Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ulrike Gutheil

Kurti, Wien, Tuesday, 30.11.2010, 22:19 (vor 5524 Tagen)

In der RBB-Abendschau, die ich jeden Abend nach den MDR-Nachrichten sehen, bringen sie zur Zeit gerade eine Serie über erfolgreiche Pauer-FrauInnen. Heute stellten sie Ulrike Gutheil vor. Sie ist seit 2004 Kanzlerin der Technischen Universität Berlin.

Als sie von dem Reporter gefragt wurde, wie sich so die Zusammenarbeit mit Männern gestalte, kam es wie aus der Pistole geschossen, dass Männer alle nicht zuhören würden.

Und das führte mich zu folgender Überlegung: Du kannst Dir im westlichen Europa nahezu jede x-beliebige Frau herausgreifen und sie nach ihrer Meinung über Männer fragen - sie wird in Habt-Acht-Stellung wortgleich die gleichen Stereotypen herunterrasseln. Und da frage ich mich: Haben Frauen eine Art kollektives "Borg"-Bewusstsein wie diese außerirdischen Schrotthaufen bei "Raumschiff Enterprise"? Oder wie läuft das bei denen?

Gruß, Kurti

Frauen sind Herdenkühe

Borat Sagdijev, Tuesday, 30.11.2010, 22:53 (vor 5524 Tagen) @ Kurti

Als sie von dem Reporter gefragt wurde, wie sich so die Zusammenarbeit mit
Männern gestalte, kam es wie aus der Pistole geschossen, dass Männer alle
nicht zuhören würden.

Woran könnte das liegen?
Das sie etwas anderes Sagt als sie sagen will?
Das sie deswegen Männer langweilt oder nervt?
Ein Problem vieler Frauen.
Bei Frauen ist nämlich der Graben zwischem dem was Sie sagen und dem was Sie wollen größer als bei Männern.
Die Lüge ist bei Frauen schon besser im Gehirn angelegt.
Das schulden Frauen Ihrem Mitläufertum in der menschlichen Gemeinschaft. Pioniere kann man Sie ja nicht gerade nennen.

Und das führte mich zu folgender Überlegung: Du kannst Dir im westlichen
Europa nahezu jede x-beliebige Frau herausgreifen und sie nach ihrer
Meinung über Männer fragen - sie wird in Habt-Acht-Stellung wortgleich
die gleichen Stereotypen herunterrasseln. Und da frage ich mich: Haben
Frauen eine Art kollektives "Borg"-Bewusstsein wie diese außerirdischen
Schrotthaufen bei "Raumschiff Enterprise"? Oder wie läuft das bei denen?

Frauen sind Herdenkühe. Sie wollen sich doch nicht mit selbst Ausgedachtem blamieren, da gehts doch lieber zum Ladies-Only Abend

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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Ulrike Gutheil

Goofos @, Tuesday, 30.11.2010, 23:28 (vor 5524 Tagen) @ Kurti

Gab es nicht mal ein paar Studien die besagten, dass Frauen viel zugänglicher für Klischees und Stereotype sind?

Eigentlich ist es sehr Skuril, wenn gerade die gepushte Powerfrau, der man so viel Kompetenz, Qualität, Softskill, Unvoreingenommenheit vor Voruteilen nachsagt, einhergehend mit dem großartigem Vorteil der Vielfalt in Kombination mit den weiblichen "bereichernden" Ansichten, so ein Statement auf Klatsch&Tratsch-Niveau heraus kommt wie: "Männer hören nicht zu!"

Auch wenn für mich Mann die Erkenntnis nicht gerade schwer ist, warum Männer dieser Frau nicht zuhören, scheint es für sie doch eine emotional schwere Hürde zu sein, zu erkennen wo das Problem liegt. Solche Statements von einer Powerfrau in einem Bericht, der wohl eigentlich dazu dienen sollte um zu zeigen wie "Power" diese Frauen sind, hat dann doch eine besondere Komik. Ich fand deshalb auch die vor ein paar Tagen veröffentlichte Zitatensammlung von dieStandard sehr belustigend. Wenn das dann schon mit einem Zitat anfängt:

"Berufe verlieren an Ansehen und Macht, sobald Frauen sie ergreifen"

ist das irgendwie lustig, schließlich ist das doch tatsächlich nicht so aus der Luft gegriffen. Eigentlich gäbe es darauf nur zwei Antworten. Entweder ehrlich "Ja, so ist es! Jetzt denk mal schön weiter und überlege woran das liegen könnte?" oder gemein "Nö, niemals, nur weil Frauen? ... undenkbar!"

