und ließ es zu, dass durch ihre Aussage zwei Männer hinter Gefängnismauern verschwanden. Bis Schwenn ihren nachträglichen Freispruch durchsetzte.
Und nun also Kachelmann: Schwenn steigt zwar spät ins Verfahren ein, aber nicht zu spät. Die für diesen Prozess wesentliche Gutachterphase steht unmittelbar bevor. Seine einzige ernst zu nehmende Wissenslücke ist die Vernehmung des angeblichen Opfers. Sonst waren die meisten bisher gehörten Zeugen ohnehin vor allem Opferverwandte oder Exgespielinnen des Moderators, die zur Klärung des Falles nichts beizutragen hatten. Mit Schwenns Auftauchen dürfte der Prozess Fahrt aufnehmen. Für Richter und Staatsanwälte ist er eine Nervensäge. Kein Konflikt, dem er aus dem Weg ginge.
Ohnehin cleverer Kopf, das...
Man stelle sich vor, alle würden die Details der Bettpartnerinnen von A.
Schwarzers lesbischen Liebhaberinnen breittreten, um daraus die
Glaubwürdigkeit ihrer Werke zu bewerten...
Zumindestens Arne Hoffmann musst sich dieser Praxis bereits (medial) unterziehen
Ohnehin cleverer Kopf, das...
Man stelle sich vor, alle würden die Details der Bettpartnerinnen von A.
Schwarzers lesbischen Liebhaberinnen breittreten, um daraus die
Glaubwürdigkeit ihrer Werke zu bewerten...
Dazu kann ich nicht viel sagen, aber schau mal auf Wikimannia unter Simone de Beauvoir. Wenn man die Schwarzer so nicht packen kann, dann mit den Perversionen ihres großen Vorbilds aus Frankreich. Nur keine Hemmungen und Skrupel, sie sagt ja selber "Das Private ist Politisch!"
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Feminismus ist Beschissmus!
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