Studententest beweist Ungleichheit von Maennern und Frauen
Männer punkten, weil sie Wissensspielchen ernster nehmen
Über die Gründe herrscht freilich keine Einigkeit. Manche nehmen an, dass Männer schon deshalb besser abschneiden, weil sie einen solchen Test schlicht ernster nehmen und selbstbewusster angehen. Höhere Motivation führt zu besseren Ergebnissen - die Männer gewinnen, weil sie gewinnen wollen. Zudem dürften sich bei den Probanden unterschiedliche Interessen bemerkbar machen. Allgemein könne von einer "Wechselwirkung zwischen Interessen und Wissen ausgegangen werden", heißt es im Beitrag von Verena S. Bonitz, Patrick Ian Armstrong und Lisa M. Larson (Iowa State University, USA). Denn wen ein Thema interessiert, der beschäftigt sich damit und weiß dann auch mehr, was wiederum sein Interesse wachsen lässt.
Eine Analyse der Studentenpisa-Daten zeigt nun, dass Männer bei den Aufgaben aus Politik und Wirtschaft besonders stark punkteten, während Frauen bei etlichen Fragen zu Kultur und Naturwissenschaften besser abschnitten. Frauen haben demnach kein geringeres, sondern nur ein anderes Wissen - das aber beim Fragenkatalog des Studentenpisa-Tests einfach nicht gleichrangig zur Geltung kam.
http://anonym.to?http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,731207,00.html
So ein Pech aber auch, dass nichts von Sex and the City oder Britney Spears gefragt wurde!
Trotz jahrelangen Gender Mainstreaming und Feminisierung der Gesellschaft, zeigt der Test, dass Frauen und Maenner nicht gleich sind. Aber darueber hinaus kann man schon erahnen, dass die 23% Lohnunterschied (wieviel auch immer davon stimmen mag) eine Folge der unterschiedlichen Interessen und nicht des "Patriarchals" ist