Ulrike Gutheil

roser parks, Tuesday, 30.11.2010, 23:53 (vor 5524 Tagen) @ Kurti

Frauen eine Art kollektives "Borg"-Bewusstsein wie diese außerirdischen
Schrotthaufen bei "Raumschiff Enterprise"? Oder wie läuft das bei denen?

Bitte schön:
http://www.youtube.com/results?search_query=made+in+germany+deutsche+welle+frauen&aq=f

Ulrike Gutheil Hinkel

LatexTester, Wednesday, 01.12.2010, 00:18 (vor 5524 Tagen) @ Kurti

die gleichen Stereotypen herunterrasseln. Und da frage ich mich: Haben
Frauen eine Art kollektives "Borg"-Bewusstsein wie diese außerirdischen
Schrotthaufen bei "Raumschiff Enterprise"? Oder wie läuft das bei denen?

Frauen haben unter dem Führer mit der gleichen Begeisterung und Überzeugung Kinder bekommen, mit der sie heutzutage keine bekommen oder abtreiben. Auch ihre Sprüche folgen dem Muster der kollektiven Übereinstimmung mit der großen Mutter des Mondes

Ist es sinnvoll einer Frau (längere) Zeit zuzuhören?

Rainer ⌂, Wednesday, 01.12.2010, 02:07 (vor 5524 Tagen) @ Kurti

dass Männer alle nicht zuhören würden.

Das stört sie deshalb, weil sie ganz genau weiß, dass Männer es oft nicht für sinnvoll halten, Frauen zuzuhören.

Rainer

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[image]
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Allerdings könnte ... ;)

__V__, Bavaria, Wednesday, 01.12.2010, 02:55 (vor 5524 Tagen) @ Kurti

Und das führte mich zu folgender Überlegung: Du kannst Dir im westlichen
Europa nahezu jede x-beliebige Frau herausgreifen und sie nach ihrer
Meinung über Männer fragen - sie wird in Habt-Acht-Stellung wortgleich
die gleichen Stereotypen herunterrasseln. Und da frage ich mich: Haben
Frauen eine Art kollektives "Borg"-Bewusstsein wie diese außerirdischen
Schrotthaufen bei "Raumschiff Enterprise"? Oder wie läuft das bei denen?

... das gemeine (allgemeine/durchschnittliche) Weib dieses Phänomen (x-beliebige Frau sagt über Männer "... hören nicht zu.") auch als Beleg dafür nehmen, dass es wirklich so sein muss, dass Männer einfach nicht zuhören.

Jedoch:
Einer Frau ist für gewöhnlich egal, was sie spricht, solange sie nur spricht!
Und da der gemeine (allgemeine/durchschnittliche) Mann weiß, dass sein Leben endlich ist auf Erden, ...

Gruß, Kurti

Grüße,
-Stefan

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Antifeminismus [image]
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Frauen sind Herdenkühe

Robert ⌂, München, Wednesday, 01.12.2010, 10:03 (vor 5524 Tagen) @ Borat Sagdijev

Als sie von dem Reporter gefragt wurde, wie sich so die Zusammenarbeit mit
Männern gestalte, kam es wie aus der Pistole geschossen, dass Männer alle
nicht zuhören würden.

Woran könnte das liegen?

Oft genug dürfte es schlicht daran liegen, daß die Frau es nicht schafft, auf den Punkt zu kommen und kurz und bündig das auszudrücken, was sie sagen will. Da muss dann schon sehr viel Erotik und "Knistern" in der Luft liegen, daß Mann dann nicht einschläft oder aufs altbekannte "jaja" ausweicht (was dann wiederum obigen Vorwurf provoziert).

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Militärische Kommunikation

Borat Sagdijev, Wednesday, 01.12.2010, 11:59 (vor 5524 Tagen) @ Robert

Oft genug dürfte es schlicht daran liegen, daß die Frau es nicht
schafft, auf den Punkt zu kommen und kurz und bündig das auszudrücken,
was sie sagen will. Da muss dann schon sehr viel Erotik und "Knistern" in
der Luft liegen, daß Mann dann nicht einschläft oder aufs altbekannte
"jaja" ausweicht (was dann wiederum obigen Vorwurf provoziert).

Das habe ich als weibliche Kommunikationsstrategie ähnlich beschrieben:

http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=152649

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Allerdings könnte ...es an den Frauen liegen

Rechtlos, Wednesday, 01.12.2010, 14:17 (vor 5524 Tagen) @ __V__

Denn es ist so, das Mann zuhört, überlegt, welche Antwort sinnvoll ist, um dann von einer weiteren Wortwelle überspült zu werden, bevor man etwas sinnvolles äussern kann.
Diese Höflichkeit, den anderen aussprechen zu lassen, wird als "nicht zuhören" fehlinterpretiert. Fällt man ins Wort, ist man "Macho", "ungehobelt", unfreundlich etc.

Also- Wir Männer tun am besten das, was wir immer tun. Wir versuchen es gar nicht, Frau zu gefallen, den es ist unmöglich, es Frauen rechtzumachen.
Das wechselt im Zyklus des Mondes, was sie will,und ich habe es einfach aufgegeben. Erfahrung: Die Männer, die ich kenne und ebenfalls aufgegeben haben, leben in den stabileren Beziehungen

Ulrike Gutheil

Roslin, Wednesday, 01.12.2010, 15:19 (vor 5523 Tagen) @ Goofos


"Berufe verlieren an Ansehen und Macht, sobald Frauen sie ergreifen"

Die Beobachtung ist richtig, nur verwechseln die trennscharfen feministischen AnalytikerInnen wie so oft, weibliches Selbstbewußtsein schonend, Ursache und Wirkung.

Berufe, die an Ansehen und Macht verloren haben, sind Berufe, aus denen sich Männer, die Status dringlicher brauchen als Frauen (weil Frauen Status mit einem erotischen Bonus belohnen, Männer nicht. Die interessiert vor allem Schönheit und Jugendlichkeit) zurückziehen.

Dort ist dann die Luft weniger testosteronhaltig, das Klima weniger kompetetiv und die im Schnitt weniger kompetetive Weiblichkeit kann einsickern und sich "durchsetzen"

Ulrike Gutheil

Garfield, Wednesday, 01.12.2010, 20:03 (vor 5523 Tagen) @ Kurti

Hallo Kurti!

Das ist halt der übliche Dummschwatz, den man andauernd aus den Massenmedien hört.

Die Zeitschrift "GEO" hat mal eine Umfrage gemacht:
http://www.geo.de/GEO/kultur/gesellschaft/617.html?p=1

Da hat man Frauen und Männer gefragt, welche Eigenschaften sie für das jeweils andere Geschlecht für typisch halten. Zusätzlich wurden sie dann auch noch danach gefragt, ob sie bei konkreten Personen in ihrem Umfeld diese Eigenschaften so tatsächlich wiederfinden oder eher nicht.

Es war dann oft so, daß Frauen Männern überwiegend schlechte Eigenschaften zusprachen. Fragte man sie aber nach Männern in ihrem Umfeld, dann schnitten die wesentlich besser ab - was von den Frauen damit erklärt wurde, daß die wohl allesamt Ausnahmen wären.

Bei Männern war es genau umgekehrt. Die sprachen Frauen pauschal oft positive Eigenschaften zu, wobei sie aber auch feststellten, daß die Frauen in ihrem Umfeld diesem positiven Bild gar nicht so sehr entsprachen.

Offensichtlich werden diese Vorurteile also weniger durch reale Erfahrungen, dafür aber mehr durch die Massenmedien bestimmt. Wenn man nur intensiv genug mit Blödsinn berieselt wird, dann glaubt man ihn letztendlich.

Freundliche Grüße
von Garfield

Ungeeignet für den Job

Red Snapper, Thursday, 02.12.2010, 07:45 (vor 5523 Tagen) @ Kurti

Wenn ihr niemand zuhört, dann ist sie offenbar völlig ungeeignet, TU-Präsidentin zu sein. Ein Präsident benötigt Autorität.

Wenn sie zudem offen gender-rassistische Thesen äussert, fehlt ihr die notwendige soziale Kompetenz, eine Universität zu leiten.

Ich werde mich mal an den Bildungssenator wenden und ihre Ablösung fordern

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